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Eutiner Eisenbahnbrücke

31.10.2025

Die Eutiner Eisenbahnbrücke (Brückenbauwerk 29) überführt die Werftstraße von der Wallhalbinsel über den Stadtgraben auf das Roddenkoppel-Gelände und muss instandgesetzt werden. Die Arbeiten beginnen im Oktober 2025.

wichtige Verbindung zwischen Altstadt und St. Lorenz Nord

 
 
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Hinweis
 

Aktuelle Meldungen

 
 

Hinweise für die Schifffahrt

Sperrung der Durchfahrt für den Schiffsverkehr ab 24.. November 2025

Wie bereits im Rahmen der Informationsveranstaltung für die gewerbliche Schifffahrt mitgeteilt, wird die Durchfahrt unter der Eutiner Eisenbahnbrücke für den Schiffsverkehr vollgesperrt. Die Sperrung tritt mit dem Aufbau des Arbeitsgerüstes am 24. November 2025 in Kraft und wird bis zum Ende der Arbeiten, voraussichtlich August 2026, andauern. 


Auf die wasserseitige Sperrung wird durch Schifffahrtsbeschilderungen hingewiesen (aktuell in Abstimmung mit dem Hafenkapitän; weitere Informationen folgen.)


Um die Beeinträchtigungen für den Schiffsverkehr zu minimieren, wird die Hafendrehbrücke bei erhöhtem Pegelstand der Trave im Bedarfsfall geöffnet. In diesem Fall ist eine Brückenöffnung frühzeitig unter folgendem Kontakt anzumelden. 


Telefonisch 0451 122-6784
Mindestens 2 Stunden vor geplanter Öffnung*

*Hinweis: Das Leitwerk ist nicht durchgehend durch geschultes Personal zur Brückenöffnung besetzt. Auf Anforderung macht sich der Bereitschaftsdienst auf den Weg, benötigt hierfür aber einen gewissen Vorlauf, da nicht alle Brückenwärter:innen in Lübeck wohnhaft sind. 


Die Freizeit- und gewerbliche Schifffahrt wird um Verständnis gebeten und die Fahrtrouten entsprechend anzupassen. Hinweise zu Pegelständen


Das Befahren des Wasserwegs unterhalb der Eutiner Eisenbahnbrücke ist während der Arbeiten aus Sicherheitsgründen untersagt. Zudem verringert sich der Durchfahrtswinkel durch das Arbeitsgerüst, so dass eine ungehinderte Durchfahrt nicht möglich ist. 


Veröffentlicht: 3. November 2025 / aktualisiert: 7. April 2026  - Quelle: Hansestadt Lübeck


Wasserstandsvorhersage für das Gebiet "Lübecker Bucht"

Wassertandsovrhersage

31. Oktober 2025: Kragträger und Gehwege werden Instand gesetzt. Sperrung für den Verkehr vom 3. November 2025 bis voraussichtlich August 2026

Hinweis

Kragträger und Gehwege werden Instand gesetzt. Sperrung für den Verkehr vom 3. November 2025 bis voraussichtlich August 2026

Die Kragträger und seitlichen Gehwege der Eutiner Eisenbahnbrücke werden Instand gesetzt. Die Arbeiten finden vom 3. November 2025 bis voraussichtlich August 2026 statt. Während der Baumaßnahme ist die Brücke über die Werftstraße für den öffentlichen Verkehr voll gesperrt. 


Für den Geh- und Radverkehr wird eine Umleitung über die naheliegende Marienbrücke ausgeschildert. 


Die Durchfahrt für die Schifffahrt im Zuge des Stadtgrabens unter der Brücke vom 24. November 2025 bis voraussichtlich August 2026 gesperrt. 

