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Verkehrsversuch Fackenburger Allee

03.08.2022

Die Fackenburger Allee ist eine vierspurige Verkehrsstraße und Haupteinfallstor in die Lübecker Innenstadt. Mit zwei Fahrstreifen für jede Richtung weist sie eine hohe Belastung durch Kfz-Verkehr auf. Mit einem Verkehrsversuch von der Krempelsdorfer Allee/Stockelsdorfer Straße bis hin zur Bahnhofsbrücke soll der Verkehrsraum neu verteilt und insbesondere dem Rad- und Fußverkehr mehr Sicherheit eingeräumt werden. Der Versuch startet am 1. Juli 2022 und wird am 31. März 2023 enden.

Hinweis

Aktuelle Meldungen

 
 

19. August 2022: Konstruktive Beteiligung erwünscht. Erkenntnisse aus der Versuchszeit fließen in den Verkehrsentwicklungsplan der Stadt ein

Erkenntnisse aus der Versuchszeit fließen in den Verkehrsentwicklungsplan der Stadt ein

Vor rund einem Monat ist der Verkehrsversuch Fackenburger Allee in Lübeck gestartet. Ein erstes Fazit: Die Anzahl der Fahrzeuge bei den Aufstauungen sind die Gleichen wie vorher, nur stand man zweispurig nebeneinander, heute in Summe hintereinander. Im Endeffekt passiert aber die gleiche Anzahl an KFZ die Kreuzungen. Zu Stauungen und Verzögerungen führen in der Regel ein sehr langsames Anfahren sowie das falsche Linkabbiegen. Seitens des Stadtverkehrs werden keine Probleme oder Zeitverluste gemeldet. Die Situation wird weiter beobachtet – Handlungsbedarf wird derzeit jedoch nicht gesehen.

Zum Abbruch des Verkehrsversuchs käme es nur wenn:

  • Erstens: Der Verkehrsversuch wird abgebrochen, wenn er zu Staus bis zur Autobahn-Anschlussstelle führt und dieser durch geeignete Maßnahmen wie Änderung der Signalzeiten nicht abgestellt werden kann.


  • Zweitens: Wenn es wiederholt zu Unfällen an der gleichen Stelle oder zu Unfällen gleicher Art auf einer bestimmten Strecke kommt, und wenn die Unfallkommission dann zu dem Schluss gelangt, dass es keine Abhilfe gibt - auch dann wird der Verkehrsversuch abgebrochen.

Gemeinsam neue Wege testen

Hinsichtlich einer klimafreundlichen Mobilität, die zugleich allen Verkehrsarten gleichermaßen gerecht wird, steht Lübeck noch am Anfang. 


„Mit dem Verkehrsentwicklungsplan gehen wir diese Herausforderung jetzt an. Sowohl die Evaluation des Verkehrsversuchs als auch die Eindrücke der Lübeckerinnen und Lübecker in dieser Zeit helfen uns dabei, bestmögliche Verkehrslösungen zu finden“

Bausenatorin Joanna Hagen

Eine der Auflagen für die Durchführung eines Verkehrsversuchs ist, dass dieser ergebnisoffen sein muss. Das heißt: Ob eine Maßnahme tatsächlich zu Verbesserungen führt oder nicht, kann erst nach Versuchsende im Rahmen der Evaluation abschließend beantwortet werden. Dies gilt auch für den Verkehrsversuch Fackenburger Allee. „Die neue Verkehrsaufteilung ist nicht in Stein gemeißelt. Vielmehr dient der Verkehrsversuch dazu, Gewohnheiten zu hinterfragen und über einen begrenzten Zeitraum neue Ideen zu testen. Nur mit dieser ergebnisoffenen Herangehensweise können Lösungen gefunden werden, die auch langfristig Bestand haben“, erklärt Projektleiter Jens Johannsen.

Konstruktive Beteiligung erwünscht

Empfehlungen verschiedener Interessengruppen und Fachexperten sowie die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger spielen dabei eine entscheidende Rolle und werden in die Evaluation einbezogen: „Veränderung geht nur gemeinsam“, ergänzt Johannsen. „Konstruktive Verbesserungsvorschläge und Kritik sind willkommen und helfen uns, die vielfältigen Aspekte des Versuchs besser wahrzunehmen und in künftige Planungen einfließen zu lassen.“


Vor diesem Hintergrund stehen eine transparente Information und der permanente Dialog mit den Anliegenden und Gewerbetreibenden im Focus. Zudem informieren Projektleitung in Kooperation mit dem Verkehrswendebeauftragten und der Klimaleitstelle Medien, politische Vertreter:innen und andere Interessengruppen auch vor Ort. Umfassende Informationen zum Verkehrsversuch sind online abrufbar unter www.luebeck.de/verkehrsversuch.


Wer konstruktive Anregungen oder Kritik zum Verkehrsversuch einbringen möchte, kann sich jederzeit per E-Mail an verkehrsversuch@luebeck.de an die Projektleitung wenden. Alle eingehenden Fragen werden schnellstmöglich beantwortet, alle Vorschläge geprüft. Sollte sich eine sofortige Umsetzung als sinnvoll ergeben, wird diese nach Möglichkeit noch während der Versuchsphase realisiert.

Hintergrund

Die Fackenburger Allee ist eine vierspurige Verkehrsstraße und Haupteinfallstor in die Lübecker Innenstadt. Mit zwei Fahrstreifen für jede Richtung weist sie eine hohe Belastung durch Kfz-Verkehr auf. Mit einem Verkehrsversuch von der Krempelsdorfer Allee/Stockelsdorfer Straße bis hin zur Bahnhofsbrücke soll der Verkehrsraum neu verteilt und insbesondere dem Rad- und Fußverkehr mehr Sicherheit eingeräumt werden.


Ziel des Verkehrsversuchs ist es, die Hauptstraße klimafreundlicher, leiser und für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer und fairer zu gestalten. Darüber hinaus sollen die Erkenntnisse, die durch den Verkehrsversuch gesammelt werden, in Lübecks Verkehrsentwicklungsplan einfließen, und so die Planungen für zukunftsgewandte Verkehrskonzepte in der Hansestadt verbessern Die erste Phase des Versuchs beginnt am 22. Juli 2022 und endet im Dezember 2022. Eine zweite Phase soll von Dezember 2022 bis Ende März 2023 stattfinden. Der Verkehrsversuch wird umfassend beobachtet und nach seinem Abschluss bewertet.


Veröffentlicht: 19. August 2022

03. August 2022: Verkehrsversuch Fackenburger Allee: Stadt Lübeck ist offen für konstruktive Kritik

Statement der Hansestadt Lübeck anlässlich der Forderung des ADAC zum Abbruch des Verkehrsversuchs

Die Verkehrsführung ist sicher. Sie entspricht den rechtlichen Vorgaben.


