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Bahnhofsbrücke - Ersatzneubau

09.11.2022

März 2021: Startschuss für die Erneuerung der Bahnhofsbrücke in Lübeck. Während der gesamten Bauzeit bis Herbst 2024 wird es eine einspurige Verkehrsführung sowohl stadtein- als auch stadtauswärts geben.

Weitere Hinweise, Fragen und Antworten unter www.luebeck.de/bahnhofsbruecke


 
 
Hinweis

Der zweite Teilabriss beginnt

 
 

Rückbauarbeiten im 24-Stunden-Betrieb vom 10. bis 28. November 2022 – Vollsperrung der Brücke in drei Nächten notwendig

Ab Donnerstag, 10. November 2022, kann es im Bereich der Bahnhofsbrücke laut werden. Grund dafür ist der Beginn der Schneid- und Abbrucharbeiten des zweiten, westlichen Brückenteils. Der Bauumfang ist im Vergleich zum ersten Teilabriss deutlich aufwendiger: Um den Verkehrsfluss zu gewährleisten wurden im ersten Bauabschnitt nur ein Drittel des Brückenbauwerks erneuert, so dass jetzt mit dem Abriss der restlichen zwei Drittel begonnen wird. Um den Zeitplan einhalten zu können, ist daher ein Rund-um-die-Uhr-Betrieb (24 Stunden) der Baustelle erforderlich. Die Rückbaumaßnahmen werden voraussichtlich bis zum 28. November 2022 abgeschlossen sein.

Um den Fahrplan nicht zu sehr zu beeinträchtigen, finden die Arbeiten am Gleis vor allem nachts statt.

Ulrike Schölkopf, Projektleiterin

Wie auch schon beim ersten Teilabriss der östlichen Brückenhälfte im Mai 2021 finden die Arbeiten direkt über den Gleisen statt. Dies erfordert eine enge Abstimmung mit der Deutschen Bahn und eine präzise Planung der einzelnen Arbeitsschritte. „Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich voranzukommen und den Zugverkehr gleichzeitig so wenig wie möglich einzuschränken. Daher haben wir mit der Bahn Sperrpausen vereinbart, in denen keine Züge fahren. Um den Fahrplan nicht zu sehr zu beeinträchtigen, finden die Arbeiten am Gleis vor allem nachts statt“, erklärt Projektleiterin Ulrike Schölkopf. Für die Anwohner:innen in den umliegenden Straßen kann sich dies unter Umständen auf die Nachtruhe auswirken. „Für die möglichen Ruhestörungen möchten wir uns bereits jetzt entschuldigen“, so Schölkopf.

So geht das Bauteam beim Rückbau vor

Im ersten Schritt wird ein Gleisschutz hergestellt, um die Gleise vor möglichen herabfallenden Bauteilen zu sichern. Für den Abriss wird dann der Brückenüberbau in einzelne, unterschiedlich große Betonelemente geschnitten. „Der Betonüberbau ist mit einem Strahlträgerrost verbunden, aus dem er herausgesägt werden muss. Die rausgeschnittenen Teile sind bis zu 13 Meter lang und bringen ein Gewicht von bis zu 13 Tonnen auf die Waage“, erklärt Schölkopf. Anschließend werden die Betonelemente auf das sogenannte Entschichtungsfeld transportiert, zerkleinert und von dort aus ausgehoben. Zum Schluss werden noch Erdarbeiten für den Abbruch der Betonfundamente durchgeführt und die Baugruben wiederverfüllt.

Notwendige Vollsperrungen während der Aushubarbeiten

Die Arbeiten finden die meiste Bauzeit unter laufendem Verkehr statt: Während der Abbruchmaßnahmen des westlichen Brückenteils wird der Autoverkehr weiterhin über die Fackenburger Allee mit einem Fahrstreifen je Fahrtrichtung über die östliche Brückenhälfte geführt. Um die Abbruchteile des alten Bauwerks verkehrssicher ausheben zu können, sind jedoch drei nächtliche Vollsperrungen nötig. Diese sind jeweils von 21 bis 5 Uhr an folgenden Daten vorgesehen: 17./18. November, 21./22. November und 27./28. November. Die Hansestadt Lübeck und das Bauteam bitten um Verständnis.

Veröffentlicht: 9. November 2022

 
 

Impressionen von Christian Wese

Christian Wese, seit 2009 Fotografenmeister, eröffnete 2012 sein neues Studio in der Hansestadt Lübeck. In den Bereichen Werbung, Industrie und Immobilien ist er bundesweit für seine Kunden tätig. Mit neuester Technik werden die Wünsche seiner Kunden umgesetzt, egal, ob Luftaufnahmen oder 360 Grad und 3D Bilder. Das moderne Fotostudio dient nicht nur seinen Kunden als Anlaufstelle vor Ort in Lübeck, sondern auch seinen Mitarbeitern als zentraler Arbeitsplatz. Für die Firma Becker Bau, wird Christian Wese die Baustelle Bahnhofsbrücke bis zur Fertigstellung begleiten.

 
 

Christian Wese, Fotografenmeister 
Adalbert-Stifter-Straße 47 (Eingang: Ecke Sudetenstraße)
23562 Lübeck

 
 
 
 
 
 

April 2022: Einhub von Stahlträgern für das neue östliche Brückenteil.
Oktober 2022: Östliches Brückenteil ist fertig. Brückenfest am 31. Oktober 2022.

 
 
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Fotos: Christian Wese, Fotografenmeister 


August 2021: Großbohrpfähle werden in den Boden eingebracht


Hintergrund

Warum ein Ersatzneubau?

Die Bahnhofsbrücke ist mit rund 30.000 Fahrzeugen und 12 Buslinien am Tag die meistbefahrene Verkehrsverbindung in Lübeck. Aufgrund ihres Alters und zahlreicher Schäden wie Rost, Risse und Betonabplatzungen war es Zeit für eine Erneuerung. Um trotz der Baumaßnahmen für einen flüssigen Verkehr auf den Alternativstrecken zu sorgen, hat die Hansestadt in den letzten Jahren bereits Optimierungsmaßnahmen durchgeführt, wie etwa den Ausbau der Straße Bei der Lohmühle oder die Ampelanlagen am Kreisverkehr Lohmühle.

Mit der Verkehrsfreigabe der neuen, dann insgesamt 31,60 Meter breiten Bahnhofsbrücke, stehen ab Herbst 2024 drei statt bisher zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung zur Verfügung: 


• Stadteinwärts führen zwei Fahrstreifen und eine Busspur, die hinter der Brücke mit einem gemeinsamen Rechtsabbieger in die Konrad-Adenauer-Straße Richtung ZOB mündet, den Verkehr über die Brücke. Bisher endet die Busspur vor der Bahnhofsbrücke, so dass durch die neue Verkehrsführung der ÖPNV beschleunigt wird.


• Stadtauswärts werden zwei Geradeausfahrstreifen und ein separater Rechtsabbiegefahrstreifen in die Schwartauer Allee über die Brücke führen. Somit können geradeausfahrende Fahrzeuge ungehindert fahren und müssen nicht wie bisher hinter den Rechtsabbiegenden warten. Der Verkehrsfluss wird dadurch wesentlich verbessert.


Rad- und Fußwege werden wie bisher auf beiden Seiten vorhanden sein. Stadteinwärts kann der 2,50 Meter breite Radweg dann in beide Fahrtrichtungen genutzt werden, um eine optimale Anbindung an den ZOB/Bahnhof sowie zur Innenstadt zu ermöglichen.


 
 
 

Neubauprojekt Bahnhofsbrücke Lübeck

Die Lübecker Bahnhofsbrücke, Baujahr 1907, ist eine 7-Feld-Stahl-Beton-Verbundbrücke mit einer Länge von über 70 Metern. Sie ist vierspurig, mit zwei Fahrstreifen für jede Richtung, und hat auf beiden Seiten Rad- und Fußwege. Altersbedingt ist eine Erneuerung notwendig. Der Neubau erfolgt in drei Bauabschnitten und startet im Frühjahr 2021. Die Verkehrsfreigabe ist für Herbst 2024 geplant. Die Gesamtkosten betragen insgesamt rund 36,4 Millionen Euro. Da die Brücke zur Überführung der Gleise notwendig ist, beteiligt sich die Deutsche Bahn AG mit 12,7 Millionen Euro an den Gesamtkosten. Die Hansestadt Lübeck trägt somit 23,7 Millionen Euro.


Webseite und E-Mail für Bürger:innen

Zur umfassenden Information der Lübecker:innen gibt es die Projektseite


  www.luebeck.de/bahnhofsbruecke 


sowie die E-Mailadresse


  neue-bahnhofsbruecke@luebeck.de


Hier können Bürger:innen werktags ihre Fragen rund um den Brückenneubau stellen und Auskünfte erhalten. Aktuelles zu Baustellen ist auch in der MeinLübeck-App/Baustelleninfo abrufbar.

 
 
 

Archivierte Meldungen

31. Oktober 2022: Erste Bahnhofsbrückenhälfte feierlich eröffnet

Brückenfest in Lübeck: Rund 350 Besucher:innen feierten die Fertigstellung des neuen östlichen Brückenteils

Die Hansestadt Lübeck hatte am 31. Oktober 2022 zum gemeinsamen Brückenfest eingeladen, um den ersten großen Meilenstein beim Neubau der Bahnhofsbrücke zu feiern: Die Fertigstellung und Verkehrsfreigabe des östlichen Brückenteils. Rund 350 Interessierte sind der Einladung gefolgt und haben sich bei feierlicher Stimmung rund um die neue Bahnhofsbrücke informiert. 125 Besucher:innen nutzten die Chance und nahmen an einer der Brückenführungen unter und über das Bauwerk teil. Mit der offiziellen Eröffnung wurde das erste Etappenziel erfolgreich abgeschlossen und die zweite Phase im Bauprojekt eingeläutet.

Durch eine transparente Kommunikation ist es uns gelungen, im Dialog und engen Austausch Probleme zu lösen und Optimierungen schnell umzusetzen.

Bürgermeister Jan Lindenau

„Der Neubau der Bahnhofsbrücke ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte an einem besonders neuralgischen Verkehrsknotenpunkt unserer Stadt“, betonte Bürgermeister Jan Lindenau anlässlich der Eröffnung. „Das ein solch herausfordernder Brückenbau auch nach Zeitplan funktionieren kann, beweisen alle Beteiligten eindrucksvoll, indem sie Hand in Hand mit einem gemeinsamen Ziel zusammenarbeiten. Hierfür danke ich Ihnen, aber auch allen Verkehrsteilnehmer:innen, für die Akzeptanz und Geduld für die Baumaßnahme. Durch eine transparente Kommunikation ist es uns gelungen, im Dialog und engen Austausch Probleme zu lösen und Optimierungen schnell umzusetzen.“


„Eine solch herausfordernde Baumaßnahme wie der Neubau der Bahnhofsbrücke erfordert eine gute und vor allem vorausschauende Planung, um mögliche Probleme zu erkennen und möglichst schon vor deren eintreten zu lösen. Nur so kann ein Bauzeitenplan auch funktionieren und erfolgreich umgesetzt werden“, führt Bausenatorin Joanna Hagen aus. „Deshalb gilt mein Dank allen an Planung und Bau Beteiligten, die durch ihre strategische Vorbereitung eine termingerechte Umsetzung ermöglichen. Ich wünsche allen weiterhin ein gutes Gelingen und freue mich schon jetzt auf der Brückeneröffnung im Herbst 2024.“

Ich wünsche allen weiterhin ein gutes Gelingen und freue mich schon jetzt auf der Brückeneröffnung im Herbst 2024.

Bausenatorin Joanna Hagen

„Der erste Meilenstein ist geschafft, die nächste große Herausforderung wartet bereits. Um den Verkehrsfluss zu gewährleisten wurden im ersten Bauabschnitt nur ein Drittel des Brückenbauwerks erneuert. Jetzt starten wir in den nächsten Tagen mit dem Abriss der restlichen zwei Dritteln. Das neue und breitere Brückenteil wird dann die Verkehrsströme aufnehmen“, erklärt Projektleiterin Ulrike Schölkopf. „Für die doppelte Menge Bausubstanz benötigen wir natürlich auch eine längere Abrisszeit. Diese lässt sich nur im 24-Stunden-Betrieb realisieren, weshalb wir die Anwohnenden um Verständnis für mögliche Ruhestörungen bitten. Wenn alles nach Zeitplan verläuft, wird am 28. November 2022 die alte Bahnhofsbrücke dann endgültig Vergangenheit sein.“


„Wir sind seit 40 Jahren im Bau unterwegs. Der Neubau der Bahnhofsbrücke ist jedoch auch für uns aufgrund seiner Komplexität durch die verkehrliche Einbindung von Straße und Bahn sowie als einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Hansestadt eine besondere Herausforderung. Die Erstellung der Bahnhofsbrücke gehört zu unseren größten Aufträgen. Bereits im Zuge der Angebotsabgabe haben wir uns intensiv mit der Baumaßnahme auseinandergesetzt - schon da war klar, dass hier all unsere Erfahrung und unser Können gefordert sind“, sagt Dr. Hans Becker, Geschäftsführer vom Bauunternehmen Becker GmbH & Co. KG. „Dass wir dieses Projekt jetzt so erfolgreich umsetzen können, liegt vor allem auch daran, dass wir mit der Hansestadt Lübeck auf eine Bauherrin gestoßen sind, die wirklich bauen will. Vor diesem Hintergrund werden alle Probleme kooperativ und gemeinschaftlich angesprochen, besprochen und gelöst. Wir alle haben ein Ziel: Die Brücke im Herbst 2024 fertig zu stellen!“


Wir alle haben ein Ziel: Die Brücke im Herbst 2024 fertig zu stellen!