Industriedenkmal erfordert sensible Instandsetzung

Die Eutiner Eisenbahnbrücke wurde bereits bei ihrem Neubau im Jahre 1927 mit beidseitig angebrachten Gehwegen ausgestattet und für den Geh- und Radverkehr zu einer vielgenutzten Direktverbindung zwischen Willy-Brandt-Allee und Katharinenstraße. Nach nunmehr fast 100 Jahren sind im Laufe der Zeit auch an diesem Bauwerk Korrosionsschäden an einigen Bauteilen entstanden. Besonders betroffen sind die Gehwegkonsolen, die zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit auf Empfehlung des Bauwerksprüfers im Jahr 2021 deshalb gesperrt wurden. Gleichzeitig wurde umgehend mit der Planung der Instandsetzungsmaßnahmen begonnen. Da diese Brücke in die Liste der Industriedenkmäler eingetragen ist, müssen alle Reparaturarbeiten möglichst unter Erhaltung des substanziellen und optischen Bestands durchgeführt werden. Deshalb stellt auch die Instandsetzung der Gehwege sowohl planerisch als auch bauzeitlich eine besondere Herausforderung dar. Im Zuge dieser Maßnahme werden die erst nach Entfernung des Holzbelags offen zugänglichen Stahlkonsolen jeweils einzeln begutachtet, um dann über die weitere Behandlung, wie Verstärkung oder Ersatz, zu entscheiden. 


Veröffentlicht am 31.10.2025

 
 

Arbeiten starteten im Herbst 2025 und dauern voraussichtlich bis August 2026 an..

Die Eutiner Eisenbahnbrücke überführt die Werftstraße von der Wallhalbinsel über den Stadtgraben auf das Roddenkoppel-Gelände. Der Zustand der 1927 erbauten Brücke erfordert eine dringende Instandsetzung der Gehwegkonsolen. Einerseits dient diese Brücke den Anliegern auf dem Roddenkoppelgelände als einzige Zufahrt sowie dem Fuß- und Radverkehr als wichtige Verbindung zwischen Altstadt und St. Lorenz Nord. Andererseits ist der unten verlaufende Stadtgraben aber auch eine alternative Verbindung für den Schiffsverkehr zur Kanaltrave. Während der Bauarbeiten bleibt die Durchfahrt für den Schiffsverkehr auf dem Stadtgraben unterhalb der Brücke gesperrt. 


 
 
Tipp

Hintergründe. Historisches. Herausforderungen.

Die im Jahre 1927 gebaute aktuelle Brücke entstand durch den Umbau einer aus dem Jahre 1872 stammenden Drehbrücke über den Stadtgraben. Dabei wurden teilweise die alten Fundamente verwendet. Ursprünglich war das Bauwerk für die Lübeck-Büchener Eisenbahn-Gesellschaft als Bahnbrücke ausgebildet, was sie in der Grundkonstruktion und Belastbarkeit auch bleiben wird.


Die Bahnnutzung wurde weitgehend aufgegeben; das Bauwerk wurde umgearbeitet, so dass die Brücke auch von  Straßenfahrzeugen genutzt werden konnte. Zur feierlichen Besiegelung der Außerbetriebnahme des Hafenbahngleises zwischen Wallhalbinsel und Roddenkoppel überfuhr am 13. Mai 2012 die letzte Lokomotive die Brücke. 


Das Bauwerk besteht aus zwei unterschiedlichen Feldern. Das längere 26-m-Feld überspannt die eigentliche Wasserfläche des Stadtgrabens zwischen dem ehemaligen Drehpfeiler und dem Widerlager Nord. Das kürzere 9,2-m-Feld ist die anschließende Verbindung zwischen dem alten Drehpfeiler und dem Widerlager Süd, wobei nur eine nicht für Schiffe nutzbare Geländefläche überspannt wird. Siehe folgende Grafik. 

Längsschnitt der Brücke mit den beiden Feldern. 

 
 

Jeweils außerhalb der beiden Haupt-Längsträger sind Kragarm-Konsolen angebracht, die die beidseitigen Gehwege tragen.

