Viel zu früh, im Alter von nur 64 Jahren, verstarb Mases Albrecht am 19. April 2026 in Lübeck.
Mases Albrecht betrieb noch bis Anfang 2025 mit sehr viel Liebe und Hingabe ihr Geschäft Albrecht Deco in der Hüxstraße 114 in Lübeck, mit dem sie auch Mitglied im Lübeck Management e.V. war. Aus gesundheitlichen Gründen übergab sie dieses in Nachfolgehände. Bis dahin waren Mases und Ihr Ehemann Carsten (Cadde) Albrecht fester Bestandteil der Innenstadt, prägender Teil der Geschäftswelt und hier insbesondere in der Hüxstraße. Ihrer Stammkundschaft, die nicht nur aus Lübeck, sondern auch aus entfernter gelegenen Städten, sogar aus dem Ausland kam, wird Mases Albrechts überaus fröhliches Wesen, ihr Lachen und ihre Kreativität in guter Erinnerung bleiben.
Wir verlieren mit Mases Albrecht nicht nur ein langjähriges Mitglied aus unseren Reihen, sondern auch einen lieben Menschen, der sich stets mit konstruktiven und kritischen Anregungen in die Prozesse der Innenstadtentwicklung eingebrachte.
Ihrem Mann Carsten Albrecht und den Angehörigen gilt unser tiefstes Mitgefühl.
In freundschaftlicher Verbundenheit und mit guten Gedanken haben wir uns heute von Mases Albrecht verabschiedet.
Vorsitzende
stellv. Vorsitzender
Lübeck, 18. Mai 2026
Ein Selfie mit dem Jakobihahn: Marian Nogaj (von links) Thorsten Heise und Bärbel Reichelt waren die ersten, die ein Foto gemacht haben.
(Foto: Bastian Modrow)
Lübeck hat einen neuen Fotostar: den historischen Wetterhahn von St. Jakobi. Ab sofort können Besuchende der Kirche Selfies machen. Lübeck (bm). Die Hansestadt Lübeck hat einen neuen Fotostar: den historischen Wetterhahn von St. Jakobi. Die fast 800 Jahre alte Seefahrerkirche bewahrt seit Generationen Geschichten von Glauben, Handwerk und Stadtgeschichte – und nun steht einer ihrer berühmtesten Schätze für kurze Zeit im Mittelpunkt.
Mehr als 120 Jahre lang thronte der Hahn hoch oben auf der Turmspitze – bis im Frühjahr 2025 bei einer Wartung Schäden am Turm festgestellt wurden. Bei einem spektakulären Einsatz in über 100 Metern Höhe wurde er behutsam abgenommen und sicher zu Boden gebracht. „Viele Menschen standen damals an den Absperrungen und haben mitgefiebert“, erinnert sich Pastorin Bärbel Reichelt. „Als unser Hahn schließlich am Seil hinabgelassen wurde, gab es Applaus. Sofort wollten unzählige Besucherinnen und Besucher ihn aus der Nähe betrachten – am liebsten gleich mit einem Selfie.“
Fotos: © Oliver Beck und © Lübeck Management
Diesen Wunsch erfüllt St. Jakobi nun offiziell: Der Wetterhahn ist ab heute in der Kirche ausgestellt – mit einem eigens gestalteten Fotospot, inklusive Luftaufnahme der Turmspitze. „So können die Menschen nicht nur ein Selfie machen, sondern auch die historischen Inschriften bestaunen, die man sonst nie zu Gesicht bekommt“, erklärt Reichelt. Für Besucher:innen ist das eine einmalige Gelegenheit, dem Hahn so unmittelbar zu begegnen – bevor er 2026 nach der Sanierung wieder an seinen angestammten Platz in luftiger Höhe zurückkehrt.