Dr. Hans Becker, Geschäftsführer vom Bauunternehmen Becker GmbH & Co. KG

Infomarkt, Brückenführungen und offizielle Verkehrsfreigabe

Während der Veranstaltung konnten sich die Besucher;innen über verschiedene Wege über das Bauprojekt informieren: Bei einem Infomarkt stellte das Projektteam die Geschichte der Bahnhofsbrücke vor und gab Einblicke in die aktuellen sowie kommenden Baumaßnahmen. Großen Anklang fanden auch die Brückenführungen über und unter das Bauwerk, bei denen Interessierte gemeinsam mit Projektverantwortlichen die neue Brückenhälfte von Nahem erleben und erkunden konnten. „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Lübecker:innen für den Neubau interessieren – das Projektteam und ich freuen uns immer sehr über den persönlichen Austausch“, so Schölkopf.


Das Highlight des Brückenfestes war die feierliche Freigabe des Brückenteils für den Rad- und Fußverkehr. Bürgermeister Jan Lindenau, Bausenatorin Joanna und Geschäftsführer Dr. Hans Becker eröffneten symbolisch die Brückenhälfte. Anschließend weihten sie das neue Bauwerk mit einem ersten Spaziergang ein, gefolgt von weiteren Gästen.

Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Lübecker:innen für den Neubau interessieren – das Projektteam und ich freuen uns immer sehr über den persönlichen Austausch

Projektleiterin Ulrike Schölkopf

 
 
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Fotos: 1. Bürgermeister Jan Lindenau und Geschäftsführer Dr. Hans Becker öffnen den Zugang zum neuen Abschnitt der Bahnhofsbrücke. 2. Begrüßen die Besucher:innen: (v. l. n. r.) Projektleiterin Ulrike Schölkopf, Bausenatorin Joanna Hagen, Moderator Alexander Schwertner von der ifok GmbH und Bürgermeister Jan Lindenau. 3. Bauleiter Jonas Bruns führt die Besucher:innen durch die einzelnen Bauphasen. 4. Geschäftsführer Dr. Hans Becker, Bausenatorin Joanna Hagen und Bürgermeister Jan Lindenau (v. l. n. r.) eröffnen den neuen Brückenabsschnitt feierlich, indem sie das rote Band durchschneiden (31.10.2022).

Fotos: Hansestadt Lübeck © Felix König

So geht es weiter: Geänderte Verkehrsführung und Baubeginn der zweiten Brückenhälfte

Die offizielle Verkehrsfreigabe des neuen Brückenteils für Autofahrende folgt Anfang November 2022. Im Vorfeld, voraussichtlich bis zum 4. November, sind temporäre Änderungen in der Verkehrsführung erforderlich. Dies betrifft insbesondere die Ampeln rund um die Bahnhofsbrücke. Im Kreuzungsbereich Fackenburger und Schwartauer Allee wurde bereits am 24. Oktober eine Baustellenampel installiert, dessen Programmierung und Testung das Linksabbiegen von der Fackenburger Allee stadteinwärts in die Schwartauer Allee temporär nicht mehr möglich macht. Verkehrsteilnehmende werden bis maximal 4. November über die Lohmühle in die Schwartauer Allee umgeleitet.


Im Anschluss starten die Baumaßnahmen an der zweiten, westlichen Brückenhälfte. Während der Abriss- und Neubauarbeiten wird der Autoverkehr über die Fackenburger Allee mit einem Fahrstreifen je Fahrtrichtung über die östliche Brückenhälfte geführt. Weitere detaillierte Informationen folgen in Kürze.

4. November 2022: Bahnhofsbrücke: Neue Brückenhälfte für den Autoverkehr freigegeben

Linksabbiegen von der Fackenburger Allee in die Schwartauer Allee wieder möglich

Die Vorbereitungsmaßnahmen für die Rück- und Neubauarbeiten der westlichen Bahnhofsbrückenhälfte sind abgeschlossen. Im Laufe des gestrigen Nachmittags, 3. November 2022, wurde die neue Brückenhälfte für den Autoverkehr freigegeben. Mit je einem Fahrstreifen je Fahrtrichtung wird der Verkehr über das Bauwerk geführt. Gleichzeitig wurden alle notwendigen Maßnahmen für die geänderte Verkehrsführung im Umfeld abgeschlossen, so dass das Linksabbiegen von der Fackenburger Allee stadteinwärts in die Schwartauer Allee wieder möglich ist.

So geht es beim Neubau weiter

Mit der Fertigstellung der östlichen Brückenhälfte wurde das erste Etappenziel beim Neubau der Bahnhofsbrücke erreicht und die zweite Bauphase eingeläutet. Das Projektteam widmet sich nun dem westlichen Brückenteil, das für die Dauer der Bauarbeiten für den Verkehr gesperrt ist. Vorrausichtlich am 10. November 2022 beginnen die Schneid- und Abbrucharbeiten am alten Bauwerk. Weitere Informationen folgen in Kürze.

24. Oktober 2022: Hansestadt Lübeck lädt am 31. Oktober 2022 zum Brückenfest ein

Hansestadt Lübeck lädt am 31. Oktober 2022 zum Brückenfest ein

 
 

Erste Brückenhälfte nach Zeitplan fertig gestellt – Infomarkt, Führungen und offizielle Freigabe

Die Arbeiten am neuen östlichen Brückenteil sind abgeschlossen. Damit ist einer der großen Meilensteine, der erste Bauabschnitt beim Neubau der Bahnhofsbrücke geschafft. Um das zu feiern, lädt die Hansestadt Lübeck am Montag, 31. Oktober 2022, (Reformationstag) alle Lübecker:innen von 13 bis 15 Uhr zum gemeinsamen Brückenfest ein. Bürgermeister Jan Lindenau, Senatorin Joanna Hagen und Projektleiterin Ulrike Schölkopf werden im Rahmen der Veranstaltung den aktuellen Stand der Baumaßnahme erklären und einen Ausblick auf die kommenden Arbeiten geben. Das Brückenfest endet mit der offiziellen Freigabe des neuen Brückenteils. Ab 1. November 2022 beginnt der Umbau der Baustelle, so dass der Verkehr dann über das neue Brückenteil geführt wird und mit dem Abriss der zweiten Brückenhälfte begonnen werden kann.

Mit dem Brückenfest möchten wir insbesondere den Lübeckerinnen und Lübeckern für ihre Geduld danken – und natürlich zusammen den Fortschritt feiern.

Bürgermeister Jan Lindenau

„Mit der Fertigstellung der ersten Brückenhälfte haben wir einen wichtigen Schritt beim Neubau der Bahnhofsbrücke erreicht. Es freut uns, dass wir nach wie vor so gut vorankommen und alles nach Zeitplan verläuft“, so Bürgermeister Jan Lindenau. „Mit dem Brückenfest möchten wir insbesondere den Lübeckerinnen und Lübeckern für ihre Geduld danken – und natürlich zusammen den Fortschritt feiern.“


Bausenatorin Joanna Hagen lobt die hervorragende Zusammenarbeit auf der Baustelle: „Diese komplexe Baumaßnahme wurde von langer Hand vorbereitet und sehr gründlich geplant. Das Team arbeitet gemeinsam an einem Ziel: Der termingerechten Fertigstellung der Brücke. Das erste Etappenziel haben wir jetzt erreicht. Eine Punktlandung, sozusagen.“


„Dank der hervorragenden und kooperativen Zusammenarbeit sowohl seitens der Baufirma als auch der Deutschen Bahn können wir bisher alle Arbeiten gemäß Zeitplan umsetzen“, ergänzt Projektleiterin Ulrike Schölkopf. „Wenn wir den Abschluss des ersten Bauabschnitts feiern, ist das Bau-Team gedanklich schon bei der Umsetzung des nächsten Meilensteins, dem Abbruch und den Neubau der zweiten Brückenhälfte. Stand heute gehen wir davon aus, dass wir uns zur Einweihung der neuen Bahnhofsbrücke wie geplant im Herbst 2024 wiedersehen.“

Infomarkt zur Bahnhofsbrücke und Führungen über das neue Bauwerk

Das erste Etappenziel haben wir jetzt erreicht. Eine Punktlandung, sozusagen.

Bausenatorin Joanna Hagen

Auf dem Brückenfest können sich die Besucher:innen persönlich mit dem Projektteam austauschen und ihre Fragen stellen. Im Rahmen eines Infomarktes können sich die Teilnehmenden zudem über die Geschichte der Bahnhofsbrücke, über die aktuelle Baumaßnahme und über die nächsten Schritte informieren. „Selbstverständlich kann das neue Brückenteil auch selbst erlebt werden. Wir freuen uns auf viele Fußgänger:innen und Radfahrer:innen, die das neue Bauwerk nach der feierlichen Eröffnung zum ersten Mal überqueren“, so Schölkopf. Der Zugang zum neuen Brückenteil erfolgt aus Richtung Innenstadt über die Fackenburger Allee/Ecke Konrad-Adenauer-Straße.


Darüber hinaus bietet das Projektteam Führungen über das neue Bauwerk an (Dauer ca. 25 Minuten). Interessierte können sich hierfür bis zum 26. Oktober 2022 per E-Mail an neue-bahnhofsbruecke@luebeck.de mit den Namen der teilnehmenden Personen anmelden. Die Plätze sind begrenzt und werden nach der Registrierung soweit möglich vergeben. Das Zeitfenster zu der jeweiligen Führung wird mit der Anmeldebestätigung versandt.

Verkehrsfreigabe und Beginn des zweiten Bauabschnitts

Die neue östliche Brückenhälfte wird mit der feierlichen Eröffnung am 31. Oktober 2022 offiziell für den Fuß- und Radverkehr freigegeben. Anfang November folgt die Verkehrsfreigabe für Autofahrende. Je nach Wetterlage werden die Markierungsarbeiten und die Einrichtung der Ampeln zwischen dem 1. und dem 3. November abgeschlossen sein. Während der Umbauphase kann es zu temporären verkehrlichen Einschränkungen kommen.


Anschließend wird mit dem Abbruch des westlichen Brückenteils begonnen. Nach den vorbereitenden Arbeiten beginnt am 10. November 2022 der Rückbau. Hierzu wird analog zum ersten Brückenteil, der Stahlbetonüberbau geschnitten und in mehreren Teilen mit einem Autokran ausgehoben und auf die Baustelleneinrichtungsfläche transportiert. Hier werden die einzelnen Teile entschichtet, zerkleinert und anschließend zum Recycling abtransportiert werden.


Der Aushub des Überbaus steht durch die Nähe zu den Bahngleisen, die für die Aktion gesperrt werden müssen, unter besonderen Vorzeichen: Es ist ein 24-Stunden-Betrieb der Baustelle vorgesehen, um die Arbeiten so schnell wie möglich abzuschließen. Der Abbruch dauert voraussichtlich bis zum 28. November 2022 an. Anwohner:innen werden um Verständnis für mögliche Ruhestörungen gebeten.

 
 

24. Oktober 2022: Linksabbiegen von Fackenburger Allee in Schwartauer Allee vorübergehend nicht möglich

Linksabbiegen von Fackenburger Allee in Schwartauer Allee vorübergehend nicht möglich

Verkehrsführung über die Bahnhofsbrücke wird geändert – Anpassung der Ampelschaltungen gestartet

Die erste Brückenhälfte der neuen Bahnhofsbrücke ist fast fertig. Anfang November 2022 soll der Verkehr über das neue Brückenteil fließen, damit die zweite Brückenhälfte abgerissen und erneuert werden kann. Hierzu sind aufwendige Änderungen in der Verkehrsführung notwendig, die überwiegend vom 1. bis voraussichtlich 4. November 2022 umgesetzt werden.


Bereits ab heute werden die Ampeln rund um die Bahnhofsbrücke auf die geänderte Verkehrsführung vorbereitet. Insbesondere betrifft dies die Signalgebung im Kreuzungsbereich Fackenburger Allee und Schwartauer Allee. Hier muss für die Bauzeit des zweiten Brückenteils eine Baustellenampel im Kreuzungsbereich Fackenburger Allee installiert werden. Die Änderung der Signalgebung der bestehenden Ampel ist aufgrund der Abhängigkeit mit den umliegenden Ampelschaltungen nicht umsetzbar.