„Bereits mit Beginn der Planung des Verkehrsversuchs in der Fackenburger Allee haben wir aktiv alle Akteure eingebunden, Rückmeldungen und Hinweise wie beispielsweise der Polizei, der Straßenverkehrsbehörde, des ADFC, aber auch der IHK und Handwerkskammer sowie der Anliegenden sind in die heutige Umsetzung eingeflossen. Zudem stehen wir weiterhin im engen Dialog mit allen Beteiligten und sind jederzeit offen für konstruktive Kritik“, betont Projektleiter Jens Johannsen vom Bereich Stadtgrün und Verkehr der Hansestadt Lübeck. „Umso mehr überraschen uns die heutigen Äußerungen des ADAC, die erfolgten, ohne dass sich im Vorfeld über die aktuelle Situation informiert wurde oder es eine Kontaktaufnahme zu uns als Projektleitung gab. Nicht bekannt scheint auch zu sein, dass die Radverkehrsführung den Empfehlungen des ADAC, die in der Broschüre „Rad fahren - Auf sicheren Wegen“ – Ein Leitfaden für die Praxis (Seite 29) veröffentlicht werden, weitestgehend entspricht.“

Verkehrssicherheit steht an oberster Stelle

In der Stellungnahme bezog sich der ADAC Schleswig-Holstein unter anderem auf einen Verkehrsunfall, der sich am Freitag, den 29.07.2022, in der Fackenburger Allee ereignete. Wie bekannt kam es bedauerlicherweise zu einem Zusammenstoß zwischen einer Radfahrerin und einem Linienbus. Nicht berücksichtigt wurde bei den Äußerungen allerdings, dass die Radfahrerin vom Gehweg über den Parkstreifen auf den neuen gemeinsamen Bus- und Fahrradstreifen fuhr, an einer Stelle, an der es keine offizielle Überleitung gibt. Dabei hat sie leider auch den fließenden Verkehr nicht beachtet. Laut der Polizei ist der Verkehrsunfall auf individuelles Fehlverhalten zurückzuführen und steht nicht im Zusammenhang mit der geänderten Verkehrsführung in der Fackenburger Allee. Eine besondere Gefährdung lässt sich durch diesen Vorfall nicht verallgemeinern. Die Verkehrssicherheit steht dabei an erster Stelle. Täglich sind Mitarbeiter:innen des Bereichs Stadtgrün und Verkehr vor Ort, um eventuelle „Schwachstellen“ zu ermitteln und in diesen Bereichen die Sicherheit durch weitere Maßnahmen zu optimieren.

Transparente Informationen und konstruktiver Austausch

Die Stadtverwaltung setzt sich für einen konstruktiven und sachlichen Umgang im Dialog mit allen Akteuren zum Verkehrsversuch in der Fackenburger Allee ein. Ansprechpartner stehen jederzeit zur Verfügung, ob im vertraulichen Gespräch, in kleiner oder großer Runde. „Wie bereits zu Beginn der Planung kommuniziert, handelt es sich um einen ergebnisoffenen Verkehrsversuch. Konstruktive Hinweise und Empfehlungen von außen, helfen uns dabei, das Projekt für alle Verkehrsteilnehmenden weiter zu verbessern“, betont Johannsen. „Wir haben bereits Kontakt zum ADAC aufgenommen und hoffen, in kommenden Gesprächen von den Einschätzungen des Clubs profitieren zu können“, ergänzt er. Umfassende und aktuelle Informationen sind online unter www.luebeck.de/verkehrsversuch abrufbar. Fragen beantwortet die Projektleitung jederzeit per E-Mail an verkehrsversuch@luebeck.de .

Öffentliche Vorstellung der Ergebnisse

Im Anschluss an den Verkehrsversuch werden die gewonnen Erkenntnisse umfassend evaluiert und von einem externen Planungsbüro ausgewertet. Beleuchtet werden verschiedene Fragestellungen zum Mobilitätsverhalten, zur Verkehrssicherheit und -entwicklung sowie zur Luftqualität und zum Lärmschutz. Hierbei kommen mehrere Auswertungsmethoden zum Einsatz. Unter anderem hat die Stadt Lübeck vor Beginn des Versuches Verkehrsdaten erhoben. Weitere Erhebungen werden während des Projektzeitraumes und nach Versuchsende durchgeführt. Die Ergebnisse der Evaluation fließen in einen sogenannten Verkehrsentwicklungsplan ein, der in den politischen Gremien öffentlich thematisiert wird.

01. August 2022: Verkehrsversuch in der Fackenburger Allee: Projekt ist erfolgreich gestartet

Veränderte Verkehrsführung: Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden von höchster Priorität

Vor über einer Woche, am 22. Juli, ging es los: Der Verkehrsversuch Fackenburger Allee ist in die erste Projektphase gestartet. Seitdem gelten in der Fackenburger Allee neue Verkehrsregeln und Radfahrende haben dank eines breiten Radfahrstreifens mehr Platz zur Verfügung. Und auch optisch hat sich die Straße positiv verändert: Entlang der Versuchsstrecke sind blühende Grünkästen verteilt, für die lokale Gewerbetreibende Patenschaften übernommen haben.


 „Mit dem Start des Verkehrsversuchs sind wir einen ersten wichtigen Schritt gegangen. Wir werden aus diesem Modellprojekt viel für die zukünftige Gestaltung der Lübecker Verkehrsräume mitnehmen können“, 

betont Bausenatorin Johanna Hagen. Verkehrssicherheit steht an oberster Stelle

Projektleiter Jens Johannsen zieht eine erste Zwischenbilanz: „Die ersten Tage des Verkehrsversuchs sind gut angelaufen. Wir sind optimistisch, dass sich mit der Zeit alle Verkehrsteilnehmenden an die neuen Verkehrsregeln gewöhnt haben.“ Täglich sind Mitarbeiter:innen des Bereichs Stadtgrün und Verkehr vor Ort, um eventuelle „Schwachstellen“ zu ermitteln und in diesen Bereichen die Sicherheit durch weitere Maßnahmen zu optimieren. Die Verkehrssicherheit steht dabei an erster Stelle. So wurden bereits in der vergangenen Woche weitere Maßnahmen beschlossen, die schon in den nächsten Tagen umgesetzt werden: Auf dem Radfahrstreifen werden die Anzahl der Fahrradpiktogramme nahezu verdoppelt. Die Ausfahrt von der Fackenburger Allee in die Lohmühle „bei Mercedes“ wird angepasst werden und die Autofahrer:innen von der Lohmühle in die Fackenburger Allee erhalten zur Führung eine weitere Markierung.


„Insgesamt sind wir auch auf die Kooperation und Akzeptanz der Lübeckerinnen und Lübecker angewiesen. Die Sicherheit kann nur dann vollends gewährleistet werden, wenn alle einem Strang ziehen und die neuen Verkehrsregeln einhalten. Dies zeigt auch der bedauerliche Fahrradunfall am vergangenen Freitag, der auf freier Strecke passierte. Es gibt an der Stelle keine offizielle Ein- oder Ausleitung zur Fahrspur. Wahrscheinlich ist die Radfahrerin auf dem dort klar definierten Gehweg gefahren und vor der Hausnummer 65 über den Seitenstreifen leider einfach, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten, auf den Radfahrstreifen gewechselt. Die Kollision mit dem Bus ist zum Glück relativ glimpflich verlaufen, es hätte allerdings auch genauso einen Unfall mit einem schnellen Radfahrer oder E-Biker geben können. Der Unfall ist somit auf ein bedauerliches individuelles Fehlverhalten zurückzuführen“, ergänzt Johannsen. 

Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst kontrollieren Einhaltung der Regeln

Der Verkehrsversuch Fackenburger Allee soll allen Verkehrsteilnehmenden von Fußgänger:innen bis hin zu Autofahrer:innen funktionierende und vor allem sichere Verkehrskonzepte anbieten. Damit das gelingen kann, ist es von oberster Priorität, dass die Verkehrsregeln eingehalten werden. Insbesondere bei den Regelungen zum Linksabbiegen gibt es noch Startschwierigkeiten. „Die Umstellung wurde noch nicht von allen Autofahrenden verinnerlicht, sodass leider vereinzelt ein rechtwidriges Linksabbiegen erfolgt. Das behindert nicht nur den Verkehrsfluss, sondern ist auch gefährlich“, erklärt Johannsen. Verstöße werden durch die Polizei und dem Kommunalen Ordnungsdienst geahndet und gehen mit beispielhaft dargestellten Verwarn- und Bußgeldern einher: 


  • Ein unberechtigtes Linksabbiegen wird mit bis zu 30 Euro geahndet. Bei einer festgestellten Gefährdung kann sich der Betrag vervielfachen. 
  • Ein unberechtigtes Befahren des Sonderfahrstreifens, um schneller voranzukommen, wird mit 200 Euro geahndet. 
  • Halten und Parken auf dem Radfahrstreifen zieht eine Geldstrafe von mindestens 55 Euro mit sich. Bei zusätzlicher Behinderung werden 70 Euro und ein Punkt in Flensburg erhoben. Bei einer Gefährdung werden 80 Euro und ein Punkt in Flensburg erhoben. 
  • Beim Überschreiten der vorgegebenen Parkzeit fällt je nach Dauer der Überschreitung eine Geldstrafe von 20 Euro bis zu 40 Euro an.

Damit möglichst keine Verwarn- oder Bußgelder erhoben werden müssen und die Verkehrssicherheit gewährleistet ist, bittet die Hansestadt Lübeck alle Verkehrsteilnehmenden, sich an die geltenden Regelungen zu halten.

Veröffentlicht: 1. August 2022

 
 

22. Juli 2022: Blühender Start für den Verkehrsversuch in der Fackenburger und Krempelsdorfer Allee

 
 
Stefan Crantz, MC Studio Fitness für Frauen. Kai Szyszka, IBIS Hotel Lübeck City. Frank Jeschkowski, Polizeidirektion Lübeck. Olivia Kempke, Lübeck Management. Jens Johannsen, Projektleiter des Verkehrsversuchs und Michael Stödter, Verkehrswendebeauftragter der Hansestadt Lübeck. Lisa Kalmeier, neue impulse. Barbara Schäfers, Klimaleitstelle der Hansestadt Lübeck. (v.l.n.r.)  Foto: LM©Bastian Modrow 
Stefan Crantz, MC Studio Fitness für Frauen. Kai Szyszka, IBIS Hotel Lübeck City. Frank Jeschkowski, Polizeidirektion Lübeck. Olivia Kempke, Lübeck Management. Jens Johannsen, Projektleiter des Verkehrsversuchs und Michael Stödter, Verkehrswendebeauftragter der Hansestadt Lübeck. Lisa Kalmeier, neue impulse. Barbara Schäfers, Klimaleitstelle der Hansestadt Lübeck. (v.l.n.r.)
Foto: LM©Bastian Modrow

Blühender Start für den Verkehrsversuch in der Fackenburger und Krempelsdorfer Allee

Pünktlich zum Beginn der ersten Pilotphase und der neuen Verkehrsführung haben zehn lokale Unternehmen mit Unterstützung des Lübeck Managements die Patenschaft für blühende und grünende Pflanzkisten übernommen. „Ziel des ergebnisoffenen Verkehrsversuchs ist es ja, die Fackenburger und die Krempelsdorfer Allee sicherer, leiser, grüner und klimafreundlicher zu machen - die Pflanzkisten unterstützen dies auf ihre ganz eigene Art und Weise“, sagt Olivia Kempke. Die Geschäftsführerin des Lübeck Managements hat bei den Gewerbetreibenden nach potenziellen Paten für die liebevoll bepflanzten Kästen gesucht. „Das Tolle ist, dass selbst Unternehmen mitziehen, die den Verkehrsversuch zunächst mit eher verhaltener Skepsis bewerten“, betont Kempke. 


Finanziert wurden die zehn 80 mal 120 cm großen Kästen von der Hansestadt Lübeck. Bepflanzt wurden sie nach Vorbild der Blühkisten im Kulturgarten auf dem Koberg von der Gärtnerei Köhler.

 
 

Charme des Kulturgartens vom Koberg in das Versuchsgebiet mitnehmen

 

Die Kästen sind an neuralgisch wichtigen Punkten aufgestellt worden, auch dort, wo Radfahrer vom bisherigen Weg auf die neue Spur geleitet werden sollen.

Olivia Kempke, Lübeck Management

hagebaumarkt - hier hilft man sich. Foto: Lübeck Management
hagebaumarkt - hier hilft man sich.
Foto: Lübeck Management
 
 
 

Seit Freitagmorgen (22. Juli 2022) gelten in der stark frequentierten Fackenburger- und Krempelsdorfer Allee neue Verkehrsregeln. Im Kern: Der Durchgangsverkehr fließt in den kommenden sechs Monaten über eine Spur, Radfahrer und Busse teilen sich eine zweite Fahrbahn. Die ehemaligen Radwege sind fortan nur noch Fußgängern vorbehalten. 


Olivia Kempke vom Lübeck Management freut sich über das Interesse der Gewerbetreibenden an den Patenschaften für die Pflanzkisten: Wir wollen den Charme des Kulturgartens auf dem Koberg auch hier aufblühen lassen, daher haben wir die Kisten zusätzlich mit kleinen Schildern mit netten Komplimenten und Hinweisen auf die Paten bestückt.


Gestaltet wurden die Schilder von Babett Büttner von „Mailings Schilderkunst“. Als Dank für das Mitwirken erhält jedes Paten-Unternehmen eine Gießkanne, gesponsert vom hagebaumarkt Lübeck. 


Pflanzkisten in der Fackenburger Allee.  Foto: Lübeck Management
Pflanzkisten in der Fackenburger Allee.
Foto: Lübeck Management

Kleine Schritte sind besser als keine Schritte.

Stefan Crantz, MC Studio Fitness für Frauen

Eine der Patenschaften haben Lisa Kalmeier und ihre Kollegen von „neue impulse“ übernommen. „Als Unternehmensberatung sind wir von Natur aus offen für Veränderungen - und freuen uns, Teil dieser Aktion zu sein“, sagt die 30-Jährige. Stefan Crantz, Inhaber des Studios MC Fitness für Frauen, zieht ebenfalls mit. "Ob das jetzige Modell die beste Lösung sein wird, wird sich zeigen. Aber wir halten uns an das Motto: Lieber kleine Schritte machen als gar keine Schritte."