Die Inschrift erzählt von der Geschichte des Hahns und der Handwerkskunst, die ihn über Generationen bewahrt hat: „Erneuert von P. Ruperti Kupferdeckermeister 1901. Verstärkt von P. Ruperti Nov. 1924 und wieder aufgesetzt. Gott segne das Handwerk und schütze die Kirche vor allen Gefahren.“
Wer sein Foto mit dem Hahn in den sozialen Medien teilt, kann den Hashtag #jakobihahn nutzen und St. Jakobi verlinken. Pastorin Bärbel Reichelt:
Wir freuen uns, wenn unser Hahn um die Welt geht – und wenn dadurch auch unsere Aktion bekannter wird.
Die Selfie-Aktion ist eine Gemeinschaftsaktion der Kirchengemeinde St. Jakobi und des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg, die gemeinsam für den Erhalt der Turmspitze werben. Ziel ist es, Aufmerksamkeit und finanzielle Unterstützung für die anstehende Sanierung im Jahr 2026 zu gewinnen.
„Jeder Euro hilft uns“, betont Reichelt. Besucher:innen können ihre Spende direkt in eine Kollektenbox werfen. Unterstützt wird die Aktion außerdem von der Stiftung 7Türme+, die in den kommenden Tagen eine digitale Spendensäule beisteuern wird.
St. Jakobi ist montags bis sonnabends von 10 bis 16 Uhr und sonntags von 12 bis 15 Uhr geöffnet (außer während der Gottesdienste). Ein Besuch lohnt sich – für ein ganz besonderes Selfie, für eine fast 800 Jahre alte Kirche und für den guten Zweck.
Bei einer routinemäßigen Überprüfung des Turms von St. Jakobi in Lübeck wurde Ende April 2025 ein Schaden an der Turmspitze festgestellt. Dann ging alles ganz schnell. An der 112 Meter hohen Turmspitze der fast 800 Jahre alten Kirche nahmen Spezialisten am Sonntag, den 4. Mai 2025, notwendige Sicherungsarbeiten vor. Wegen der ungünstigen Wetterlage dauerte die Maßnahme länger als erwartet - und war überaus spektakulär. Um 18:30 Uhr hieß es dann:
Die Selfie-Aktion ist eine Gemeinschaftsaktion der Kirchengemeinde St. Jakobi und des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg, die gemeinsam für den Erhalt der Turmspitze werben. Ziel ist es, Aufmerksamkeit und finanzielle Unterstützung für die anstehende Sanierung im Jahr 2026 zu gewinnen. „Jeder Euro hilft uns“, betont Reichelt. Besucher:innen können ihre Spende direkt in eine Kollektenbox werfen. Unterstützt wird die Aktion außerdem von der Stiftung 7Türme+, die in den kommenden Tagen eine digitale Spendensäule beisteuern wird.
St. Jakobi ist montags bis sonnabends von 10 bis 16 Uhr und sonntags von 12 bis 15 Uhr geöffnet (außer während der Gottesdienste). Ein Besuch lohnt sich – für ein ganz besonderes Selfie, für eine fast 800 Jahre alte Kirche und für den guten Zweck.
Quelle: Ev.-luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg, Medienabteilung
Die letzte Mitgliederversammlung dankte Andreas Pahlke herzlich für seinen langjährigen Einsatz für die Geschäfte der Hüxstraße. Dirk Schmidt: Ich freue mich gemeinsam mit meinem Team auf diese Aufgabe und bedanke mich ausdrücklich bei Andreas für seine Unterstützung und Begleitung in der Übergangszeit.
Aktuelles Thema und die nächste größere Aktion der IG Hüxstraße ist das Hüxstraßenfest, das am 5. Juli 2025 stattfinden wird. Die traditionsreiche Veranstaltung bietet allen Geschäftstreibenden der Hüxstraße einmal im Jahr Gelegenheit, sich bei ihren Kunden und Freunden mit Musik, kulturellen Beiträgen und Aktionen für Groß und Klein zu bedanken. Das diesjährige Motto, wie immer gebunden an das SHMF, ist die kulturelle Vielfalt Istanbuls.
Die Interessengemeinschaft Hüxstraße existiert seit über 30 Jahren. In ihr haben sich die Mehrzahl der Kaufleute der Straße zusammengeschlossen, um das besondere Flair der Hüxstraße als Einkaufsstraße zu erhalten und so die Marktstellung der Straße zu stärken.
