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Travemünde: Kaiserallee bleibt bis Ende Oktober 2019 Einbahnstraße

09.08.2019

Versuch. Bis 31. Oktober 2019 gilt die Einbahnstraßenregelung in der Kaiserallee zwischen der Bertlingstraße und der Zufahrt zum Parkplatz Möwenstein in Fahrtrichtung Möwenstein. Der Radverkehr ist in Gegenrichtung zugelassen.

Versuch: Parkverstöße verhindern, Erreichbarkeit gewährleisten, 50 Parkplätze mehr

Im Frühsommer kam es in der Travemünder Kaiserallee zu massiven Parkverstößen. Im Juli 2019 gab es deshalb Vorschläge der Polizei, wie das verbotswidrige Massenparken auf dem direkt am Grünstrand gelegenen Sandgehwegs verhindert werden kann. Zu groß sei die Gefahr, dass durch die Parksünder dringend erforderliche Zufahrtstrecken für Not- und Rettungswege unpassierbar sind. Auch zeitraubende Abschleppmaßnahmen in großem Umfang sollen hier verhindert werden.


Vor diesem Hintergrund forderte die Straßenverkehrsbehörde wie es die Straßenverkehrsordnung (StVO) vorschreibt, kurzfristig Stellungnahmen vom Ordnungs- und Verkehrsdienst, der Verkehrsplanung und dem Straßenbaulastträger zu den Vorschlägen der Polizei an. Alle stimmten einer Einbahnstraßenregelung zu.


Anstatt der Blockierung des Sandgehwegs am Grünstrand sprach man sich aber für die Freigabe des sogenannten halbhüftigen Parkens (halb auf dem Gehweg, halb auf der Straße) unter Auslegung einer Parkscheibe (maximal 3 Stunden) aus, womit 50 Parkplätze gewonnen werden konnten.


Die Straßenverkehrsbehörde hat daher im Anschluss an die Travemünde Woche bis zum 30. Oktober 2019 die Beibehaltung der für die Travemünder Woche angeordnete Einbahnstraßenregelung in der Kaiserallee zwischen der Bertlingstraße und der Zufahrt zum Parkplatz Möwenstein in Fahrtrichtung Möwenstein versuchsweise angeordnet. Der Radverkehr ist in Gegenrichtung zugelassen.


Vom Helldahl kann bis zur Zufahrt zum Parkplatz Möwenstein gefahren werden, um auch dem vorhandenen Parkleitsystem gerecht zu werden.


Aktuell wird die Verkehrssituation sowie die Parkraumnutzung in der Kaiserallee von allen Beteiligten beobachtet. Nach dem Versuch Ende Oktober 2019 soll anhand der Rückmeldungen entschieden werden, ob sich die Maßnahme zur Verkehrsregelung eignet. Wenn ja, müsste die Regelung in einem zukünftigen Verkehrskonzept Travemünde Berücksichtigung finden. +++


190901L    2019-08-09

Lübeck Management e.V.

 
 

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