 
 
 

Entwicklungen beobachten und analysieren

Kai Patrick Szyszka, Direktor des IBIS Hotel Lübeck City, bezeichnet den Verkehrsversuch als „mutig und gut“. Für seine Hotelgäste sei es durch die neue Verkehrsführung allerdings schwieriger, ans Ziel zu gelangen. „Hier müssen wir die Entwicklungen beobachten und analysieren“, so der 43-Jährige, der die Pflanzkisten als schöne Idee lobt und gleich zwei Patenschaften übernommen hat. „Da sind wir sehr sehr gern dabei.“ 


Weitere Paten der Blühkästen sind Mercedes Benz Niederlassung Lübeck, Body Shop, das Restaurant Pelda, Fotofactum  Hunzinger und Hunzinger Ganzheitskosmetik, SK Sonnenschutz Konzept und Haarwerkstatt Hinz.  


Die erste Phase des Versuchs beginnt am 22. Juli 2022 und endet im Dezember 2022. Eine zweite Phase soll von Dezember 2022 bis Ende März 2023 stattfinden. Der Verkehrsversuch wird umfassend beobachtet und nach seinem Abschluss bewertet.

 
 

21. Juli 2022: Mobilitätswende in Lübeck: Verkehrsversuch Fackenburger Allee geht in die erste Projektphase

Neuaufteilung des Verkehrsraums: Ab 22. Juli 2022 gelten in der Fackenburger und Krempelsdorfer Allee neue Verkehrsregeln

Eine faire und sichere Verkehrsaufteilung, eine höhere Lebensqualität für Anwohner:innen und weniger CO2-Emissionen für die Umwelt – am Freitag, 22. Juli 2022, startet in der Fackenburger Allee der ergebnisoffene Verkehrsversuch in die erste Projektphase. Ab diesem Tag gelten in der Fackenburger und Krempelsdorfer Allee bis voraussichtlich Dezember 2022 neue Verkehrsregeln. Mit dem Verkehrsversuch reagiert die Stadt Lübeck auf zahlreiche Forderungen für mehr Klimaschutz und Lebensqualität in der Hansestadt.

Das Projekt ist eine große Chance und ein wichtiger Auftakt für die Mobilitätswende in Lübeck. In den kommenden Monaten werden wir vermutlich viele aussagekräftige Erkenntnisse gewinnen können, um auch langfristig zukunftsfähige und faire Verkehrskonzepte zu entwickeln.

Bausenatorin Joanna Hagen

Projektleiter Jens Johannsen ergänzt: „Es ist an der Zeit, dass die Fackenburger Allee sicherer, grüner, leiser und klimafreundlicher wird. Gemeinsam mit den Lübeckerinnen und Lübeckern gehen wir das jetzt an.“

Die verkehrlichen Änderungen im Überblick

Vom 22. Juli 2022 bis zum Ende der ersten Projektphase wird der Versuchsraum neu aufgeteilt. Hieraus ergeben sich folgende verkehrliche Änderungen:

Verkehrsführung:

Die Versuchsstrecke ist für den Kfz-Verkehr nur noch auf einer Fahrspur pro Richtung befahrbar. Die jeweils rechte Fahrspur ist ausschließlich für den Radverkehr sowie für den Linienbusverkehr vorgesehen. Die ehemaligen Radwege sind als Gehwege ausgewiesen.

Linksabbiegen:

Das Linksabbiegen ist auf dem gesamten Streckenabschnitt von der Krempelsdorfer Allee/Stockelsdorfer Straße bis zur Bahnhofsbrücke sowie auf einmündenden sogenannten Rippenstraßen untersagt. Ein Linksabbiegen ist nur bei signalisierten Kreuzungen und an der Dornbreite erlaubt.

Radverkehr:

Der Radverkehr wird auf breiten Radfahrstreifen geführt, auf denen auch Linienbusse fahren dürfen. Radfahrer:innen, die geradeaus fahren, nutzen diesen durchgängig. 


Abbiegende Radfahrende können vor der jeweiligen Kreuzung bzw. Einmündung an gekennzeichneten Stellen auf den Gehweg wechseln. Ansonsten ist das Befahren des Gehwegs von Radfahrer:innen nur an solchen Abschnitten erlaubt, die mit dem Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ beschildert sind. Eine maximale Geschwindigkeit von 10 km/h (Schritttempo) darf dabei nicht überschritten werden. Radfahrer:innen müssen auf Fußgänger:innen besondere Rücksicht nehmen.

Lieferverkehr:

Das Be- und Entladen auf der Fahrbahn oder dem Radfahrstreifen ist untersagt und nur auf dem Seitenstreifen möglich. 

Parken ist erlaubt:

  • an den Werktagen im Bereich der Fackenburger tagsüber von 9 bis 18 Uhr an ausgewiesenen Stellen für maximal eine Stunde
  • an den Werktagen im Bereich der Krempelsdorfer Allee tagsüber von 9 bis 18 Uhr an ausgewiesenen Stellen für maximal zwei Stunden
  • über Nacht von 18 bis 9 Uhr an den ausgewiesenen Stellen
  • ganztägig an den Sonn- und Feiertagen.

Eine Übersicht über die Parkflächen und -regelungen ist auf der Projektwebsite unter www.luebeck.de/verkehrsversuch und in nachfolgender Grafik einsehbar.

Übersicht Parkregelung - Grafik: Hansestadt Lübeck 
Übersicht Parkregelung - Grafik: Hansestadt Lübeck
 
 

Alle verkehrlichen Änderungen sind anhand von Markierungen beziehungsweise Verkehrsschildern ausgewiesen. Weitere Informationen zu den Maßnahmen des Verkehrsversuches sowie aktuelle Meldungen können auf der Projektwebsite unter www.luebeck.de/verkehrsversuch nachgelesen werden.

 
 

Lärm, Luft und Klimaschutz

Die strategischen Lärmkarten für das Lübecker Stadtgebiet zeigen, dass deutlich über 600 Anwohner:innen der Fackenburger Allee ganztags erhöhten Lärmbelastungen - das heißt über 65 dB(A) - ausgesetzt sind. Eine Dauerbelastung mit diesem Lärmpegel (chronischer Lärmstress) kann gesundheitliche Folgeerscheinungen wie z.B. die Risikoerhöhung von Herz- und Kreislauferkrankungen nach sich ziehen. Durch den Rückbau der Fahrspuren wird eine Abnahme der Lärmbelastung erwartet, einerseits durch einen Rückgang des motorisierten Verkehrs, andererseits durch die Vergrößerung des Abstands der Fahrspuren zu den Hausfassaden und Gehwegen.


Stickstoffdioxid ist ein gesundheitsschädlicher Stoff im Abgas, dessen Konzentrationen mit steigender Entfernung von der Fahrbahn schnell abnimmt. Im Rahmen der Luftüberwachung wird auch in der Fackenburger Allee kontinuierlich die Konzentration von Stickoxiden gemessen. In der Vergangenheit wurden hier, im Vergleich zu vielen anderen Straßen unserer Stadt, relativ hohe Werte registriert. Im Rahmen des Verkehrsversuchs wird mit einem Rückgang der Schadstoffbelastung gerechnet.