Um die Installation, Programmierung und Testung der Baustellenampel fristgerecht abzuschließen, ist das Linksabbiegen von der Fackenburger Allee stadteinwärts in die Schwartauer Allee ab sofort bis maximal 4. November 2022 nicht mehr möglich. Sobald die geänderte Verkehrsführung in der ersten Novemberwoche abgeschlossen ist, wird das Linksabbiegen wieder erlaubt sein. Es handelt sich lediglich um eine temporäre Einschränkung von wenigen Tagen, die aus organisatorischen und technischen Gründen leider nicht anders lösbar ist.


Verkehrsteilnehmer:innen werden gebeten, die Schwartauer Allee über die Lohmühle anzufahren. Das Bauteam der Bahnhofsbrücke bittet um Verständnis für die Unannehmlichkeiten!

Veröffentlich: 24. Oktober 2022

20. Juni 2022: Neues Brückenteil für die Bahnhofsbrücke erhält Betonaufsatz

Neues Brückenteil für die Bahnhofsbrücke erhält Betonaufsatz

 
 
Neues Brückenteil für die Bahnhofsbrücke erhält Betonaufsatz. Foto: Hansestadt Lübeck 
Neues Brückenteil für die Bahnhofsbrücke erhält Betonaufsatz. Foto: Hansestadt Lübeck

Vollsperrung für den Straßenverkehr in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni

Das neue östliche Brückenteil der Lübecker Bahnhofsbrücke nimmt weiter Formen an: Nach dem erfolgreichen Einhub von acht massiven Stahlträgerpaketen im April bereitet das Baustellenteam nun den Einbau des Betons vor. Die Betonarbeiten beginnen am Abend des 29. Juni um 20 Uhr und dauern voraussichtlich bis zum frühen Morgen des 30. Juni um 5 Uhr an. Für die Maßnahme ist eine Vollsperrung der Brücke für den Straßenverkehr erforderlich. Lärmstörungen während der Arbeiten können nicht ausgeschlossen werden. Die Hansestadt Lübeck bittet um Verständnis.

Betoneinbau erfordert besondere Voraussetzungen

950 Kubikmeter Beton müssen wir in rund 110 Fuhren zunächst auf die Baustelle bekommen – das erfordert viel Platz, den wir tagsüber nicht haben.

Projektleiterin Ulrike Schölkopf

 
 

Zum anderen eignen sich die hohen Temperaturen während des Tages nicht für den Vorgang. Der Einbau erfolgt dabei mithilfe zweier Betonpumpen, die den Beton aus den Transportfahrzeugen an den Einbauort fördern. Da eine Betonpumpe auf dem westlichen Brückenteil platziert wird, lässt sich eine Sperrung für den Straßenverkehr während der Arbeiten nicht vermeiden. Innerhalb von circa 24 Stunden ist der Beton begehbar und bereits leicht belastbar. In den folgenden Tagen und Wochen nimmt die Festigkeit weiter zu, sodass im Anschluss die Geh- und Radwege hergestellt werden können.

 
 

Verkehrsfreigabe des östlichen Brückenteils schon Anfang November 2022

Die Arbeiten zum Neubau der Bahnhofsbrücke hatten im März 2021 begonnen und liegen auch weiterhin im Zeitplan. „Alle unsere Erwartungen an dieses komplexe Projekt haben sich bislang erfüllt“, so Schölkopf. „Wie anfangs geplant, können wir das östliche Brückenteil Anfang November dieses Jahres für den Verkehr freigeben – das ist ein echter Erfolg!“ 

 
 

08. April 2022: Einhub der Stahlträger verschiebt sich um zwei Tage.

Einhub der Stahlträger vom 10. bis 14. April 2022

Einhub der Stahlträger verschiebt sich um zwei Tage. Terminverschiebung hat keinen Einfluss auf die Kosten und den weiteren Bauablauf.

Sperrung der Bahnhofsbrücke: 10. bis 14. April, jeweils von 23 Uhr bis 5 Uhr

Die nachfolgend näher beschriebenen Arbeiten zum Einhub der Stahlträger für den neuen östlichen Brückenteil werden nicht – wie ursprünglich geplant – am 8. April beginnen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Verschiebung der Arbeiten um zwei Tage erforderlich. Auch die Sperrung der Bahnhofsbrücke für den Kfz-Verkehr verschiebt sich entsprechend. Neues Zeitfenster der Arbeiten und der Sperrung der Bahnhofsbrücke: 10. bis 14. April, jeweils von 23 Uhr bis 5 Uhr Die Terminverschiebung wird keinen Einfluss auf die Kosten und den weiteren Bauablauf der Bahnhofsbrücke haben. Die Stadt Lübeck dankt für Ihr Verständnis!

 
 

Arbeiten verlaufen nach Zeitplan – Nächtliche Ruhestörungen möglich - Daten & Fakten

Nach der erfolgreichen Herstellung der Pfeilerscheiben und Widerlager für das neue östliche Brückenteil in den vergangenen Monaten, werden jetzt in vier aufeinanderfolgenden Nächten die rund 38 Meter langen Stahlträger eingehoben. Jedes sogenannte Stahlträgerpaket, bestehend aus jeweils fünf Stahlträgern, wiegt etwa 45 Tonnen und wird mit einem Schwertransport angeliefert. Die Arbeiten finden zur Entlastung des Verkehrs jeweils zwischen 0 und 4 Uhr morgens statt.

Der Einhub der Brückenteile ist ein weiterer wichtiger Meilenstein, den wir nur angesichts des Engagements aller Beteiligten exakt nach Zeitplan realisieren können. Mein Dank gilt deshalb dem gesamten Team, dass nicht nur an Wochentagen, sondern auch an Wochenenden und Feiertagen sowie auch in den Nachtstunden im Einsatz ist, um den Neubau der Bahnhofsbrücke zielgerichtet umzusetzen. Zudem danke ich allen Anwohnenden und Lübecker:innen für ihr Verständnis, wenn es doch einmal zu Behinderungen und Lärm kommt

Joanna Hagen, Bausenatorin der Hansestadt Lübeck.

Daten & Fakten

Einhub von Stahlträgern für das neue östliche Brückenteil der Bahnhofsbrücke

  • Einhub von Stahlträgern für das neue östliche Brückenteil der Bahnhofsbrücke
  • acht Stahlträgerpakete aus je fünf Schweißträgern (Höhe: 1,00 m)
  • Länge: ca. 38 Meter, Gewicht je Paket: ca. 45 Tonnen
  • Einhub der Stahlträger in den Nächten vom 11. bis 14. April – Vorbereitungsarbeiten bereits in der Nacht vom 10. April 
  • Zur Positionierung des 500-Tonnen-Krans im Vorwege Umpflanzung von vier 30 Jahre alten Lindenbäumen 
  • nächtliche Sperrung der Bahnhofsbrücke für den Kfz-Verkehr von 23 Uhr bis 5 Uhr – Fuß- und Radverkehr weiter frei 
  • in allen Nächten Sperrpause von vier Gleisen der DB Netz von 0 Uhr bis 4 Uhr morgens 
  • Fertigung der Stahlträger in Słupca, Polen – Anlieferung mit drei Schwertransporten 
  • Zum Einhub zwei Kräne vor Ort:

            »» 500-Tonnen-Kran im Baustellenbereich nahe der IHK

            »» 120-Tonnen-Mobilkran im Bereich Fackenburger Allee / Schwartauer Allee


  • nach dem Einhub der Stahlträger:

  1. Einbringung von Faserzementplatten zwischen den Stahlträgern 
  2. Verlegung der Bewehrung 
  3. Einbringung von Beton


  • Nächste Schritte beim Bau des östlichen Brückenteils
  1. Herstellung der Kappen inkl. Abdichtung (künftige Geh- und Radwege) 
  2. Abdichtung der Fahrbahn (nach Aushärtung des Betons) 
  3. Montage Geländer und Beleuchtung sowie bauzeitlicher Berührungsschutz 
  4. Rückbau der Kappenschalung etc. 
  5. Umbau der Oberleitungsanlage als Vorbereitung für den 2. Bauabschnitt 
  6. Fahrbahnanpassungen, Verkehrsführung auf der Brücke vorbereiten 
  7. Verschwenken des Verkehrs auf den neuen Überbau: 31. Oktober 2022


Zur umfassenden Information der Lübecker:innen gibt es die Projektseite www.luebeck.de/bahnhofsbruecke sowie die E-Mail-Adresse neue-bahnhofsbruecke@luebeck.de. Hier können Bürger:innen werktags ihre Fragen rund um den Brückenneubau stellen und Auskünfte erhalten. Aktuelles zu Baustellen ist auch in der MeinLübeck-App/Baustelleninfo abrufbar. 


Veröffentlicht: 01. April 2022

 
 

01. April 2022: Einbau der Stahlträger ab 8. April 2022

Einbau der Stahlträger ab 8. April 2022

 
 

Arbeiten verlaufen nach Zeitplan – Nächtliche Ruhestörungen vom 8. und bis 12. April 2022 möglich

Die Errichtung des Ersatzneubaus der Lübecker Bahnhofsbrücke erreicht einen neuen Höhepunkt: Nach den erfolgreichen Rückbauarbeiten und der Erstellung von Widerlagern und Pfeilerscheiben in den vergangenen Monaten werden entsprechend dem Zeitplan ab Freitag, 8. April 2022, die Stahlträger für das neue östliche Brückenteil eingehoben. Zur Entlastung des Verkehrs während des Tages finden die Arbeiten in fünf aufeinander folgenden Nächten statt. Die Stadt Lübeck bittet um Verständnis für mögliche Ruhestörungen. Der Einhub der acht Stahlträger inklusive vorbereitender Maßnahmen findet zwischen dem 8. und dem 12. April 2022 jeweils in den Nachtstunden statt.

Bahnhofsbrücke zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens für den Kfz-Verkehr gesperrt.

Die Stahlträger sind ein echtes Schwergewicht

Ulrike Schölkopf, Projektleiterin für den Neubau der Bahnhofsbrücke

Dazu wird die Bahnhofsbrücke in allen betroffenen Nächten zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens für den Kfz-Verkehr gesperrt. Eine Umleitung über die Marienbrücke ist ausgeschildert. Fuß- und Radverkehr können die Brücke auch während der nächtlichen Arbeiten nutzen. Aufgrund der Arbeiten mit den Stahlkonstruktionen kann es in den umliegenden Straßen zu Ruhestörungen kommen. 

 
 

Stahlträger für die Bahnhofsbrücke erfordern Sondertransport

„Die Stahlträger sind ein echtes Schwergewicht“, betont Ulrike Schölkopf, Projektleiterin für den Neubau der Bahnhofsbrücke. Über die polnische Kleinstadt Słupca, in der die Fertigung stattfand, kommen sie mit drei Schwertransporten nach Lübeck. Jedes der etwa 38 Meter langen Stahlträgerpakete aus fünf Stahlträgern wiegt rund 45 Tonnen. Nach der Ankunft werden sie zunächst auf einer Gewerbefläche in der Frankfurter Straße zwischengelagert und für den Einhub vorbereitet. In vier nächtlichen Etappen erfolgt dann der Weitertransport zur Baustelle Bahnhofsbrücke, wo jedes Stahlträgerpaket mit einem 500-Tonnen-Kran auf die bereits vorhandenen Pfeilerscheiben aufgelegt wird. Sogenannte Faserzementplatten zwischen den Trägern sorgen für eine stabile Ebene, bevor darauf schließlich die Bewehrung verlegt und der Beton eingebracht wird. Fertigstellung des östlichen Brückenteils bis Ende 2022 „Das ist ein riesiger Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung des neuen Brückenteils“, betont Schölkopf. Bis zum Ende dieses Jahres soll das neue östliche Brückenteil der Bahnhofsbrücke fertig sein. Webseite und E-Mail für Bürger:innen


Zur umfassenden Information der Lübecker:innen gibt es die Projektseite www.luebeck.de/bahnhofsbruecke sowie die E-Mail-Adresse neue-bahnhofsbruecke@luebeck.de. Hier können Bürger:innen werktags ihre Fragen rund um den Brückenneubau stellen und Auskünfte erhalten. Aktuelles zu Baustellen ist auch in der MeinLübeck-App/Baustelleninfo abrufbar. 


Veröffentlicht: 01. April 2022

 
 

31. März 2022: Vier 30 Jahre alte Bäume wechseln den Standort

Vier 30 Jahre alte Bäume wechseln den Standort

 
 

Hansestadt Lübeck schafft Platz für einen 500-Tonnen-Kran zum Brücken-Einhub

Im Zuge der Arbeiten für den Neubau der Bahnhofsbrücke ist eine Großbaumverpflanzung von vier Linden notwendig, die unmittelbar an die Baustelle angrenzen. Die knapp 30 Jahre alten Bäume der Stadt Lübeck werden heute mit einem Großgerät vorsichtig ausgegraben und „just-in-time“ wieder neu verpflanzt. Die Maßnahme ist mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Bäume für Lübeck und unser Klima zu erhalten. Zusammen mit der Unteren Naturschutzbehörde konnten wir deshalb vereinbaren, dass die vier betroffenen Linden an neuer Stelle verpflanzt werden.

Ulrike Schölkopf, Leiterin des Projekts Neubau der Bahnhofsbrücke. 