Anordnung der beiden Gehwege im Querschnitt des Überbaus

 
 

Abgesehen vom inzwischen schlechten Zustand des Geh- und Radwegbelages auf den Konsolen und dem ebenfalls schlechten Zustand der zugehörigen Belagsträger, ist insbesondere die Tragfähigkeit der Kragarmkonsolen durch fortschreitende Korrosion deutlich beeinträchtigt und verkehrssichere Freigabe für den Gehwegverkehr statisch nicht mehr möglich. Deshalb wurden die Gehwege bereits gesperrt. Um den Geh- und Radverkehr nun wieder auf die dafür vorgesehenen Konsolen zurückzuführen, müssen die Kragarme instandgesetzt werden.

 
 

Herausforderungen

Der Kreuzungswinkel

Der Kreuzungswinkel der Brücke zur Stromrichtung des Stadtgrabens ist mit 45,9 gon (51°) sehr schiefwinklig, so dass von den geradlinig zur Bauwerkslängsachse vorliegenden 18,49 m Durchfahrtsbreite effektiv nur ca. 18 m für Schiffe nutzbar sind. Außerdem liegt die Durchfahrt unter der Brücke in einer engen Doppelkurve (siehe folgende Draufsicht und später unter Pkt. 1.3.5), wodurch die Passage etwas anspruchsvoller wird. 

Darstellung der Durchfahrt unter der Brücke mit Arbeitsgerüst

 
 

Zufahrt zur Roddenkoppel

Die Straße über den Stadtgraben von der Wallhalbinsel zum alten Schlachthofgelände auf der Roddenkoppel ist die einzige Straßenverbindung zu einer Gewerbeansiedlung für Gleisinstandhaltung und dem Holzumschlag-Kai. Sämtliche Arbeiten auf dem Brückenbauwerk können nur in Absprache mit den betroffenen Unternehmen ausgeführt werden. Darüber hinaus stellt die Brücke eine wichtige Geh- und Radwegverbindung dar, zunächst über den Stadtgraben von der Wallhalbinsel und im weiteren Verlauf in Richtung Katharinenstraße, über die dann folgende Bahnwegbrücke und den darunterliegenden Bahngleisen. 

Einzige Straßenverbindung zu einer Gewerbeansiedlung. Geh- und Radwegverbindung  von der Wallhalbinsel über den Stadtgraben - in Richtung Katharinenstraße, über die dann folgende Bahnwegbrücke und den darunterliegenden Bahngleisen.

 
 

Der Stadtgraben

Der etwa 3 Kilometer lange Stadtgraben zweigt nahe der Lachswehr von der Trave - dem Elbe-Lübeck-Kanal - ab und führt annähernd parallel zur östlich davon verlaufenden Stadttrave an den Wallanlagen und der Wallhalbinsel entlang nordwärts, bis er schließlich unmittelbar nördlich der Altstadtinsel wieder in die Trave mündet. Nördlich des Buniamshofs besteht eine unter der Possehlstraße hindurchführende Verbindung zur Trave.


Bei der Entfestigung der Stadt ab 1804 blieb der Stadtgraben zwar erhalten, erlangte aber nie Bedeutung als Verkehrsweg. Nur der nördlichste Teil, bis kurz vor der Eutiner Eisenbahnbrücke, wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Hafen für Holztransportschiffe genutzt, 1900 dann zum Wallhafen ausgebaut und in die Anlagen des Lübecker Hafens einbezogen. Mittlerweile wird dieser Bereich nur noch sporadisch als Hafen genutzt; der Stadtgraben ist vorwiegend zum Naherholungsgewässer geworden.

 
 

Leitungsnetze für Gas- und Wasserversorgung

In den Zwischenräumen der Geh- und Radwegkonsolen befinden sich mehrere Leitungen der Stadtwerke Lübeck und der TraveNetz. Diese müssen vor den Stahlbauarbeiten für den Zeitraum der Maßnahme in zwei Phasen temporär jeweils auf die andere Brückenseite verlegt werden. Nach ihrer Verlegung wird jede Leitung direkt wieder an das Netz angeschlossen. Die Herausforderung: Die Gasleitung kann nur in der Nicht-Heizperiode verlegt werden, also frühestens ab März/April 2026. 