Bis 2030 soll der Verbrauch von fossilen Kraftstoffen im Stadtgebiet etwa halbiert werden. Für viele Fahrten in Lübeck ist das Fahrrad eine klimafreundliche und gesunde Alternative. Deshalb wird die Förderung des Radverkehrs im Masterplan Klimaschutz einen hohen Stellenwert haben. Die Neuverteilung des Straßenraums zu Gunsten des Umweltverbunds ist dabei ein zentrales Instrument, um die Sicherheit für das Radfahren zu erhöhen.

Erkenntnisse fließen in den Verkehrsentwicklungsplan ein

Im Anschluss an den Verkehrsversuch werden die gewonnen Erkenntnisse umfassend evaluiert und von einem externen Planungsbüro ausgewertet. „In der Evaluation werden verschiedene Fragestellungen zum Mobilitätsverhalten, zur Verkehrssicherheit und -entwicklung sowie zur Luftqualität und zum Lärmschutz beleuchtet“, erläutert Lübecks Verkehrswendebeauftragter Michael Stödter. Hierbei kommen mehrere Auswertungsmethoden zum Einsatz. Unter anderem hat die Stadt Lübeck vor Beginn des Versuches Verkehrsdaten erhoben. Weitere Erhebungen werden während des Projektzeitraumes und nach Versuchsende durchgeführt.


Die Ergebnisse der Evaluation fließen in einen sogenannten Verkehrsentwicklungsplan ein: „Somit erarbeiten wir eine Strategie, wie wir den Verkehr in Lübeck zukünftig gestalten möchten. Dieser ‚Zukunftsfahrplan‘ soll die Mobilitätsbedürfnisse aller Lübeckerinnen und Lübecker nachhaltig, sicher und wirtschaftlich abdecken“, betont Hagen. 

Website und E-Mail-Kontakt für Bürger:innen

Zur umfassenden Information der Lübecker:innen wurde die Projektseite www.luebeck.de/verkehrsversuch sowie zur Kontaktaufnahme bei Fragen die E-Mail-Adresse verkehrsversuch@luebeck.de eingerichtet. Bürger:innen können auf diesem Weg ihre Fragen rund um das Projekt stellen und Auskünfte erhalten.

Hintergrund: Verkehrsversuch Fackenburger Allee

Die Fackenburger Allee ist eine vierspurige Verkehrsstraße und Haupteinfallstor in die Lübecker Innenstadt. Mit zwei Fahrstreifen für jede Richtung weist sie eine hohe Belastung durch Kfz-Verkehr auf. Mit einem Verkehrsversuch von der Krempelsdorfer Allee/Stockelsdorfer Straße bis hin zur Bahnhofsbrücke soll der Verkehrsraum neu verteilt und insbesondere dem Rad- und Fußverkehr mehr Sicherheit eingeräumt werden. Die erste Phase des Versuchs beginnt am 22. Juli 2022 und endet im Dezember 2022. Eine zweite Phase soll von Dezember 2022 bis Ende März 2023 stattfinden. Der Verkehrsversuch wird umfassend beobachtet und nach seinem Abschluss bewertet.

Veröffentlicht: 21. Juli 2022

Verkehrsversuch Fackenburger Allee startet am 22. Juli 2022

Vorbereitende Arbeiten starten am 11. Juli 2022 – Temporäre Verkehrsbehinderungen sind möglich

Die Vorbereitungsphase für den ergebnisoffenen Verkehrsversuch in der Fackenburger Allee ist fast abgeschlossen: Ab Montag, 11. Juli 2022 beginnen die letzten baulichen Maßnahmen, für deren Umsetzung die Hansestadt Lübeck eine externe Firma beauftragt hat. Diese wird in den kommenden zwei Wochen, bis zum 22. Juli 2022, Markierungen entlang der Fackenburger und der Krempelsdorfer Allee aufbringen. Parallel dazu werden die entsprechenden Beschilderungen montiert.


Der offizielle Projektbeginn ist für Freitag, 22. Juli 2022, vorgesehen – ab dann gelten die für den Versuch festgelegten Verkehrsregelungen. „Das letzte halbe Jahr wurde viel geplant und organisiert. Wir freuen uns sehr, dass es nun auch vor Ort vorangeht, die letzten vorbereitenden Maßnahmen in die Tat umgesetzt werden und es zeitnah losgehen kann“, so Projektleiter Jens Johannsen.

Die Vorbereitungsarbeiten im Überblick

Folgende Maßnahmen sind in dem Zeitraum vom 11. bis zum 22. Juli 2022 geplant:

  • Markierungsarbeiten: Täglich von 8 bis 22 Uhr werden in der Fackenburger und Krempelsdorfer Allee Markierungen auf der Straße aufgetragen. Um den fließenden Verkehr so wenig wie möglich einzuschränken, führt das beauftragte Unternehmen die Markierungsarbeiten, die die größten verkehrlichen Einschränkungen auslösen, tagsüber zwischen 9 bis 14 Uhr beziehungsweise abends von 19 bis 22 Uhr durch. Dennoch kann es zu kurzzeitigen Sperrungen und Umleitungsverkehren kommen, um die Verkehrsteilnehmenden nicht zu gefährden. Die Arbeiten werden voraussichtlich am 21. Juli weitestgehend abgeschlossen sein. Anschließend werden noch kleinere Restarbeiten ausgeführt. Voraussetzung hierfür ist, dass das Wetter mitspielt: Bei stärkeren Regenfällen müssen die Arbeiten unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden.
  • Beschilderungen: Die Montage der Verkehrsschilder findet parallel zu den Markierungsarbeiten statt. Die Beschilderungen für den fließenden Verkehr gelten jedoch erst zum Starttermin des Verkehrsversuches am 22. Juli 2022 – bis dahin werden sie mit Klebestreifen durchkreuzt und damit vorerst außer Kraft gesetzt.


Im Vorfeld der Markierungs- und Montagearbeiten werden zudem kleinere Baumaßnahmen umgesetzt: Beispielsweise werden sogenannte Anrampungen erstellt, die den Übergang vom Radweg auf die Straße und umgekehrt für die Radfahrer:innen erleichtern werden. Die Baumaßnahmen haben keine oder maximal sehr geringe Auswirkungen auf den Verkehrsfluss. Darüber hinaus wird es für den Rückbau eines Inselkopfes an der Kreuzung Fackenburger Allee/Ziegelstraße erforderlich, die Ziegelstraße für rund einen halben Tag zur Einbahnstraße in Richtung Ziegelteller auszuweisen. Die Ampelschaltung wird bereits diese Woche umgestellt und für den Verkehrsversuch angepasst – dies dauert pro Kreuzung etwa 10 bis 15 Minuten. In dieser Zeit wird der Verkehr seitens der Polizei bei Bedarf per Handzeichen geregelt.

Keine Einschränkungen für den Rad- und Busverkehr

Im Zuge der Vorbereitungsarbeiten und bis zum offiziellem Beginn des Verkehrsversuches am 22. Juli 2022 werden Fahrradfahrer:innen weiterhin über den bestehenden Radweg geführt. Auch für den Busverkehr sind vorerst keine Ausweichstrecken erforderlich: Die umliegenden Bushaltestellen sind während der Markierungs- und Montagemaßnahmen anfahrbar und können von den Fahrgästen genutzt werden.