 
 
Vier Linden wurden im Zuge der Arbeiten für den Neubau der Bahnhofsbrücke umgepflanzt. (31. März 2022) Foto © Hansestadt Lübeck. 
Vier Linden wurden im Zuge der Arbeiten für den Neubau der Bahnhofsbrücke umgepflanzt. (31. März 2022)
Foto © Hansestadt Lübeck.

Als neue Heimat der Bäume dienen der Bereich der Parkanlage des Lindenplatzes, der Grünstreifen in der Werner-Kock-Straße und die Willy-Brandt-Allee. Eine Fachfirma für Großbaumverpflanzungen nimmt die Arbeiten vor. Der Einsatz dauert mehrere Stunden. Die Kosten für die Großbaumverpflanzung betragen rund 12.000 Euro netto.


Die Bäume sollten ursprünglich gefällt werden. Nach Beendigung der Baumaßnahme wären dann die vier Linden ersetzt sowie zuzügliche weitere Ersatzpflanzungen als Ausgleich erfolgt. Aufgrund der jetzt erfolgten Umpflanzung werden nach Beendigung der Baumaßnahme nur die vier Linden ersetzt. Senatorin Joanna Hagen: „Ich hoffe sehr, dass die Aktion ein voller Erfolg wird und die Bäume sich am neuen Standort gut entwickeln werden. Wir werden den Zustand der Bäume sehr sorgfältig überprüfen. Bislang haben wir vom Verpflanzen älterer Bäume abgesehen. Wenn dies gut gelingt, könnten wir auch bei anderen Baumaßnahmen möglicherweise verhindern, dass Bäume gefällt werden müssen.“

 
 

Bauarbeiten der Bahnhofsbrücke erfordern Platz für schweren Kran

Die Umpflanzung der vier Linden ist aufgrund der aktuellen Arbeiten zum Neubau des östlichen Brückenteils notwendig. Für den geplanten Einhub von acht massiven Stahlträgern ist ein 500-Tonnen-Kran erforderlich, der nur am aktuellen Standort der Bäume positioniert werden kann. Darüber hinaus wird die freie Fläche für die spätere geänderte Radwegführung benötigt.


Veröffentlich: 31. März 2022

 
 

25. November 2021: Erneuerung der Bahnhofsbrücke voll im Zeitplan

Erneuerung der Bahnhofsbrücke voll im Zeitplan

 
 
Foto © Christian Wese 
Foto © Christian Wese

2. Baustellenforum: Positives Feedback zum bisherigen Bauverlauf

Die Arbeiten für den Ersatzneubau der Bahnhofsbrücke in Lübeck schreiten zügig voran: Nachdem das Baustellenteam in den Sommermonaten bereits den alten östlichen Brückenteil schrittweise rückgebaut hat, laufen nun die Maßnahmen zum Bau des neuen Brückenteils an dieser Stelle.


Bis zum Jahresende sollen zwei der drei sogenannten Pfeilerscheiben im Gleisbereich errichtet und die Vorarbeiten für die Herstellung der beiden Widerlager abgeschlossen sein. Sie werden aufgrund der deutlich breiteren Brücke in verschobener Lage eingebracht. Auch hier läuft bislang alles planmäßig. „Wir sind sehr zuversichtlich, unser zeitliches Ziel einhalten zu können, sodass wir schon im Januar die Betonarbeiten der Widerlager in Angriff nehmen werden“, so Ulrike Schölkopf, Projektleiterin in dem Vorhaben.

Erneute Gleissperrungen erforderlich

Seit dem 20. Oktober sind zur Herstellung von insgesamt drei Pfeilerscheiben erneut einzelne Gleise unterhalb der Bahnhofsbrücke vorübergehend gesperrt. Noch bis zum 1. Dezember bleiben die Gleise 1 und 2 sowie 8 und 9 für den Zugverkehr zur Herstellung der ersten beiden Pfeilerscheiben unbefahrbar. Im Anschluss beginnen die Arbeiten an der dritten Pfeilerscheibe zwischen den Gleisen 4 und 5. Sie dauern voraussichtlich bis zum 14. Februar des kommenden Jahres an. Für das Baustellenteam stellt der Zugang zu den Arbeitsbereichen und Arbeitsgeräten, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Gleisen befinden, eine besondere Herausforderung dar. Bei laufendem Betrieb des übrigen Zugverkehrs muss das Team an seinen jeweiligen Arbeitsplatz gelangen. „Hier ist höchste Wachsamkeit und Konzentration aller Mitarbeiter gefragt“, bekräftigt Schölkopf.

Foto © Hansestadt Lübeck 
Foto © Hansestadt Lübeck

Baustellenforum tagte am 12. November 2021

Im Rahmen eines Baustellenrundgangs informierten Bausenatorin Joanna Hagen und Projektleiterin Ulrike Schölkopf die Mitglieder des Baustellenforums am 12. November 2021 über den aktuellen Stand der Arbeiten. Insgesamt äußerten sich die Vertreter:innen aus Verkehrsverbänden, Logistik, Gewerbe, Tourismus und öffentlichen Stellen positiv über den bisherigen Bauverlauf. So gäbe es kaum Beschwerden, es laufe weit besser als gedacht.


„Ich freue mich über das positive Feedback des Baustellenforums. Bei einem so großen und komplexen Bauvorhaben ist das hervorragend und das Ergebnis eines jahrelangen Vorbereitungsprozesses. Mein Dank und meine Anerkennung gelten dem tollen Planungs- und Bauteam und insbesondere unserer Projektleitung. Die enge Terminschiene zu halten bleibt unser wichtigstes Projektziel“, betont Bausenatorin Joanna Hagen.


Im anschließenden Gespräch gaben die Teilnehmenden noch Hinweise zu möglichen Verbesserungen, wie beispielsweise beim Radverkehr, zur Beschilderung oder Ampelphasen. Diese werden jetzt im Detail geprüft und so weit möglich umgesetzt. Das Protokoll zum 2. Baustellenforum wird in Kürze unter www.luebeck.de/bahnhofsbruecke veröffentlicht. Webseite und E-Mail für Bürger:innen


Zur umfassenden Information der Lübecker:innen gibt es die Projektseite www.luebeck.de/bahnhofsbruecke sowie die E-Mail-Adresse neue-bahnhofsbruecke@luebeck.de. Hier können Bürger:innen werktags ihre Fragen rund um den Brückenneubau stellen und Auskünfte erhalten. Aktuelles zu Baustellen ist auch in der MeinLübeck-App/Baustelleninfo abrufbar.


Veröffentlich: 25.11.2021

 
 

26. August 2021: Gründungsarbeiten der Bahnhofsbrücke haben begonnen

Gründungsarbeiten der Bahnhofsbrücke haben begonnen

Arbeiten im 24-Stunden-Rhythmus dauern bis zum 12. September 2021 – Stadt bittet um Verständnis für eventuelle Ruhestörungen

Foto © Christian Wese 
Foto © Christian Wese

Der Neubau der Lübecker Bahnhofsbrücke erreicht einen weiteren Meilenstein. Die Gründungsarbeiten für den östlichen Brückenteil, die entlang der Gleise in drei Abschnitten durchgeführt werden, haben begonnen. Zeitweise kann es zu Ruhestörungen kommen. 

Großbohrpfähle werden in den Boden eingebracht

Bevor die Bauwerkstiefgründung durch Bohrpfähle beginnt, sind einige Vorarbeiten nötig. Hindernisse wie Bauteilreste im Baugrund müssen durch Räumungsbohrungen entfernt und der Boden gelockert werden, damit der Verbau leichter in den stark verdichteten Boden eingebracht werden kann. Der Verbau dient als Baugrubensicherung, die unter anderem die Standsicherheit der angrenzenden Gleise gewährleistet. Er schafft eine stabile und dichte Umgebung für die Pfahlherstellung und verhindert, dass Grundwasser in die Baugruben eindringt. Anschließend können Großbohrpfähle erstellt werden. Eine 100-Tonnen-Drehbohranlage beginnt mit einer Schnecke den Boden zu fördern, während das Bohrrohr kontinuierlich in den Boden gedreht wird. Nach Erreichen der Endtiefe wird jeweils ein Bewehrungskorb eingesetzt und der Beton eingebracht. Beim Einbringen des Betons wird das Bohrrohr entsprechend dem Betonierfortschritt wieder gezogen.


„Unter jeder der späteren drei Pfeilerscheiben stellen wir insgesamt sechs Großbohrpfähle her, die eine sichere Tiefgründung bilden, um die Lasten der neuen Brücke ins Erdreich abzutragen“, erklärt Projektleiterin Ulrike Schölkopf. Damit die Statik gewährleistet ist, sind massive Bauelemente erforderlich: „Jeder Bohrpfahl hat einen Durchmesser von 1,5 Meter und enthält bis zu 56 Kubikmeter Beton und bis zu einer Tonne Bewehrung.“

Foto © Christian Wese 
Foto © Christian Wese

Bohrarbeiten erfordern erneute Gleissperrungen

Die Arbeiten beginnen am stadtauswärtigen Widerlager zwischen den Gleisen 8 und 9, und enden stadteinwärts zwischen den Gleisen 1 und 2. In Abstimmung mit der DB Netz AG werden dazu Gleise für den Bahnverkehr gesperrt, die in den Fahrplänen bereits berücksichtigt sind. Davon betroffen sind ab dem 31. August die Gleise 4 und 5, und ab dem 7. September die Gleise 1 und 2. „Um die Sperrzeiten gering zu halten und unsere kostenintensiven Großgeräte möglichst effizient zu nutzen, arbeiten wir im 24-Stunden-Rhythmus“, so Schölkopf. Anwohner:innen werden um Verständnis für mögliche Ruhestörungen gebeten. Bis zum Mittag des 12. September 2021 sind die Tiefgründungsarbeiten voraussichtlich abgeschlossen.


Veröffentlicht: 26. August 2021

 
 

26. Juni 2021: Rückbau des östlichen Teils der Bahnhofsbrücke nach 18 Tagen erfolgreich abgeschlossen

Rückbau des östlichen Teils der Bahnhofsbrücke nach 18 Tagen erfolgreich abgeschlossen

Abschluss im Verlauf des 28. Juni – Abbruch der Widerlager wird vorbereitet

Der Abbruch des östlichen Brückenteils der Lübecker Bahnhofsbrücke befindet sich in den letzten Zügen: Nachdem am Abend des 10. Juni 2021 der Rückbau eingeleitet wurde, wird die Maßnahme am späten Montagabend (28.06.) beendet. „Das ist ein wichtiger Moment im Projektablauf“, so Projektleiterin Ulrike Schölkopf. „Mit dem abgeschlossenen Rückbau kommen wir der neuen Bahnhofsbrücke‘ ein großes Stück näher“.

Bahngleise unterhalb der Brücke wurden abschnittweise gesperrt

Für das Vorhaben war aufgrund der direkten Nähe zu den Bahngleisen eine enge Absprache mit der Deutschen Bahn erforderlich. Nachdem der Abbruch des östlichen Brückenteils mit der Sperrung der Gleise 8 und 9 begonnen hatte, arbeitete sich das Baustellenteam abschnittsweise in Richtung Innenstadt vor. Noch bis zum Montagabend bleiben die Gleise 1 und 2 gesperrt, damit auch die übrigen Überbauelemente sicher ausgehoben und die Flächen verdichtet werden können.

Nächster Schritt: Abbruch der Widerlager

Die Bauarbeiten an der Bahnhofsbrücke gehen derweil unvermittelt weiter. „Als nächstes sind die beiden Widerlager des östlichen Brückenteils an der Reihe“, verrät Projektleiterin Schölkopf. Das Baustellenteam setzt dazu zunächst Vorbereitungsarbeiten um und sichert den Straßenverlauf. Ab Mitte Juli können die Widerlager dann abgebrochen werden.

15. Juni 2021: Erfolgreicher Auftakt zu Rückbauarbeiten der Bahnhofsbrücke Lübeck. Erste Etappe des Abbruchs des östlichen Brückenteils abgeschlossen

Erfolgreicher Auftakt zu Rückbauarbeiten der Bahnhofsbrücke Lübeck. Erste Etappe des Abbruchs des östlichen Brückenteils abgeschlossen – Arbeiten werden bis 29. Juni 2021 fortgesetzt

Die erste Etappe zum Rückbau der Lübecker Bahnhofsbrücke ist gelungen. Am frühen Abend des 10. Juni 2021 begann unter Aufsicht von Projektleiterin Ulrike Schölkopf der Abbruch des östlichen Brückenteils: Dazu wurden insgesamt zwölf Elemente des Stahlbetonüberbaus ausgebhoben. Zur weiteren Entsorgung werden sie auf einer nahegelegenen Fläche entschichtet und zerkleinert. 

Arbeiten liegen im Zeitplan

„Wir liegen genau im Zeitplan und sind guter Dinge, auch in den weiteren Abschnitten zügig verfahren zu können“, so Schölkopf. Durch die Nähe zu den Bahngleisen ist für das Vorhaben eine enge Absprache mit der Deutschen Bahn erforderlich. Nachdem zum Auftakt die Gleise 8 und 9 gesperrt wurden, konnte die Gleissperrung planmäßig am Samstagabend wieder aufgehoben werden. Im weiteren Verlauf folgt abschnittsweise die Sperrung weiterer Gleise.