Veröffentlicht: 23. Mai 2025. Red. und Foto: IG Hüxstraße.
Ein Laden, elf Manufakturen – alles „Made in Lübeck“: In dem ehemaligen Schuhhaus SALAMANDER in der Breiten Straße 93, hat nun das temporäre Pop-up-Kaufhaus „Feines aus Lübeck“ feierlich eröffnet. In dem neuesten ÜBERGANGSRAUM der Wirtschaftsförderung Lübeck präsentieren und verkaufen ausgewählte Manufakturen aus Lübeck bis zum Ende des Jahres ihre hochwertigen Produkte.
Die rund 260 Quadratmeter große Fläche im Erdgeschoss ist als offener Marktplatz gestaltet, auf dem die teilnehmenden Unternehmen ihre Waren eigenständig präsentieren. Die Manufakturen waren bereits frühzeitig in die Planung eingebunden, um den Raum und den Betrieb bestmöglich auf ihre Anforderungen abzustimmen.
Bling Bling Bikes (individuelle Fahrradrestauration)
Brauerei Bierans (handwerklich gebrautes Bier)
Brotupie (traditionelles Backhandwerk)
Cycle Roasters (Kaffeerösterei)
Fangfrisch Lübeck (regionale Feinkostprodukte)
Feine Gürtel (hochwertige Ledergürtel)
Goldener Hirsch(nachhaltige Handwerksprodukte)
Schneid Studio (Wohnaccessoires)
Shuff Skateboards (handgefertigte Skateboards)
Sudden Death Brewing (Craft Beer Brauerei)
Woody Surfboards (nachhaltige Surfboards)
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie viel kreatives Potenzial in Lübeck steckt und wie Leerstandsflächen durch neue Nutzungen wieder mit Leben gefüllt werden können.
Es sei zudem ein gelungenes Beispiel dafür, wie große Einzelhandelsflächen durch kleinteilige, innovative Konzepte bespielt werden können, um der Innenstadt neue Impulse zu geben und sie für die Zukunft resilient zu machen.
„Mit 'Feines aus Lübeck' haben wir einen weiteren ÜBERGANGSRAUM mit einem innovativen Konzept geschaffen, mit dem wir aufzeigen, wie dem Strukturwandel der Innenstadt begegnet werden kann.“Sein besonderer Dank gilt den Manufakturen und dem Eigentümer der Immobilie, die bereit sind, gemeinsam ein solches Konzept zu erproben.
Nach der feierlichen Eröffnung öffnet das Pop-up-Kaufhaus „Feines aus Lübeck“ regulär ab dem 3. April 2025. Die Besucher:innen haben dann immer donnerstags bis samstags von 10 bis 18 Uhr die Möglichkeit, die Vielfalt der regionalen Produkte zu entdecken.
Das Projekt ÜBERGANGSRAUM ist Teil des Gesamtprozesses ÜBERGANGSWEISE, mit dem die Hansestadt Lübeck Maßnahmen aus dem Rahmenplan Innenstadt und dem Tourismusentwicklungskonzept (TEK 2030) umsetzt. Ziel ist es, den Strukturwandel der Innenstadt aktiv zu gestalten, Lübecks Innovationskraft zu stärken und neue Erlebnismöglichkeiten für Bürger und Besucher zu schaffen. Das Projekt wird gemeinschaftlich vom Fachbereich Planen und Bauen (Bereiche Stadtplanung und Gebäudemanagement) der Hansestadt Lübeck, der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH sowie der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH realisiert. Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), das das Projekt mit rund 5 Millionen Euro unterstützt.