Website und E-Mail-Kontakt für Bürger:innen

Zur umfassenden Information der Lübecker:innen wurde die Projektseite www.luebeck.de/verkehrsversuch sowie zur Kontaktaufnahme bei Fragen die E-Mail-Adresse verkehrsversuch@luebeck.de eingerichtet. Bürger:innen können auf diesem Weg ihre Fragen rund um das Projekt stellen und Auskünfte erhalten.

Hintergrund: Verkehrsversuch Fackenburger Allee

Die Fackenburger Allee ist eine vierspurige Verkehrsstraße und Haupteinfallstor in die Lübecker Innenstadt. Mit zwei Fahrstreifen für jede Richtung weist sie eine hohe Belastung durch Kfz-Verkehr auf. Mit einem Verkehrsversuch von der Krempelsdorfer Allee/Stockelsdorfer Straße bis hin zur Bahnhofsbrücke soll der Verkehrsraum neu verteilt und insbesondere dem Rad- und Fußverkehr mehr Sicherheit eingeräumt werden. Die erste Phase des Versuchs beginnt voraussichtlich am 22. Juli 2022 und endet im Dezember 2022. Eine zweite Phase soll von Dezember 2022 bis Ende März 2023 stattfinden. Der Verkehrsversuch wird umfassend beobachtet und nach seinem Abschluss bewertet.

Lübeck lädt Anwohnende zum Austausch ein. Jetzt anmelden zur digitalen Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft am 5. Mai 2022.

Am 1. Juli 2022 geht es los: In Lübeck beginnt der ergebnisoffene Verkehrsversuch in der Fackenburger und Krempelsdorfer Allee. Um schon vorher mit Anwohner:innen ins Gespräch zu kommen, lädt die Hansestadt Lübeck zur ersten digitalen Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft ein. Termin des Online-Treffens ist Donnerstag, 5. Mai 2022, von 19 bis 20:30 Uhr. Betroffene und Interessierte können sich hier über die geplanten Maßnahmen sowie über wichtige Aspekte des Versuchs informieren, ihre Fragen dazu stellen und mit dem Planungsteam in den Austausch gehen.


„Die Fackenburger Allee ist aktuell laut, schwer mit Abgasen belastet und vor allem ein Raum für Autos. Mit dem Verkehrsversuch wollen wir eine echte Mobilitätswende für Lübeck anstoßen und uns mit den Anwohnerinnen und Anwohnern austauschen“, bekräftigt Jens Johannsen, Projekteiter des Verkehrsversuchs. Ziel des Online-Meetings ist für die Stadt Lübeck, Informationen aus erster Hand zu liefern und offene Fragen der Anwohnenden zu klären.

Themen des Abends: Verkehrsverlagerung, Lärm, Umwelt und Evaluation

Neben einer Vorstellung des Projekts und der nächsten Schritte durch den Projektleiter soll es in zwei Impulsvorträgen auch um die Evaluation des Verkehrsversuchs und die Auswirkungen auf Lärm, Umwelt- und Lebensqualität gehen. Zudem soll auch eine mögliche Verkehrsverlagerung hin zum sogenannten Umweltverbund aus ÖPNV, Fuß- und Radverkehr Thema sein. „Welche Auswirkungen hat der Verkehrsversuch auf eine mögliche Verlagerung hin zu Radverkehr und ÖPNV? Welche Verbesserungen sind zu erwarten? Und wie werden die Maßnahmen am Ende ausgewertet? Das sind natürlich alles wichtige Punkte für den Verkehrsversuch, die wir den Anwohnerinnen und Anwohnern gerne näherbringen wollen“, erklärt Michael Stödter, Verkehrswendebeauftragter der Hansestadt Lübeck. Auch an ihn können sich Teilnehmende der Veranstaltung mit ihren Fragen wenden.

Veranstaltung findet digital statt

Aufgrund der anhaltend hohen COVID-19-Inzidenzwerte findet die Veranstaltung digital via Zoom statt. Anwohner:innen, die an der Teilnahme interessiert sind, können sich per E-Mail an verkehrsversuch@luebeck.de anmelden und erhalten in der Folge die Zugangsdaten.

Hintergrund: Verkehrsversuch Fackenburger Allee

Die Fackenburger Allee ist eine vierspurige Verkehrsstraße und Haupteinfallstor in die Lübecker Innenstadt. Mit zwei Fahrstreifen für jede Richtung weist sie eine hohe Belastung durch Kfz-Verkehr auf. Mit einem Verkehrsversuch von der Krempelsdorfer Allee/Stockelsdorfer Straße bis hin zur Bahnhofsbrücke soll der Verkehrsraum neu verteilt und insbesondere dem Rad- und Fußverkehr mehr Sicherheit eingeräumt werden. Die erste Phase des Versuchs beginnt voraussichtlich im Juli 2022 und endet im Dezember 2022. Eine zweite Phase soll von Dezember 2022 bis Ende März 2023 stattfinden. Der Verkehrsversuch wird umfassend beobachtet und nach seinem Abschluss bewertet.


Veröffentlicht am 29. April 2022


Vorbereitung Verkehrsversuch Fackenburger Allee: Radweg wird abschnittsweise gesperrt

Bauarbeiten vom 27. April bis voraussichtlich 1. Juli 2022 – Fahrbahn und Gehweg weiter frei

Für den Start des ergebnisoffenen Verkehrsversuchs in der Fackenburger Allee am 1. Juli 2022, beginnen nun bauliche Vorbereitungsarbeiten. Auf dem Abschnitt der Fackenburger Allee zwischen den Hausnummern 10 und 18a wird ab dieser Woche die Aufkantung zwischen Geh- und Radweg rückgebaut.



„Mit dem Rückbau beseitigen wir ein erhebliches Unfallrisiko für alle Radfahrer:innen, die sonst häufig an die Aufkantung stoßen, wenn Autotüren auf dem Parkstreifen geöffnet werden“, erklärt Jens Johannsen, Projektleiter des Verkehrsversuchs Fackenburger Allee. Der Radweg soll über die betroffene Strecke auch während des Verkehrsversuch von Radfahrenden genutzt werden.

Radverkehr wird umgeleitet

Von den Bauarbeiten betroffen ist lediglich der stadtauswärtige Radverkehr. „Während der Arbeiten werden wir den Radverkehr von der Bahnhofsbrücke bis zur Ziegelstraße auf die gegenüberliegende, stadteinwärtige Straßenseite umleiten, um Radfahrenden eine sichere Fahrstrecke zu bieten. Der Radweg ist entsprechend beschildert“, so Ulrike Schölkopf, Projektleiterin für den Neubau der Bahnhofsbrücke. Radfahrende, die stadtauswärts fahren, sollen an der Fackenburger Allee Ecke Ziegelstraße über die Ampel die Seite wechseln. Ab dort kann der stadtauswärtige Radweg wieder normal befahren werden.