Insgesamt 72 mehrere Tonnen schwere Teile des Brückenteils werden nach sorgfältiger Berechnung der Statiker in den kommenden Tagen mit einem Mobilkran ausgehoben. Damit das Baustellenteam im Zeitplan bleibt, wird in drei Schichten Tag und Nacht gearbeitet. Bis zum 29. Juni 2021 sollen alle Betonteile des östlichen Brückenteils inklusive der Stützenreihen und Fundamente im Gleisbereich abgebrochen und abtransportiert werden. Die Anwohner:innen werden weiter um Verständnis für mögliche Ruhestörungen gebeten.

10. Juni 2021: Abbruch des östlichen Teils der Bahnhofsbrücke ab 10. Juni 2021. Aushub der Betonteile im 24-Stunden-Betrieb bis voraussichtlich 29. Juni 2021 – Stadt bittet um Verständnis für mögliche Ruhestörungen

Abbruch des östlichen Teils der Bahnhofsbrücke ab 10. Juni 2021.
Aushub der Betonteile im 24-Stunden-Betrieb bis voraussichtlich 29. Juni 2021 – Stadt bittet um Verständnis für mögliche Ruhestörungen

Nach dem Trennschnitt, der Anfang Mai gesetzt wurde, geht das Projekt zum Neubau der Bahnhofsbrücke Lübeck in die nächste Etappe: Am 10. Juni 2021 beginnt in den Abendstunden der Rückbau des östlichen Teils der Brücke mit mehreren vorbereitenden Maßnahmen. Dazu gehört der Aufbau eines Autokrans sowie die Sperrung der Bahngleise 8 und 9 unterhalb der Brücke, sodass der Stahlbetonüberbau sicher geschnitten und anschließend abtransportiert werden kann.


„Richtig los geht es in den Abendstunden des 11. Juni, wenn wir den ersten Abschnitt des Überbaus von den Stahlträgern trennen und dann ausheben“, erklärt Projektleiterin Ulrike Schölkopf. In mehreren Teilen werden alle Elemente des Überbaus mit einem Autokran ausgehoben und auf die Baustelleneinrichtungsfläche transportiert, wo sie entschichtet, zerkleinert und anschließend zum Recycling abtransportiert werden.


Der Aushub des Überbaus steht durch die Nähe zu den Bahngleisen, die für die Aktion gesperrt werden müssen, unter besonderen Vorzeichen: Es ist ein 24-Stunden-Betrieb der Baustelle vorgesehen, um die Arbeiten so schnell wie möglich abzuschließen. „Das Baustellenteam wird in drei Schichten Tag und Nacht vor Ort sein“, so Ulrike Schölkopf. Der Abbruch dauert voraussichtlich bis zum 29. Juni 2021 an. Anwohnerinnen und Anwohner werden um Verständnis für mögliche Ruhestörungen gebeten.

14. Mai 2021: Lärmbelastende Schneidarbeiten wurden abgeschlossen. Teilung der Bahnhofsbrücke ist erfolgt

Lärmbelastende Schneidarbeiten wurden abgeschlossen. Teilung der Bahnhofsbrücke ist erfolgt

Die Arbeiten zur Teilung der Bahnhofsbrücke in zwei Hälften konnten früher als geplant abgeschlossen werden. In den kommenden Nächten von heute, 14. auf 15. Mai, sowie von morgen, Sonnabend, 15., auf Sonntag, 16. Mai 2021 kehrt für die Anwohner:innen bis Montag 7 Uhr somit wieder Ruhe ein.


Die Hansestadt Lübeck dankt allen Anwohner:innen für das bisherige Verständnis!

7. Mai 2021: Schneidarbeiten pausieren am Wochenende

Schneidarbeiten pausieren am Wochenende
Schneller Fortschritt des Trennschnitts ermöglicht Aussetzen der lärmbelastenden Arbeiten

Bereits schneller als erwartet verliefen die ersten Teilschnitte zur Teilung der Bahnhofsbrücke in den ersten Nächten. Inzwischen sind die Arbeiten zur Teilung der Brücke in zwei Hälften so weit fortgeschritten, dass in den kommenden Nächten von heute, 7. auf 8. Mai, sowie von morgen, Sonnabend, 8., auf Sonntag, 9. Mai 2021, die Schneidarbeiten ausgesetzt werden können. Damit wird zum Wochenende die Nachtruhe für die umliegenden Anwohner:innen temporär wieder hergestellt. Erst am Sonntagabend, 9. Mai 2021, werden die Schneidarbeiten wieder aufgenommen.


Die Hansestadt Lübeck dankt allen Anwohner:innen für das bisherige Verständnis!

03. Mai 2021: Bahnhofsbrücke wird schneller in zwei Teile geschnitten

Bahnhofsbrücke wird schneller in zwei Teile geschnitten
Verkürzung der nächtlichen Bauzeit– Geänderte Arbeitsabläufe sorgen zusätzlich für weniger Nachtlärm

Schneller als erwartet verlief der erste Schnitt zur Teilung der Bahnhofsbrücke: Gegen 22 Uhr starteten die Arbeiten im Bereich der Gleise 8 und 9, bereits um 24 Uhr war der Schnitt vollzogen. Die mit Lärm verbundenen Arbeiten konnten rund fünf Stunden früher beendet werden als erwartet. „Aufgrund der jetzt vorliegenden Erfahrungswerte gehen wir davon aus, dass wir die Teilung der Bahnhofsbrücke um einige Tage früher als geplant abschließen können“, so Ulrike Schölkopf, Projektleiterin der Stadt Lübeck. Parallel ergab die Schalluntersuchung, dass die die Lärmbeeinträchtigungen der Anwohnenden nicht so hoch wie erwartet waren. Außerdem können aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse die Arbeitsabläufe jetzt umgestellt werden: Bereits am Tage werden bereits ca. 15 Zentimeter vorgeschnitten, so dass während der Nachtsperrung nur noch die letzten Zentimeter des Betonüberbaus durchgeschnitten werden müssen. Dies wird die Arbeiten zusätzlich beschleunigen und die Lärmbelastung in der Nacht nochmals reduzieren.


Der schnelle Arbeitsfortschritt in der vergangenen Nacht ermöglichte zudem den Rückbau der restlichen Rohrleitungen unterhalb der Brücke, so dass jetzt andere Arbeiten vorgezogen werden können: In der Nacht von heute, 3. Mai auf morgen, 4. Mai 2021, können bereits die Kernbohrungen und Tauchschnitte für die Befestigung der Knaggen, an denen die Betonteile zum Herausheben vorgenommen werden.

29. April 2021: Der erste Teilabriss beginnt: Bahnhofsbrücke wird durchtrennt. In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai wird die Bahnhofsbrücke durch einen Trennschnitt in zwei Teile geteilt

Der erste Teilabriss beginnt: Bahnhofsbrücke wird durchtrennt

In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai wird die Bahnhofsbrücke durch einen Trennschnitt in zwei Teile geteilt – Arbeiten dauern bis zum 20. Mai 2021

Ab Sonntag, 2. Mai 2021, kann es im Bereich der Bahnhofsbrücke laut werden. Grund dafür ist der Beginn des sogenannten Trennschnittes. Im Zuge des Rückbaus der Bahnhofsbrücke wird diese zunächst längs in zwei einzelne Teile geteilt. Die Arbeiten sind für die Nachtstunden zwischen 22 Uhr und 5 Uhr vorgesehen. Sie dauern voraussichtlich bis zum 20. Mai an und werden immer nachts – auch an den Wochenenden – stattfinden. Für die Lübecker:innen, die in den umliegenden Straßen wohnen, wird die Nachtruhe während dieser Zeit beeinträchtigt werden.


Die Vorarbeiten für den Neubau der Bahnhofsbrücke sind bereits in vollem Gange – der jetzt anstehende Trennschnitt ist ein großer Meilenstein für das Projekt. Der Schnitt erfolgt in Längsrichtung, sodass anschließend der östliche Teil abgebrochen und neu gebaut werden kann. Weil die Arbeiten über den Gleisen stattfinden, ist eine enge Absprache mit der Deutschen Bahn erforderlich – die möglichen Zeitfenster für die unterschiedlichen Arbeitsschritte sind äußerst begrenzt: „Wir haben mit der Bahn Sperrpausen vereinbart – also Zeiten, in denen keine Züge fahren, die wir durch unsere Arbeiten gefährden könnten. Damit der Schienenverkehr und die Fahrpläne aber nicht zu stark beeinträchtigt werden, liegen die Sperrpausen leider nachts zwischen 22 Uhr und 5 Uhr“, so Ulrike Schölkopf, Projektleiterin der Stadt Lübeck. „Nachts zu arbeiten ist natürlich nicht optimal, unter den gegebenen Umständen aber nicht zu vermeiden“, ergänzt sie.


Was bedeutet das konkret? 

Jeweils zwei nebeneinanderliegende Gleise werden zeitgleich für zwei Nächte für den Bahnverkehr gesperrt, damit die Schneidarbeiten gefahrenlos vorgenommen werden können. Vor Beginn jeder Sperrpause trifft das Baustellenteam bereits alle Vorbereitungen. Während der Sperrpausen selbst werden dann solche Arbeiten ausgeführt, welche negative Auswirkungen auf den Zugverkehr haben könnten. „Mit einem Dieselfugenschneider trennen wir die etwa 25 Zentimeter dicke Betonschicht“, erklärt Projektleiterin Ulrike Schölkopf. „Das ist auch für das Arbeitsgerät ein enormer Kraftaufwand, der sich auf den Lärmpegel auswirkt.“ Die Stadt Lübeck informiert Anwohnende zusätzlich mit einer Postwurfsendung über die Arbeiten. Sie können sich bei Fragen und Nöten an das Projektteam Neue Bahnhofsbrücke wenden.


Warum ein Ersatzneubau? 

Die Bahnhofsbrücke ist mit rund 30.000 Fahrzeugen und 12 Buslinien am Tag die meistbefahrene Verkehrsverbindung in Lübeck. Aufgrund ihres Alters und zahlreicher Schäden wie Rost, Risse und Betonabplatzungen war es Zeit für eine Erneuerung. Um trotz der Baumaßnahmen für einen flüssigen Verkehr auf den Alternativstrecken zu sorgen, hat die Hansestadt in den letzten Jahren bereits Optimierungsmaßnahmen durchgeführt, wie etwa den Ausbau der Straße Bei der Lohmühle oder die Ampelanlagen am Kreisverkehr Lohmühle.


Breitere Brücke – Verbesserter Verkehrsfluss 

Mit der Verkehrsfreigabe der neuen, dann insgesamt 31,60 Meter breiten Bahnhofsbrücke, stehen ab Herbst 2024 drei statt bisher zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung zur Verfügung:


  • Stadteinwärts führen zwei Fahrstreifen und eine Busspur, die hinter der Brücke mit einem gemeinsamen Rechtsabbieger in die Konrad-Adenauer-Straße Richtung ZOB mündet, den Verkehr über die Brücke. Bisher endet die Busspur vor der Bahnhofsbrücke, so dass durch die neue Verkehrsführung der ÖPNV beschleunigt wird.


  • Stadtauswärts werden zwei Geradeausfahrstreifen und ein separater Rechtsabbiegefahrstreifen in die Schwartauer Allee über die Brücke führen. Somit können geradeausfahrende Fahrzeuge ungehindert fahren und müssen nicht wie bisher hinter den Rechtsabbiegenden warten. Der Verkehrsfluss wird dadurch wesentlich verbessert.


Rad- und Fußwege werden wie bisher auf beiden Seiten vorhanden sein. Stadteinwärts kann der 2,50 Meter breite Radweg dann in beide Fahrtrichtungen genutzt werden, um eine optimale Anbindung an den ZOB/Bahnhof sowie zur Innenstadt zu ermöglichen.


Hintergrund

Neubauprojekt Bahnhofsbrücke Lübeck

Die Lübecker Bahnhofsbrücke, Baujahr 1907, ist eine 7-Feld-Stahl-Beton-Verbundbrücke mit einer Länge von über 70 Metern. Sie ist vierspurig, mit zwei Fahrstreifen für jede Richtung, und hat auf beiden Seiten Rad- und Fußwege. Altersbedingt ist eine Erneuerung notwendig. Der Neubau erfolgt in drei Bauabschnitten und startet im Frühjahr 2021. Die Verkehrsfreigabe ist für Herbst 2024 geplant. Die Gesamtkosten betragen insgesamt rund 36,4 Millionen Euro. Da die Brücke zur Überführung der Gleise notwendig ist, beteiligt sich die Deutsche Bahn AG mit 12,7 Millionen Euro an den Gesamtkosten. Die Hansestadt Lübeck trägt somit 23,7 Millionen Euro.

Webseite und E-Mail für Bürger:innen

Zur umfassenden Information der Lübecker:innen gibt es die Projektseite


  www.luebeck.de/bahnhofsbruecke 


sowie die E-Mailadresse


  neue-bahnhofsbruecke@luebeck.de


Hier können Bürger:innen werktags ihre Fragen rund um den Brückenneubau stellen und Auskünfte erhalten. Aktuelles zu Baustellen ist auch in der MeinLübeck-App/Baustelleninfo abrufbar.