Mit der Eröffnung von „Feines aus Lübeck“ wird bereits der vierte ÜBERGANGSRAUM in der Lübecker Innenstadt ins Leben gerufen. Zuvor wurden bereits das VersuchsHaus, ein kreativer Raum für Kunst und Kultur, der Übergangsraum am Rathaus, der verschiedene Nutzungen wie Sprachkurse, Workshops und Nachhaltigkeitsberatung vereint, sowie Bling Bling Bikes, ein innovatives Fahrradservice- und Reinigungs-/Reparaturkonzept, erfolgreich realisiert. Jeder dieser Räume zeigt auf eigene Weise, wie sich Leerstände flexibel und nachhaltig nutzen lassen. Mit „Feines aus Lübeck“ folgt nun ein weiteres Projekt, das den Einzelhandel neu denkt und elf regionale Manufakturen (mehr als 70 wurden angefragt) in den Mittelpunkt rückt.
Die Fahrradkultur in Lübeck erhält einen neuen Anlaufpunkt für umweltbewusste und serviceorientierte Radfahrerinnen und Radfahrer: Am 27. April 2024 eröffnet Bling Bling Bikes seine Türen und präsentiert sich als führendes Reinigungs- und Serviceunternehmen mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit von Fahrrädern.
Bling Bling Bikes wurde von Johanna Schupke, einer begeisterten Mutter von vier Kindern und leidenschaftlichen Fahrradfahrerin, ins Leben gerufen. Mit einem persönlichen Engagement für umweltfreundliche Mobilität und Fahrradfreude führt sie das Unternehmen in eine Zukunft, in der Fahrräder nicht nur als Transportmittel, sondern als Teil einer nachhaltigen Lebensweise betrachtet werden. Das Herzstück von Bling Bling Bikes ist seine innovative Reinigungsmethode, die auf einem umweltfreundlichen Reiniger basiert und in einer mobilen Edelstahlvorrichtung mit geschlossenem Kreislauf von Hand durchgeführt wird. Dabei werden beispielsweise fetthaltige Rückstände von Schmiermitteln herausgefiltert und umweltschonend entsorgt.
Bei jeder Reinigung werden selbst kleinste Verschleißspuren sichtbar gemacht und umgehend behandelt. Darüber hinaus bietet Bling Bling Bikes auch Kleinreparaturen und die Verwendung von gebrauchten, technisch einwandfreien Fahrradteilen an, um die Lebensdauer der Fahrräder zu verlängern und die Ressourcennutzung zu optimieren.
Ein weiteres Highlight ist die Einrichtung einer "Bikekitchen" in Lübeck, wo Fahrradliebhaber ihre Räder selbst reparieren können und dabei auf professionelle Unterstützung sowie einen Fundus gebrauchter Fahrradteile zurückgreifen können. Für Kinder und Erwachsene bietet Bling Bling Bikes eine Vielzahl von Workshops und Kursen an, darunter Fahrsicherheitstrainings, Flickkurse für den Umgang mit einem Platten sowie Events wie geführte Radtouren für Familien und Erwachsene.
Ein besonderer Service von Bling Bling Bikes ist die Fahrradreinigung während des Aufenthalts der Kunden in der Altstadt. Während sie gemütlich durch die Straßen schlendern, Essen genießen oder im Theater sind, können sie sicher sein, dass ihr Fahrrad von den Experten von Bling Bling Bikes gereinigt wird - ein Service, der in Lübeck einzigartig ist. Die Buchung der Services und die Zahlungsabwicklung erfolgen bequem über eine eigene App, die auch Wartungen und den rechtzeitigen Austausch von Verschleißteilen plant.
Wer sich dazu entschließt, die Fahrradreinigung den Bling Bling Bike-Profis zu überlassen und weder Zeit noch Lust hat, mit dem schmutzigen Fahrrad in die Innenstadt zu fahren, dem bieten Johanna und Bastian Schlupke auch einen Abholservice an.
Auch Unternehmen, die ihren Fuhrpark bereits um zweirädrige Modelle ausgebaut haben oder Ihren Mitarbeitenden ein Jobrad anbieten, können profitieren: Im Abo wird die Reinigung mehrerer Fahrräder noch günstiger.