Die Bauarbeiten über eine Länge von 150 Metern beginnen am 27. April und dauern voraussichtlich bis zum Start des Verkehrsversuchs am 1. Juli an. Sowohl der Fußweg als auch die Fahrbahn können über die gesamte Dauer der Arbeiten uneingeschränkt genutzt werden.

 
 
 

Hintergrund: Verkehrsversuch Fackenburger Allee

Die Fackenburger Allee ist eine vierspurige Verkehrsstraße und Haupteinfallstor in die Lübecker Innenstadt. Mit zwei Fahrstreifen für jede Richtung weist sie eine hohe Belastung durch Kfz-Verkehr auf. Mit einem Verkehrsversuch von der Krempelsdorfer Allee/Stockelsdorfer Straße bis hin zur Bahnhofsbrücke soll der Verkehrsraum neu verteilt und insbesondere dem Rad- und Fußverkehr mehr Sicherheit eingeräumt werden. Während der ersten Phase des Versuchs von Juli bis Dezember 2022 nutzen Radfahrende die jeweils rechte Fahrspur der Fackenburger Allee; der Radweg steht als zusätzliche Fläche Zufußgehenden zur Verfügung. Eine zweite Phase soll von Dezember 2022 bis Ende März 2023 stattfinden. Der Verkehrsversuch wird umfassend beobachtet und nach seinem Abschluss bewertet.

Website und E-Mail-Kontakt für Bürger:innen

Zur umfassenden Information der Lübecker:innen wurde die Projektseite www.luebeck.de/verkehrsversuch sowie zur Kontaktaufnahme bei Fragen die E-Mail-Adresse verkehrsversuch@luebeck.de eingerichtet. Bürger:innen können auf diesem Weg ihre Fragen rund um das Projekt stellen und Auskünfte erhalten. Hintergrund: Verkehrsversuch Fackenburger Allee


Veröffentlicht: 26. April 2022

 
 

Mobilitätswende in der Fackenburger Allee: Eigene Richtungsspur für Rad- und Linienbusverkehr

Fackenburger Allee
 
 

Die Fackenburger Allee ist eine der meistbefahrenen Einfallstraßen zum Zentrum in der Hansestadt Lübeck. Täglich pendeln tausende Verkehrsteilnehmer:innen über diese Wegeverbindung in die Stadt und in umgekehrter Richtung wieder hinaus, zu Fuß, per Fahrrad oder E-Roller, mit dem ÖPNV, einem PKW oder Schwerlastfahrzeug. Es ist also kein Wunder, dass der Streckenabschnitt zwischen Krempelsdorfer Allee und Bahnhofsbrücke nicht nur stark lärm-, sondern auch extrem abgasbeeinträchtigt ist. Die Kombination aus fließendem ÖPNV-, Rad- und Fahrzeug- sowie Abbiege- und Parkverkehren lässt den öffentlichen Verkehrsraum insgesamt sehr "unaufgeräumt" wirken, was nicht selten zu sehr unübersichtlichen Fahrbeziehungen führt. In Teilbereichen hat sich die Fackenburger Allee als Unfallschwerpunkt hervorgetan. Betroffen sind Zufußgehende und Radfahrerende ebenso wie der Individualverkehr.

Grafik @Hansestadt Lübeck

Aufräumen hilft. Jedem eine Spur. Eine Chance für die Mobilitätswende.

Klimanotstand und Mobiltätswende sind Themen, die in der Hansestadt Lübeck seit Monaten verstärkt diskutiert werden. Mit einem zukunftsweisenden Verkehrsversuch reagiert die Bauverwaltung jetzt auf die Forderungen zum Klimaschutz und für mehr Lebensqualität. Nach dem Prinzip einer Pop-up-Lane wird in der Krempelsdorfer Allee und Fackenburger Allee, von Friedhofsallee bis Bahnhofsbrücke, versuchsweise der Verkehrsraum neu und fair verteilt. Pro Richtung wird je eine Fahrspur für den Radverkehr und öffentlichen Personennahverkehr ausgeschildert. Damit wird Rad- und Busfahrenden hier Vorrang gewährt. Durch den Wegfall der beidseitigen Radwege entsteht nicht nur mehr Raum für Zufußgehende, sondern auch insgesamt vor den Häusern. Mehr Grün und eine tagsüber beruhigte Parksituation steigern an dieser Stelle die Aufenthaltsqualität in der Straße.


„Das ist ein großer Schritt für unsere Stadt hin zu einer zukunftsgewandten Mobilität“, erklärt Bausenatorin Joanna Hagen. „Die Neuordnung ist eine Chance, allen Verkehrsteilnehmer:innen einen sicheren und komfortablen Verkehrsraum zu gewähren, Lärm zu mindern und unsere beschlossenen Klimaziele zu erreichen.“


Umweltsenator Ludger Hinsen ergänzt: „Die Fackenburger Allee eignet sich besonders für einen Versuch, zumal dort die Probleme von der Lärm- über die Umweltbelastung bis hin zum belästigenden und ordnungswidrigen Parken besonders augenfällig sind. Der Versuch wird uns helfen, dauerhafte Lösungen zu entwickeln.“


Die verkehrlichen Änderungen im Überblick

Der Versuch sieht zur Förderung der Mobilitätswende eine ganzheitliche Neuordnung des Auto-, Fuß- und Radverkehrs vor:


  • Der motorisierte Individualverkehr wird auf eine von bisher zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung beschränkt.
  • Die jeweils rechte Fahrspur wird als Radfahrstreifen markiert. Per Beschilderung wird auf dieser Spur auch der Linienbusverkehr zugelassen.
  • Das Linksabbiegen ist auf dem gesamten Streckenabschnitt von der Krempelsdorfer Allee / Stockelsdorfer Straße bis zur Bahnhofsbrücke sowie auf einmündenden sogenannten Rippenstraßen untersagt. Ein Linksabbiegen ist nur bei signalisierten Kreuzungen zugelassen. Dadurch werden Rückstaus vermieden, der Verkehrsfluss erhöht.
  • Vorhandene Radwege werden durch Schilder und/oder Piktogramme zusätzlich als Gehwegflächen ausgewiesen, so dass mehr Raum für Zufußgehende entsteht. Gleichzeitig können die neu gewonnenen Flächen dann zum Beispiel für gastronomische Angebote oder zusätzliches Grün genutzt werden.
  • Das Be- und Entladen auf der Fahrbahn oder dem Radfahrstreifen ist untersagt. Ladezonen werden für einen begrenzten Zeitraum geschaffen, um dort ansässige Betriebe zu unterstützen. Das Parken ist hier nur noch nachts erlaubt.

Hintergrund

Die Hansestadt Lübeck geht mutig voran und strebt im Rahmen der beschlossenen Ziele zur Klimawende und der Neugestaltung des Verkehrsentwicklungsplans eine Umgestaltung dieses Verkehrsraums an. Die Fackenburger Allee ist eine vierspurige Verkehrsstraße und Haupteinfallstor in die Lübecker Innenstadt. Mit zwei Fahrstreifen für jede Richtung weist sie eine hohe Belastung durch Kfz-Verkehr auf. Mit einem Verkehrsversuch von der Krempelsdorfer Allee/ Stockelsdorfer Straße bis hin zur Bahnhofsbrücke soll der Verkehrsraum neu verteilt und insbesondere dem Rad- und Fußverkehr mehr Sicherheit eingeräumt werden. Der Versuch startet am 22. Juli 2022 (ursprünglicher Start war für Mai 2022 vorgesehen) und ist zunächst auf eine Laufzeit von sechs Monaten beschränkt. Er kann um weitere sechs Monate verlängert werden. Während und im Anschluss an den Versuch finden umfassende Evaluierungen statt.