Errichtung eines Arbeits- und Schutzgerüstes über Wasser

Viele Bauteile sind über dem Gewässer schwer und vor allem nur von der Bauwerksunterseite in großer Höhe zu erreichen. Ein schwimmender Ponton mit einem Aufstellgerüst ist keine Option, da dann die ständig wechselnden Pegelstände die Arbeiten erheblich erschweren würden. Aus diesem Grund muss ein Arbeitsgerüst fest am Bauwerk montiert werden, um sämtliche Arbeiten gefahrlos, absturzsicher und in einem Zuge ausführen zu können. 


Vor allem: Bei der Arbeit an der Stahlkonstruktion können umweltschädliche Stoffe (bspw. alte Korrosionsschutzbeschichtungen) anfallen, die nicht in das Gewässer gelangen dürfen. Das Arbeitsgerüst wird deshalb mit einer Schutzbehausung versehen, die den gesamten Arbeitsbereich umhüllt.

Darstellung der Durchfahrtssituation unter der Brücke mit Arbeitsgerüst

Darstellung der Durchfahrtssituation unter der Brücke mit Arbeitsgerüst

 
 

Fazit: Sperrung des Stadtgrabens während der Baumaßnahme

Bedingt durch das Hineinragen des Arbeitsgerüsts in den Lichtraum des Stadtgrabens verbleibt während der Arbeiten nur noch eine restliche Durchfahrtshöhe von ca. 2,00 Meter. Das bedeutet, dass in der Einsatzzeit aus Platz- und auch aus Sicherheitsgründen (zum Beispiel Schutz vor eventuell herabfallenden Materialien oder Werkzeugen) kein Verkehr unter dem Bauwerk möglich ist. Die einzige Option: Der Stadtgraben muss während der Bauarbeiten unter der Brücke voll gesperrt werden. 

Archvierte Meldungen

21. Januar 2025: Eutiner Eisenbahnbrücke wird mit Stahlplatten verstärkt

Baumaßnahme zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit erfolgt vom 29. Januar bis 21. Februar 2025 unter Vollsperrung

Die Eutiner Eisenbahnbrücke muss vom 29. Januar ab 8 Uhr bis 21. Februar 2025 für die Montage von Stahlplatten voll gesperrt werden. Die Brücke überführt die Werftstraße über den Stadtgraben. Auf Grund des schlechter werdenden Bauwerkszustandes, der durch Abnutzung und Verwitterung auch die Verkehrssicherheit beeinträchtigt, müssen nun Unterhaltsmaßnahmen durchgeführt werden. 


Für den Geh- und Radverkehr wird während der Sperrung eine Umleitung über die nahe gelegene Marienbrücke ausgeschildert. Sowohl die Feuerwehr als auch die Anlieger:innen auf der Roddenkoppel erhalten für die Bauzeit eine Zugangslösung, um im Notfall jederzeit auf das Gelände hinter der Brücke zu gelangen. 


Der Straßenraum mittig zwischen den Fachwerkträgern der Brücke wird derzeit gemischt genutzt: Der Schwerlastverkehr, die Radfahrenden und die Fußgänger:innen teilen sich diesen Verkehrsraum, für den eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h für alle Fahrzeuge gilt. Um die Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten, die Abdichtung des Straßenaufbaus zu verbessern und die vorgesehenen Nutzungszeiten zu erhöhen, wird nun die gesamte Fahrbahn mit quer durchgehenden und rau beschichteten Stahlplatten abgedeckt. 


Veröffentlicht am 21.01.2025

 
 
Hinweis

Im Zuge der infrastrukturellen Sanierungsarbeiten sind Baustellen und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen leider unvermeidbar. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten. Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigen für alle Verkehrsteilnehmenden so gering wie möglich zu halten.

Lübeck Management e.V.

 
 

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