 

23. März 2021: Es geht los: Ab 31. März 2021 auf der Bahnhofsbrücke nur noch eine Fahrspur pro Richtung

Es geht los: Ab 31. März 2021 auf der Bahnhofsbrücke nur noch eine Fahrspur pro Richtung

Die konkreten Umbaumaßnahmen beginnen – das betrifft auch den Knotenpunkt Fackenburger Allee / Schwartauer Allee Ab Mittwoch, 31. März 2021, müssen sich die Lübecker:innen auf die neue Verkehrsführung im Bereich der Bahnhofsbrücke einstellen. Dann führt nur noch jeweils eine Fahrspur in jede Richtung über die Brücke. Und auch im Kreuzungsbereich Fackenburger Allee / Schwartauer Allee wird es enger als bisher. Sowohl für den Auto-, Rad-, als auch Fußverkehr bedeutet das Einschränkungen – diese dauern bis voraussichtlich September 2024 an.


Kurz vor Ostern geht es nun los: Der erste Bauabschnitt für den Neubau der Bahnhofsbrücke steht an. Das heißt, nur noch das westliche, stadteinwärtige Teilbauwerk ist für den Verkehr freigegeben. Sowohl die Fahrspur stadteinwärts als auch die stadtauswärtige Spur führen über diesen Brückenteil, während das östliche Teilbauwerk in verschobener Lage erneuert wird. Dazu wird die Brücke Anfang Mai durch einen Trennschnitt geteilt und anschließend der östliche Teil abgebrochen und neu gebaut. „An einigen Stellen ist Geduld gefragt, jedoch kommt es während der gesamten Bauzeit zu keiner Vollsperrung der Brücke. Zudem bleibt sie weiterhin für Busse und LKW befahrbar“, erklärt Bürgermeister Jan Lindenau.

Was bedeutet das konkret?

Vor allem am Knotenpunkt Fackenburger Allee / Schwartauer Allee müssen die Lübecker Verkehrsteilnehmer:innen mit Verzögerungen rechnen: Dort gibt es von der Schwartauer Allee kommend nur noch einen Linksabbieger Richtung Innenstadt – dadurch kann es zu Rückstaus kommen. Das Rechtsabbiegen in die Fackenburger Allee bleibt wie gehabt möglich.


Der Rad- und Fußverkehr wird einseitig auf den bestehenden Rad- und Fußwegen geführt. In wenigen Bereichen müssen sich Radfahrer:innen und Fußgänger:innen den Raum teilen – hier handelt es sich meist um die Flächen im Bereich der Mittelinsel Schwartauer Allee. Für alle Busnutzer:innen ist es wichtig zu wissen, dass die Haltestelle „Fackenburger Allee“ stadtauswärts um ca. 80 Meter weiter nach Norden verlegt wird (Ecke Schwartauer Allee / Katharinenstraße). Die stadteinwärtige Haltestelle wird aufgehoben – hier kann die Haltestelle „Wickedestraße“ genutzt werden.


„Wir denken, dass wir für alle Verkehrsbeteiligten gute Lösungen gefunden haben und dass die Lübecker:innen sich schnell zurechtfinden werden“, so Bausenatorin Joanna Hagen.


Warum ein Ersatzneubau?

Die Bahnhofsbrücke ist mit rund 30.000 Fahrzeugen und 12 Buslinien am Tag die meistbefahrene Verkehrsverbindung in Lübeck. Aufgrund ihres Alters und zahlreicher Schäden wie Rost, Risse und Betonabplatzungen war es Zeit für eine Erneuerung. Um trotz der Baumaßnahmen für einen flüssigen Verkehr auf den Alternativstrecken zu sorgen, hat die Hansestadt in den letzten Jahren bereits Optimierungsmaßnahmen durchgeführt, wie etwa den Ausbau der Straße Bei der Lohmühle oder die Ampelanlagen am Kreisverkehr Lohmühle.

Breitere Brücke – Verbesserter Verkehrsfluss

Mit der Verkehrsfreigabe der neuen, dann insgesamt 31,60 Meter breiten Bahnhofsbrücke, stehen ab Herbst 2024 drei statt bisher zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung zur Verfügung:


  • Stadteinwärts führen zwei Fahrstreifen und eine Busspur, die hinter der Brücke mit einem gemeinsamen Rechtsabbieger in die Konrad-Adenauer-Straße Richtung ZOB mündet, den Verkehr über die Brücke. Bisher endet die Busspur vor der Bahnhofsbrücke, so dass durch die neue Verkehrsführung der ÖPNV beschleunigt wird.


  • Stadtauswärts werden zwei Geradeausfahrstreifen und ein separater Rechtsabbiegefahrstreifen in die Schwartauer Allee über die Brücke führen. Somit können geradeausfahrende Fahrzeuge ungehindert fahren und müssen nicht wie bisher hinter den Rechtsabbiegenden warten. Der Verkehrsfluss wird dadurch wesentlich verbessert.


Rad- und Fußwege werden wie bisher auf beiden Seiten vorhanden sein. Stadteinwärts kann der 2,50 Meter breite Radweg dann in beide Fahrtrichtungen genutzt werden, um eine optimale Anbindung an den ZOB/Bahnhof sowie zur Innenstadt zu ermöglichen. Webseite und E-Mail für Bürger:innen


Zur umfassenden Information der Lübecker:innen gibt es die Projektseite www.luebeck.de/bahnhofsbruecke sowie die E-Mailadresse neue-bahnhofsbruecke@luebeck.de. Hier können Bürger:innen ihre Fragen rund um den Brückenneubau stellen und Auskünfte erhalten. Aktuelles zu Baustellen ist auch in der MeinLübeck-App/Baustelleninfo abrufbar.

16. Februar 2021: Startschuss für die Erneuerung der Bahnhofsbrücke in Lübeck. Die Brücke bleibt während der gesamten Bauzeit in beide Richtungen befahrbar!

Startschuss für die Erneuerung der Bahnhofsbrücke in Lübeck. Die Brücke bleibt während der gesamten Bauzeit in beide Richtungen befahrbar!

Es ist soweit: Die 23 Meter breite Lübecker Bahnhofsbrücke aus dem Jahr 1907 wird erneuert. Die Baumaßnahmen starten im Februar 2021. Die vollständige Verkehrsfreigabe der neuen Bahnhofsbrücke ist für den Herbst 2024 geplant. Voraussichtlich bis zum Frühjahr 2025 finden dann noch Restarbeiten wie der Rückbau der Baustelleneinrichtung sowie Ersatzpflanzungen etc. statt, die aber zu keiner Verkehrsbeeinträchtigung mehr führen werden. 

Pressetermin Bahnhofsbrücke

„Endlich geht ein wichtiges Infrastrukturprojekt an den Start“

Aufgrund der Baumaßnahme ergeben sich für den Auto-, Fuß- und Radverkehr Einschränkungen, für die jeweils individuelle Lösungen gefunden wurden. Das Gute: Während der gesamten Bauzeit wird es sowohl stadteinwärts als auch -auswärts eine einspurige Verkehrsführung geben, ebenso bleibt die Brücke für Busse und LKW befahrbar. Der Rad- und Fußverkehr wird auf den bestehenden Rad- und Fußwegen geführt. In wenigen Bereichen müssen sich – aufgrund der Platzsituation – Rad- und Fußverkehr den Raum teilen, dabei handelt es sich zumeist um die Flächen im Bereich der Mittelinsel Schwartauer Allee.

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Bürgermeister Jan Linden und Bausenatorin Joanna Hagen auf der Bahnhofsbrücke in Lübeck. „Endlich geht ein wichtiges Infrastrukturprojekt an den Start“

„Endlich geht ein wichtiges Infrastrukturprojekt an den Start“, erklärt Bürgermeister Jan Lindenau. „Die Bahnhofsbrücke ist eine wichtige Verbindungstraße in Lübeck. Aufgrund ihres Alters und zahlreicher Schäden wie Rost, Rissen und Betonabplatzungen ist es jetzt Zeit für eine Erneuerung.“ Im Februar stehen zunächst die Herstellung der Baustraße und die Zuwegung zum Gleisbereich an – der Straßenverkehr auf der Fackenburger Allee/Schwartauer Allee bleibt davon unberührt. Im Bereich der Konrad-Adenauer-Straße wird nur mit geringen Einschränkungen gerechnet. Anfang März 2021 beginnt dann die Hauptbaumaßnahme mit dem Umbau des Knotenpunktes Fackenburger Allee/Schwartauer Allee.


Da die Bahnhofsbrücke die meistbefahrene Verkehrsverbindung in Lübeck ist, kann eine leistungsfähige Umleitung über die kleineren, umliegenden Straßen nicht ausgewiesen werden. Diese hätten den Verkehr nicht aufnehmen können. Auch auf eine separate Behelfsbrücke wird verzichtet, denn diese wäre nicht in der Lage, den Umleitungsverkehr aufzunehmen und hätte selbst weitere gravierende Einschränkungen ausgelöst, wie ein Gutachten zeigte. Um dennoch für einen flüssigen Verkehr auf den Alternativstrecken zu sorgen, hat die Hansestadt Lübeck schon im letzten und vorletzten Jahr zahlreiche Optimierungsmaßnahmen durchgeführt, wie zum Beispiel den Ausbau der Straße Bei der Lohmühle, die Ampelanlagen am Kreisverkehr Lohmühle, Optimierung der Ampeln oder die Aufhebung des Geradeausfahrstreifens am Holstentorplatz. Im weiteren Verlauf gilt es nun den Verkehrsfluss und die Verteilung des Verkehrs zu beobachten, um dann die Situation gegebenenfalls durch weitere Maßnahmen zu verbessern. 


„Der Neubau der Bahnhofsbrücke ist eine extrem komplexe Aufgabe. Es ist die meistbefahrene Verkehrsverbindung in Lübeck mit rund 30.000 Fahrzeugen und 12 Buslinien am Tag, darunter befinden sich neun Gleise, acht davon elektrifiziert, und zahlreiche Hauptversorgungstrassen. Deswegen bereiten wir uns bereits seit Jahren sorgfältig auf diese Baumaßnahme vor“, bestätigt Bausenatorin Joanna Hagen. „Wir denken, dass wir für alle Verkehrsbeteiligten gute Lösungen gefunden haben und dass die Lübecker:innen sich schnell zurechtfinden werden. Das Wichtigste ist wohl: Es wird zu keiner Zeit eine Vollsperrung der Brücke geben, sie bleibt durchgehend in beide Richtungen mit jeweils einer Fahrspur befahrbar.“

„Die regionale Wirtschaft erkennt die Notwendigkeit der Erneuerung der hochbelasteten Lübecker Bahnhofsbrücke an“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Lars Schöning. Erfahrungen der Vergangenheit hätten gezeigt, wie wichtig eine gute Koordination und Öffentlichkeitsarbeit während der Bauphase zur Minimierung von Staus sind. „Daher begrüßen wir es ausdrücklich, dass die Hansestadt Lübeck bei der Bahnhofsbrücke noch einen Schritt weitergehen wird und mit der Einrichtung eines Baustellenforums die Möglichkeit schafft, Hinweise und Anregungen unter anderen aus der Wirtschaft direkt an die Stadt zu adressieren“, so Schöning weiter.


Gern sei die IHK bereit, an diesen Dialog und Austausch mitzuwirken. Sie biete sich an, ebenfalls entsprechende Impulse aus den Unternehmen aufzunehmen. Schöning: „Die Wirtschaft begrüßt es, dass ein zentraler ‚Kümmerer‘ für kurze Reaktionswege bei Fragen und Anregungen zur Bahnhofsbrücke eingesetzt wird. Denn Staus bedeuten volkswirtschaftliche Kosten durch Zeitverluste und Umweltbelastungen.“ Beides gelte es bei diesem herausfordernden zentralen Projekt unbedingt zu vermeiden, dass die wichtigste Einfallstraße zum neuen, vorzeigbaren und vor allem leistungsfähigen Entrée der Hansestadt aufwerten werde.

Vorhaben in drei Bauabschnitten

Der Neubau der rund 8,60 breiteren Brücke erfolgt über die gesamte Bauzeit in drei Bauabschnitten: Im ersten Abschnitt wird das Bestandsbauwerk durch einen Trennschnitt geteilt. In dieser Zeit wird das westliche, stadteinwärtige Teilbauwerk für die Verkehrsführung genutzt. Parallel wird das östliche, stadtauswärtige Teilbauwerk zurückgebaut und in verschobener Lage erneuert. Im zweiten Bauabschnitt wird der Verkehr auf das östliche Teilbauwerk geführt. Der westliche Teil der Brücke wird abgebrochen und in Endlage neu errichtet. Im dritten Bauabschnitt wird der Verkehr wieder auf den westlichen Überbau zurückgeführt, während der östliche, fertige Überbau in seine endgültige Position geschoben wird.