Die Fackenburger Allee bleibt also weiterhin verkehrsreich, soll aber attraktiver und sicherer werden. Für alle! Das gilt nicht nur für die Verkehrsteilnehmenden, sondern auch für die Anwohner:innen und ansässige Gewerbetreibende. Dabei ist es wichtig, mit den Betroffenen über ihre Bedarfe zu sprechen. Wir ermutigen Sie und bitten Sie herzlich, sich an dem Prozess aktiv zu beteiligen. Registrierung siehe unten.

Grafik © Hansestadt Lübeck

 
 

Verkehrsversuch Fackenburger Allee: Projektbeginn verschiebt sich auf Juli 2022

Neuer Zeitplan für den Verkehrsversuch Fackenburger Allee: Phase I beginnt mit eigener Richtungsspur für Rad- und Linienbusverkehr

Der im Januar angekündigte ergebnisoffene Verkehrsversuch in der Fackenburger und Krempelsdorfer Allee in Lübeck wird um zwei Monate verschoben. Neuer Beginn ist der 1. Juli 2022. Nach dem Beschluss in der Lübecker Bürgerschaft zu den Voraussetzungen und zur Ausgestaltung des Versuchs sind nun auch politisch alle Weichen gestellt.


„Der Verkehrsversuch Fackenburger Allee setzt ein bedeutsames Signal für die Mobilitätswende in unserer Stadt“, bekräftigt Bausenatorin Joanna Hagen. „Mit dem Rückhalt von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung vertiefen wir nun unsere Planungen, den Verkehr in Lübeck neu und fair zu ordnen und im Zuge eines Verkehrsversuchs für die Zukunft zu rüsten.“

Veränderte Maßgaben für den Verkehrsversuch

Zur erfolgreichen Umsetzung werden die Maßnahmen des Verkehrsversuchs geringfügig angepasst. Die Bürgerschaft hat in ihrer Sitzung am 31. März 2022 zusätzlich festgelegt, dass der Verkehrsversuch am 31. März 2023 enden wird. In einer ersten Phase soll die jeweils rechte Fahrspur ausschließlich für den Radverkehr sowie für den öffentlichen Personennahverkehr nutzbar sein und entsprechend ausgeschildert werden. Das Linksabbiegen in sogenannte Rippenstraßen ist zugunsten der Sicherheit und des Verkehrsflusses nicht zulässig. Durch den Wegfall der ursprünglichen beidseitigen Radwege entsteht vor den Häusern deutlich mehr Platz, zum Beispiel für Fußgänger:innen. Mehr Grün und eine tagsüber beruhigte Parksituation steigern die Aufenthaltsqualität in der Straße. In einer zweiten Phase des Verkehrsversuchs soll die jeweils rechte Fahrspur als Linienbusspur ausgewiesen werden. Der Ordnungsdienst und Verkehrsexpert:innen beobachten den Versuchsbereich und die Verkehrsentwicklung. Diese Beobachtungen finden sowohl vor dem Versuch als auch währenddessen statt. Am Ende werden die Ergebnisse ausgewertet.

Einbindung der Lübecker:innen

„Das Verständnis der Lübecker:innen für diesen Schritt ist uns wirklich wichtig“, so Umweltsenator Ludger Hinsen. „Wir wollen die Menschen in Lübeck bestmöglich in den Versuch einbinden.“ In zwei digitalen Veranstaltungen für Gewerbetreibende wurden bereits mehrere Hinweise geliefert, die zu Anpassungen des Versuchs führten. Eine ähnliche Veranstaltung für Anwohnende ist in Planung.

Website und E-Mail-Kontakt für Bürger:innen

Zur umfassenden Information der Lübecker:innen wurde die Projektseite www.luebeck.de/verkehrsversuch sowie zur Kontaktaufnahme bei Fragen die E-Mail-Adresse verkehrsversuch@luebeck.de eingerichtet. Bürger:innen können auf diesem Weg ihre Fragen rund um das Projekt stellen und Auskünfte erhalten. Hintergrund: Verkehrsversuch Fackenburger Allee


Die Fackenburger Allee ist eine vierspurige Verkehrsstraße und Haupteinfallstor in die Lübecker Innenstadt. Mit zwei Fahrstreifen für jede Richtung weist sie eine hohe Belastung durch Kfz-Verkehr auf. Mit einem Verkehrsversuch von der Krempelsdorfer Allee/Stockelsdorfer Straße bis hin zur Bahnhofsbrücke soll der Verkehrsraum neu verteilt und insbesondere dem Rad- und Fußverkehr mehr Sicherheit eingeräumt werden. Die erste Phase des Versuchs beginnt voraussichtlich im Juli 2022 und endet im Dezember 2022. Eine zweite Phase soll von Dezember 2022 bis Ende März 2023 stattfinden. Der Verkehrsversuch wird umfassend beobachtet und nach seinem Abschluss bewertet.


Veröffentlicht: 31. März 2022

Zur Neuregelung des Parkraumangebots

Die vorgesehene Regelung "Eingeschränktes Haltverbot" werktags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr für den Seitenstreifen bedeutet nicht, dass Parkplätze generell wegfallen. Es besagt, dass Autofahrer nicht länger als drei Minuten auf dem Seitenstreifen halten dürfen bzw. nur so lange, wie das ein Ein- oder Aussteigen oder das Be- oder Entladen andauert. Damit wird werktags nur das ganztägige Parken untersagt, was aber auch schon jetzt bei den vorhandenen unterschiedlichen Parkbeschilderungen an vielen Stellen der Fall ist (z.B. Parken mit Parkscheibe).


Selbstverständlich bleiben eingerichtete Schwerbehindertenparkplätze (1 Platz vor Haus 62) erhalten. Darüber hinaus haben Inhaber:innen von Parkerleichterungen weitergehende Rechte.

Siehe: Blauer, gelber und orangefarbener Parkausweis für Menschen mit Behinderung


Nachts soll das Parken nur für Pkw zugelassen werden, da der Seitenstreifen überwiegend nur eine Breite von 2,00 m aufweist. Insofern stellen die Veränderungen zwar Beschränkungen aber keinen Wegfall dar.


Es entfallen somit nur die Parkplätze, die für die Anlage von 20 grünen Inseln, der Schaffung von 8 Modul- Fahrradabstellanlagen (4 Stellplätze) sowie der Einrichtung von Carsharing-Parkplätzen (2-4 Parkplätze) benötigt werden. In Summe also 24 bis max. 30 Parkplätze.


Das bedeutet, dass von den ca. 175 Abstellmöglichkeiten, die heute geboten werden, ca. 145 erhalten bleiben, allerdings werktags nur in der Zeit von 18 bis 8 Uhr.

 
 

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