Veröffentlicht: 26. April 2024
Lübeck. Seit 1965 ist „Hannemann“ als Fachgeschäft für Rasierer, Schneidwaren und Linkshandartikel eine feste Größe im Lübecker Einzelhandel. Jetzt steht ein Generationswechsel an. Inhaberin Regine Pluschke übergibt das Unternehmen zum 1. Mai 2022 an ihren Nachfolger. Zuvor will die Geschäftsfrau mit Kunden und Freunden noch einmal auf ihren beruflichen Abschied anstoßen.
Merten Hannemann heißt der künftige Inhaber von „Hannemann“. Und so naheliegend es auch im ersten Moment vielleicht erscheinen mag, das Fachgeschäft in der Lübecker Wahmstraße bleibt nicht in Besitz der Familie. „Wir haben unsere Stammbäume intensiv miteinander verglichen, aber wir sind tatsächlich nicht verwandt“, sagt Regine Pluschke. Seit Herbst vergangenen Jahres hatte sie öffentlich nach einem Nachfolger für das Geschäft gesucht, das ihre Eltern Charlotte und Erich Hannemann 1965 als „Lübecker Trockenrasierer-Fachgeschäft“ eröffnet hatten.
Was Regine Pluschke besonders freut: „Es gab eine Reihe von Interessenten - aber niemand konnte mich so sehr als Mensch und von seiner Vision überzeugen wie der junge Herr Hannemann.“
„Lübeck braucht einen lebendigen Einzelhandel“, sagt der 23-jährige Lübecker voll Überzeugung. Qualität, Kundenberatung und Service stehen für ihn an erster Stelle. „Ich möchte den seit Jahrzehnten erfolgreichen Kurs für die Kund:innen vor Ort fortsetzen“, kündigte der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann an. Parallel will er aber auch neue digitale Verkaufswege erschließen.
Genau den Richtigen gefunden
Regine Pluschke über ihren Nachfolger
„Für mich fühlt sich die Übergabe rundum gut an und ich bin überzeugt, dass Merten Hannemann glücklich und erfolgreich sein wird“, sagt Regine Pluschke. „Genau den Richtigen“ als Nachfolger gefunden zu haben, erleichtert ihr den Abschied. „Natürlich fällt es mir schwer - dieses Geschäft ist ein Stück zu Hause und steckt voller Erinnerungen an meine Familie und liebe Stammkund:innen“, betont Regine Pluschke.
„Ich bin mein ganzes Leben lang immer und immer wieder angesprochen worden, ob das Geschäft meiner Familie gehört“
Hannemann-Nachfolger Merten Hannemann
Bereits ab Anfang April wird Merten Hannemann zusammen mit Regine Pluschke im Geschäft sein. „Ich freue mich auf Produktschulungen und das Kennenlernen von all den Kund:innen und Lieferanten“, sagt der junge Geschäftsmann. Am Freitag, 29. April, möchte Regine Pluschke dann ab 12 Uhr mit Weggefährten, mit Kunden und Geschäftspartnern, noch einmal mit Wein, Saft oder Wasser auf die zurückliegenden Jahrzehnte anstoßen. Fast 40 Jahre lang hat die Geschäftsfrau das Traditionsunternehmen geführt, das Sortiment immer wieder klug erweitert und Produkte namhafter Hersteller akquiriert. „Am 30. April bleibt das Geschäft für eine Inventur geschlossen - und ab dem 2. Mai schließt Merten Hannemann dann sein Geschäft morgens auf“, berichtet Regine Pluschke, die sich nach der Schlüsselübergabe auf Reisen und Ausflüge mit Freunden und mit ihrer Hundedame „Lillyfee“ freut.
Der künftige Inhaber von „Hannemann“ kennt das Fachgeschäft übrigens schon seit Kindestagen. „Ich bin mein ganzes Leben lang immer und immer wieder angesprochen worden, ob das Geschäft meiner Familie gehört“, berichtet der Lübecker. Als er dann von der Nachfolge-Suche im Internet las, dachte er sich: „Ich kann es ja mal versuchen - und was soll ich sagen: Wenn mich künftig jemand fragt, kann ich voll Stolz sagen: Ja!“
Veröffentlicht: 7. April 2022