Breitere Brücke - Verbesserter Verkehrsfluss

Mit der Verkehrsfreigabe der neuen, dann insgesamt 31,60 Meter breiten Bahnhofsbrücke, stehen ab Herbst 2024 drei statt bisher zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung zur Verfügung:


  • Stadteinwärts führen zwei Fahrstreifen und eine Busspur, die hinter der Brücke mit einem gemeinsamen Rechtsabbieger in die Konrad-Adenauer-Straße Richtung ZOB mündet, den Verkehr über die Brücke. Bisher endet die Busspur vor der Bahnhofsbrücke, so dass durch die neue Verkehrsführung der ÖPNV beschleunigt wird.


  • Stadtauswärts werden zwei Geradeausfahrstreifen und ein separater Rechtsabbiegefahrstreifen in die Schwartauer Allee über die Brücke führen. Somit können geradeausfahrende Fahrzeuge ungehindert fahren und müssen nicht wie bisher hinter den Rechtsabbiegenden warten. Der Verkehrsfluss wird dadurch wesentlich verbessert.


Fuß- und Radwege werden wie bisher auf beiden Seiten vorhanden sein. Stadteinwärts kann der 2,50 Meter breite Radweg dann in beide Fahrtrichtungen genutzt werden, um eine optimale Anbindung an den ZOB/Bahnhof sowie zur Innenstadt zu ermöglichen.

Webseite und E-Mail-Kontakt für Bürger:innen sowie Einbindung von Interessengruppen

Zur umfassenden Information der Lübecker:innen wurden die Projektseite www.luebeck.de/bahnhofsbruecke sowie die E-Mailadresse neue-bahnhofsbruecke@luebeck.de ins Leben gerufen. Hier können Bürger:innen werktags ihre Fragen rund um den Brückenneubau stellen und Auskünfte erhalten. Aktuelle Informationen zu Baustellen sind auch in der MeinLübeck-App/Baustelleninfo abrufbar.


Um auch während der Bauphase Entwicklungen zu erläutern oder Anregungen aufzunehmen sowie wichtige Akteure im Straßenraum einzubinden, wird ein Baustellenforum eingerichtet. Hier werden Interessengruppen unter anderem aus den Bereichen Fahrradverkehr, öffentlicher Nahverkehr/Taxi, Logistik und Gewerbe regelmäßig über den Fortgang der Baumaßnahme, Bauabschnitte und Maßnahmen transparent informiert sowie Anregungen für mögliche Optimierungen des Verkehrsflusses auch während der Baumaßnahme für einen besseren Verkehrsfluss diskutiert.


„Erstmals setzten wir bei einer so großen verkehrlichen Baumaßnahme ganz bewusst auf die direkte Kommunikation mit allen Betroffenen. Wir erhoffen uns durch mehr Transparenz und eine regelmäßige, proaktive Kommunikation die Akzeptanz für den notwendigen Eingriff in den Straßenverkehr zu erhöhen“, so Bürgermeister Jan Lindenau.


Hintergrund: 

Neubauprojekt Bahnhofsbrücke Lübeck Die Lübecker Bahnhofsbrücke, Baujahr 1907, ist eine 7-Feld-Stahl-Beton-Verbundbrücke mit einer Länge von über 70 Metern. Sie ist vierspurig, mit zwei Fahrstreifen für jede Richtung, und hat auf beiden Seiten Geh- und Radwege. Altersbedingt ist eine Erneuerung notwendig. Der Neubau erfolgt in drei Bauabschnitten und startet im Frühjahr 2021. Die Verkehrsfreigabe ist für Herbst 2024 geplant. Die Gesamtkosten betragen insgesamt rund 36,4 Millionen Euro. Da die Brücke zur Überführung der Gleise notwendig ist, beteiligt sich die Deutsche Bahn AG mit 12,7 Millionen Euro an den Gesamtkosten. Die Hansestadt Lübeck trägt somit 23,7 Millionen Euro.

 
 

2020: Frühzeitige Informationen zu vorbereitenden Maßnahmen

Der Neubau der Bahnhofsbrücke startet im Frühjahr 2021

Während der gesamten Bauzeit bis Herbst 2024 wird es eine einspurige Verkehrsführung sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts geben. Aufgrund der exponierten Lage in Altstadtnähe und des dadurch begrenzt zur Verfügung stehenden Verkehrsraums, kann jedoch keine leistungsfähige Umleitung ausgeschildert werden.

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Zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf den Alternativstrecken werden deshalb bereits vor Baubeginn zahlreiche Optimierungsmaßnahmen durchgeführt, wie zum Beispiel:


  • Lohmühle: Nutzung des Park- bzw. Baumstreifens auf beiden Seiten zur Schaffung einer zusätzlichen Spur, die für Linksabbieger in die entsprechenden Gewerbegrundstücke genutzt wird, um den Verkehrsfluss zwischen Lohmühlenteller und Schwartauer Allee zu verbessern. Mehr zu dieser Maßnahme hier >>


  • Holstentorplatz: Aufhebung des Geradeausfahrstreifens von der Willy-Brandt-Allee Richtung Possehlstraße zugunsten des zweispurigen Geradeausverkehrs in die Gegenrichtung Possehlstraße Richtung Willy-Brandt-Allee


  • Anpassung diverser Lichtsignalanlagen an die veränderten Verkehrsströme während der Baumaßnahme


Die Baumaßnahme wird im Februar/März 2021 mit der Herstellung der Baustraße und der Zuwegung zum Gleisbereich begonnen. Während dieser Arbeiten wird mit minimalen Einschränkungen im Bereich der Konrad-Adenauer-Straße für den Verkehr gerechnet. Der Straßenverkehr auf der Fackenburger Allee/Schwartauer Allee bleibt davon unberührt.


Der Umbau des Knotenpunktes Fackenburger Allee/Schwartauer Allee für die Verkehrsführung stadtauswärts (östliches Teilbauwerk) wird voraussichtlich ab Mitte März 2021 erfolgen. Im Anschluss folgen die sogenannten Leichterungs- und Sicherungsarbeiten auf dem Bauwerk. Dazu gehören beispielsweise das Abfräsen der Beläge, das Errichten der Hilfs- und Tragkonstruktionen sowie das Aufstellen der Berührungsschutzwand beziehungsweise der Absturzsicherung. Der Trennschnitt der Brücke in den zwei Hälften, also in den stadtauswärts führenden, östlichen und stadteinwärts führenden, westlichen Teil, soll abschnittsweise ab Mai 2021 erfolgen.


Die Kosten für den Brückenneubau betragen insgesamt rund 28,2 Millionen Euro. Da die Brücke zur Überführung der Gleise notwendig ist, handelt es sich um eine sogenannte Kreuzungsmaßnahme nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz. Das heißt: die Deutsche Bahn AG muss sich an den Baukosten beteiligen. Somit trägt die Hansestadt Lübeck 19,2 Millionen Euro, die Deutsche Bahn AG zahlt 9 Millionen Euro der Gesamtkosten. Außerdem hat die Hansestadt Lübeck einen Förderantrag beim Land gestellt – es wird von einer wahrscheinlichen Förderquote von mindestens 50 Prozent auf den von der Hansestadt Lübeck zu tragenden Anteil ausgegangen.

Juni - November 2020 - Bei der Lohmühle: Ertüchtigung zur Vorbereitung auf die Sanierung der Bahnhofsbrücke.

Bei der Lohmühle: Ertüchtigung zur Vorbereitung auf die Sanierung der Bahnhofsbrücke.

Mit Blick auf die bevorstehende Sanierung der Bahnhofsbrücke wurde der Streckenzug "Bei der Lohmühle" bedarfsgerecht angepasst. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch die Deckschicht im Abschnitt Bei der Lohmühle 84 - 96 erneuert.

17. August 2020: Vorbereitende Maßnahme. Fackenburger Allee - Ecke Schwartauer Allee: 17.08.2020-28.08.2020

Vorbereitende Maßnahme. Fackenburger Allee - Ecke Schwartauer Allee: 17.08.2020-28.08.2020

Im Bereich Fackenburger Allee - Ecke Schwartauer Allee werden vom 17. - 28. August 2020 Tiefbauarbeiten zur Verlegung von Strom- und Telekommunikationsleitungen vorgenommen. Die Linksabbiegerspur von der Fackenburger Allee in die Schwartauer Allee wird aufgehoben. Es stehen nur die Geradeausspuren zur Verfügung.

26. Oktober 2018: Bahnhofsbrücke ab 2. November 2018 wieder uneingeschränkt befahrbar

Bahnhofsbrücke ab 2. November wieder uneingeschränkt befahrbar

Einbahnstraßenregelung für Asphaltierungsarbeiten am Abend des 30. November 2018

Am Dienstag, 30. Oktober 2018 werden die angekündigten Asphaltierungsarbeiten auf den beiden stadteinwärtigen Fahrstreifen der Bahnhofsbrücke verrichtet(Meldung 180933L vom 18.10.2018 - siehe unten). Um diese Arbeiten ausführen zu können, erfolgt auf der Brücke von 20 bis 24 Uhr eine Einbahnstraßenregelung. So kann die Bahnhofsbrücke stadtauswärts weiter passiert werden.


In Richtung Innenstadt ist diese aber gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über die Marienbrücke und die Willy-Brandt-Alle. Die Umleitung wird entsprechend ausgeschildert. Die Asphaltarbeiten an sich dauern etwa 60 Minuten.


Mit Einrichten der Einbahnstraßenregelung und der Arbeitsstelle sowie anschließendem Auskühlen des Asphaltes wird der genannte Zeitraum von drei bis vier Stunden berücksichtigt. Die Einbahnstraßenregelung wird schnellstmöglich wieder aufgehoben.


Am 1. und 2. November 2018 werden dann die bituminösen Fahrbahnübergänge eingebaut. In dieser Zeit kann der Verkehr einspurig je Fahrtrichtung über die Brücke fließen. Nach Abschluss erfolgt am 2. November 2018 im Laufe des Tages die Verkehrsfreigabe. Die Instandsetzung ist somit abgeschlossen.


Die zuletzt durchgeführten Maßnahmen sind Bestandteil zusätzlich notwendiger Arbeiten, die aufgrund erheblicher Korrosionen an der Stahlbewehrung der Bahnhofsbrücke durchgeführt werden mussten. In diesem Zusammenhang wird nochmals darauf hingewiesen, dass das tatsächliche Schadensausmaß erst nach großflächigen Öffnungen der Asphaltdecke eingesehen werden kann. Die im Vorfelde durchgeführten Bohrkernuntersuchungen erfolgen lediglich punktuell. Im Zuge der infrastrukturellen Sanierungsarbeiten sind Baustellen und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen leider unvermeidbar.


Ziel aller Maßnahmen ist es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten. Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigungen für alle Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. +++


180954L    2018-10-26 

18.10. 2018: Arbeiten an der Bahnhofsbrücke verzögern sich. Aufgrund großflächiger Korrosionsschäden erfolgt Fertigstellung am 2. November

Arbeiten an der Bahnhofsbrücke verzögern sich. Aufgrund großflächiger Korrosionsschäden erfolgt Fertigstellung am 2. November

Hinweis: Einbahnstraßenregelung am Dienstag, 30. Oktober 2018 ab 20 Uhr für etwa drei bis vier Stunden.
In dieser Zeit kann die Bahnhofsbrücke stadtauswärts weiter einspurig passiert werden, stadteinwärts muss der Verkehr über die Marienbrücke und die Willy-Brandt-Allee ausweichen.

Bei den Instandsetzungsarbeiten auf der stadteinwärtigen Fahrbahn der Bahnhofsbrücke kommt es zu zeitlichen Verzögerungen. Die Fertigstellung erfolgt nunmehr voraussichtlich bis zum 2. November 2018.


Die Verzögerung ergibt sich aufgrund einer umfassenderen Schadenslage und daraus folgend umfangreicheren Reparaturen.


So wurden nach der großflächigen Öffnung der Fahrbahn starke Korrosionen an der Stahlbewehrung festgestellt. Das großflächige Vorkommen von Korrosionen ist bei den im Vorfelde durchgeführten Bohrkernuntersuchungen grundsätzlich nicht feststellbar, da die Bohrungen lediglich punktuell stattfinden. Damit die Tragfähigkeit der Brücke wieder hergestellt werden kann, muss zusätzlich zu den ursprünglich geplanten Arbeiten die vorhandene Bewehrung durch neue Bewehrungsstähle ergänzt werden. Im Anschluss wird der Konstruktionsbeton wiederhergestellt um abschließend die Abdichtung und den Asphalt aufzubringen.


Zum Aufbringen des Asphalts erfolgt am Dienstag, 30. Oktober 2018 ab 20 Uhr für etwa drei bis vier Stunden erneut eine Einbahnstraßenregelung für den Straßenverkehr. In dieser Zeit kann die Bahnhofsbrücke stadtauswärts weiter einspurig passiert werden, stadteinwärts muss der Verkehr über die Marienbrücke und die Willy-Brandt-Allee ausweichen. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert. Eine Information über die Einbahnstraßenstraßenregelung erfolgt nochmals kurz vor Beginn der Arbeiten.


Steffi Wulke-Eichenberg, Bereichsleiterin Bereich Stadtgrün und Verkehr hierzu: „Ich bedauere sehr, dass die Arbeiten länger als ursprünglich geplant dauern. Dies ist jedoch bei Arbeiten im Bestand niemals auszuschließen. Diese erweiterte Schadenslage an der Bahnhofsbrücke ist ein weiteres Signal für den dringenden Handlungsbedarf in puncto Brückensanierung allgemein. Der Zustand unserer Infrastruktur ist ein Faktum, dessen Folge temporäre Verkehrsbehinderungen sind. Unsere Anstrengungen sichern aber eine bessere Mobilität in der Zukunft“.


Mit dieser Instandsetzungsmaßnahme wird die Bausubstanz nicht verbessert, sondern sie dient lediglich zur Konservierung des Bauwerkszustandes, damit die Stand- und Verkehrssicherheit der Bahnhofsbrücke bis zu deren Ersatzneubau weiterhin gewährleistet werden kann.


Im Zuge der infrastrukturellen Sanierungsarbeiten sind Baustellen und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen leider unvermeidbar. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten. Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigungen für alle Verkehrs-teilnehmer so gering wie möglich zu halten


Hintergrund: Bei Bohrkernuntersuchungen im Juni 2018 stellte sich heraus, dass auf den stadteinwärtigen Fahrstreifen kein Verbund zwischen dem Asphalt und dem Konstruktionsbeton besteht und somit keine funktionsfähige Abdichtung mehr vorhanden war. Dadurch konnten Wasser und darin gelöste chemische Substanzen (meist Chloride aus dem Tausalz) in den Beton eindringen. In Folge dessen kam es zu Korrosion an den Bewehrungsstählen, die zu Abplatzungen und Rissen im Beton führten. Das genaue Schadensausmaß ist immer erst nach einer großflächigen Öffnung der Asphaltschicht beurteilbar. +++


180933L    2018-10-18


20. September 2018: Asphaltierung in Richtung stadtauswärts. Temporäre Einbahnstraßenregelung (stadtauswärts) am 24.09., 20 - 24 Uhr.

Asphaltierung in Richtung stadtauswärts. Temporäre Einbahnstraßenregelung (stadtauswärts) am 24.09., 20 - 24 Uhr.

Am Montag, den 24. September 2018, von 20 bis 24 Uhr, erfolgen die Asphaltierungsarbeiten der stadtauswärtigen Fahrstreifen der Bahnhofsbrücke. 


Aufgrund der benötigten Arbeitsbreiten für den Asphalteinbau (Breite des Asphaltfertigers, Arbeitsraum des Begleitpersonals sowie Sicherheitsabstand zum Verkehr) wird für diesen Zeitraum folgende Einbahnstraßenregelung eingeführt:


Die VerkehrsteilnehmerInnen können die Brücke in Richtung stadtauswärts überqueren.


Um in die Innenstadt zu gelangen muss über die Marienbrücke und die Willy-Brandt-Allee ausgewichen werden.


Nach dem Öffnen der Fahrbahn auf den stadtauswärtigen Fahrstreifen wurden die erwarteten Schäden, wie zum Beispiel Fehlstellen im Beton sowie die Verschotterung des Betons, in einem größeren Umfang festgestellt. Somit war die Wiederherstellung des Konstruktionsbetons im Fahrbahnübergangsbereich aufwändiger als ursprünglich geplant.


Am Montag, 24.09.2018,  beginnen die für den Aspahlteinbau notwendigen Vorarbeiten. Die Asphaltarbeiten an sich dauern circa 30 Minuten. Mit Einrichten der Einbahnstraßenregelung und der Arbeitsstelle sowie anschließendem Auskühlen des Asphaltes sind etwa 3 bis 4 Stunden zu berücksichtigen. Die Einbahnstraßenregelung wird schnellstmöglich wieder aufgehoben.


Am Dienstag, 25. September 2018, werden die bituminösen Fahrbahnübergange eingebaut. Die Instandsetzung des 1. Bauabschnittes ist damit abgeschlossen.


Am 26. September 2018 erfolgt im Laufe des Tages die Verkehrsumlegung für den 2. Bauabschnitt. Im Zuge dessen sind folgende Arbeiten geplant:


  • Der Asphalt wird durch Fräsen bis auf den Beton entfernt, anschließend erfolgt eine Betoninstandsetzung, bei der Fehlstellen ausgebessert und eine ebene Fläche als Untergrund für die danach aufzubringende Abdichtung hergestellt werden.


  • Nach der Abdichtung wird anschließend der Asphalt in zwei Schichten eingebaut. Abschließend sind, wie schon im 1. Bauabschnitt, die bituminösen Fahrbahnübergänge herzustellen.


Die Arbeiten im 2. Bauabschnitt dauern voraussichtlich bis zum 20. Oktober 2018.


Während der Instandsetzungsmaßnahme im 2. Bauabschnitt wird der Straßenverkehr weiterhin einstreifig in jede Richtung geführt.


Fußgänger und Radfahrer sind von der Maßnahme nicht betroffen.


Im Gegensatz zur stadtauswärtigen Fahrbahnseite hat die Auswertung der Bohrkerne ergeben, dass auf den stadteinwärtigen Fahrstreifen eine aufwändigere Instandsetzung notwendig wird. Zwischen Asphalt und Konstruktionsbeton besteht kein Verbund, die Abdichtung ist nicht ausreichend vorhanden. Wasser dringt somit ungehindert in den Beton und zerstört diesen.


Im Zuge der infrastrukturellen Sanierungsarbeiten sind Baustellen und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen leider unvermeidbar. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten. Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigungen für alle Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. +++


180846L    2018-09-20

7. September 2018: Instandsetzung der Fahrbahnübergänge. Einspurige Verkehrsführung während Bauzeit vom 10. September bis 20. Oktober 2018.

Instandsetzung der Fahrbahnübergänge

Ab  Montag,  den 10. September 2018 beginnt die Instandsetzung der Fahrbahnübergänge an der Bahnhofsbrücke. Ab 12 Uhr finden die Verkehrssicherungsmaßnahmen statt.


Im ersten Bauabschnitt erfolgen bis zum 24. September 2018 die Arbeiten an der stadtauswärtigen Fahrbahn. Im Anschluss wird die Fahrbahnübergangskonstruktion auf der stadteinwärtigen Fahrbahn großflächig erneuert. Die geplante Fertigstellung ist am 20. Oktober 2018.


Während der Arbeiten wird der Straßenverkehr einspurig in jede Richtung geführt. Fußgänger und Radfahrer sind von der Maßnahme nicht betroffen.


Im Sommer wurden Bohrkerne aus dem Konstruktionsbeton und dem Asphalt entnommen. Die Auswertung der Bohrkerne hat ergeben, dass nur auf der stadteinwärtigen Richtungsfahrbahn eine großflächige Betoninstandsetzung notwendig wird, da zwischen Beton und Asphalt kein Verbund mehr besteht und Wasser ungehindert in den Beton eindringen kann und diesen zerstört. Nach der Betoninstandsetzung wird eine Abdichtung zum Schutz des Betons aufgebracht, anschließend der Asphalt eingebaut.


Für die Instandsetzung der Fahrbahnübergänge ist es notwendig, Arbeiten unterhalb des Brückenüberbaus auszuführen. Hierfür werden Sperrpausen im Gleis 9 benötigt. Für die zeitlich parallel laufenden Arbeiten zur Sicherung der Stützwand im Zuge der Leitungsumverlegung im Bereich des Katharinenstiegs sind langfristig Sperrpausen mit der DB AG abgestimmt, die für diese Arbeiten genutzt werden müssen. Um die Verkehrssicherheit der Bahnhofsbrücke weiterhin gewährleisten zu können, wird diese Brücke in besonders kurzen Abständen beobachtet.


Hintergrund:

Die letzten Bauwerksbeobachtungen haben ergeben, dass eine Instandsetzung der Fahrbahnübergangskonstruktionen kurzfristig zwingend notwendig ist. Die mechanischen Beanspruchungen sind im Bereich der Fahrbahnübergänge durch das Anfahren und Bremsen der Fahrzeuge besonders hoch. Im Zuge der infrastrukturellen Sanierungsarbeiten sind Baustellen und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen leider unvermeidbar. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten.


Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigungen für alle Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. +++


180790L    2018-09-07


20. Juli 2018: Vollsperrung des Katharinenstiegs

Fuß- und Radweg vom 23. Juli bis 3. August gesperrt.
Grundstücke weiterhin erreichbar.

Ab Montag, den 23. Juli 2018 ist der Katharinenstieg für zunächst zwei Wochen - somit bis zum 3. August 2018 - für den Fuß- und Radweg nicht nutzbar.

Die Sperrung ist notwendig, da für den Ersatzneubau der Bahnhofsbrücke als Vorwegmaßnahme die Versorgungsleitungen (Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation) aus dem Brückenkörper herausgelegt werden.


Hierfür wird mit einem Microtunnelingverfahren* eine Querung unterhalb der Gleise hergestellt und die Versorgungsleitungen dort verlegt. Der Anschluss an die Hauptversorgungsleitungen erfolgt auf der stadtauswärtigen Seite über den Katharinenstieg und auf der stadteinwärtigen Seite über die Konrad-Adenauer-Straße/ Werner-Kock-Straße.


Um Gefahren durch Kriegsaltlasten auszuschließen, erfolgen vor der Umverlegung  Kampfmittelsondierungen. Im Bereich des Katharinenstiegs wird dafür eine Vollsperrung notwendig.


Die Zuwegungen zu den Grundstücken über die Katharinenstraße in den Katharinenstieg bleiben erhalten.


Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet um Verständnis und ist – nach wie vor – bemüht, sämtliche Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.


*Beim Microtunneling handelt es sich um ein Bohrverfahren, bei dem Rohrleitungen auf verschiedenstem Baugrund ohne einen aufwendigen Grabenaushub verlegt werden. Es wird lediglich eine kleine Start- und Zielgrube benötigt. +++



180653L    2018-07-20

18. November 2017: Arbeiten an den stadtauswärtigen Fahrspuren vom 22.-23.11.2017

Arbeiten an den stadtauswärtigen Fahrspuren vom 22.-23.11.2017

Die ursprünglich für das letzte Wochenende geplante Notreparatur musste wegen technischer Probleme im Asphaltmischwerk auf den Zeitraum von Mittwoch, den 22. November 2017, 9 Uhr bis Donnerstag, den 23. November 2017, 12 Uhr  verschoben werden.


Da an den kommenden Wochenenden keine Asphaltlieferungen möglich sind und die Weihnachtsmärkte eröffnen, erfolgt die Reparatur in dieser Woche.


Während der Arbeiten wird der Straßenverkehr im Baustellenbereich je Richtung einstreifig geführt. Fußgänger und Radfahrer sind von dieser Maßnahme nicht betroffen.


Begonnen wird damit, morgen die Asphaltdecke zu öffnen um anschließend eine Betoninstandsetzung auszuführen. Am darauffolgenden Donnerstag wird der Asphalt eingebaut.


Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und ist bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

17. November 2017: Arbeiten können aufgrund technischer Probleme nicht ausgeführt werden

Arbeiten können aufgrund technischer Probleme nicht ausgeführt werden


Die mit der Meldung vom 17.11.2017 (170926L) angekündigten Notreparaturarbeiten an den stadtauswärtigen Fahrstreifen der Bahnhofsbrücke, finden nicht wie geplant statt. Der Grund sind technische Probleme des Asphaltmischwerks. 


Ein Ausweichtermin wird frühzeitig bekanntgegeben.

16. November 2017: Arbeiten an den stadtauswärtigen Fahrspuren am 17. und 18. November 2017

Vom 17. November 2017, 20 Uhr bis 18. November 2017, 17 Uhr, erfolgen Notreparaturarbeiten an den stadtauswärtigen Fahrstreifen der Bahnhofsbrücke. Während der Arbeiten wird der Straßenverkehr im Baustellenbereich je Richtung einstreifig geführt.


Fußgänger und Radfahrer sind von dieser Maßnahme nicht betroffen.


Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und ist bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Die Bahnhofsbrücke aus dem Jahr 1907...

Die Bahnhofsbrücke aus dem Jahr 1907...

... ist eine 7-Feld-Stahl-Beton-Verbundbrücke mit einer Gesamtlänge von 71,35 Metern. Die Bahnhofsbrücke überführt jeweils zwei Fahrstreifen (stadteinwärts/stadtauswärts) sowie beidseitige, getrennte Geh- und Radwege der Fackenburger Allee über den Gleisbereich der DB AG. Die Brücke ist aufgrund des Alters von zahlreichen gravierenden Schäden, wie zum Beispiel gravierenden Rostschäden an der Stahlkonstruktion, Betonabplatzungen und häufigen Rissen an der Unterseite des Überbaus sowie Korrosionsschäden an den Lagern betroffen. Sie soll deshalb durch einen Neubau ersetzt werden.


Der Neubau der Bahnhofsbrücke startet im Frühjahr 2021 und soll voraussichtlich im Herbst 2024 abgeschlossen werden.

 
 

Lübeck Management e.V.

 
 

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