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Keine Umsatzbesteuerung von Sachspenden von Einzelhändlern an steuerbegünstigte Organisationen vom 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2021

 
 
Immer noch dieselben. Spenden helfen.

Spenden helfen

Bei Waren, die von Einzelhändlern, die durch die Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffen sind, an steuerbegünstigte Organisationen gespendet werden bzw. gespendet worden sind, wird auf die Besteuerung einer unentgeltlichen Wertabgabe verzichtet.

 
 

Spenden statt vernichten. Lübecker Unternehmen helfen Lübecker Bedürftigen.

Ein Aufruf der Lübecker Kleiderkammer und der Lübecker Flüchtlingshilfe e.V.

Wir alle waren und sind von den Auswirkungen Corona-Pandemie betroffen. Die einen mehr, die anderen mit nicht ganz so harten Auswirkungen. Einige Lübeckerinnen und Lübecker haben die Auswirkungen, aus sehr unterschiedlichen Gründen, besonders zu spüren bekommen. Ihnen fehlen nicht selten sogar Mittel zur Beschaffung von Kleidung und anderen alltäglichen Dingen. 

Die Lübecker Kleiderkammer und die Lübecker Flüchtlingshilfe e.V.


sind an uns herangetreten und bitten herzlich um Zuwendungen in Form von Sachspenden. Diese werden im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeiten unentgeltlich an bedürftige Lübecker:innen mit entsprechendem Berechtigungsnachweis weiter verteilt. In der Lübecker Kleiderkammer erhalten Bedürftige unter anderem Kleidung, Schuhe,  Spielzeug und Haushaltsgegenstände. 

 
 
 

Jede Spende hilft

Wer nicht abverkaufte Warenbestände spenden möchte, kann sich direkt an die Lübecker Kleiderkammer und die Lübecker Flüchtlingshilfe wenden. Eine Abholung und der Transport können bei Bedarf organisiert werden. 

Kontakt

Stefan H. Schenk

Vorsitzender der Lübecker Flüchtlingshilfe e.V. 

info@luebecker-fluechtlingshilfe.de

+49 176 8036 2018


Oder senden Sie uns eine E-Mail an info@luebeckmanagement.de

Spendenannahme-Stelle & Kleiderkammer: 

Schuppen F, auf der Wallhalbsinsel, Willy-Brandt-Allee 


Spendenannahme: 

Montags von 10 bis 15 Uhr 

Mittwochs von 10 bis 14 Uhr 

Donnerstags von 15-17 Uhr

 
 
 

Die Hürde mit der Umsatzbesteuerung auf Sachspenden

Die Corona-Pandemie hat in den Unternehmen häufig auch zu nicht abverkauften Warenbeständen geführt. Die umsatzsteuerrechtliche Behandlung war häufig Grund dafür, Warenbestände nicht als Sachspenden abzugeben, da diese nach wie vor der Umsatzbesteuerung unterlagen. 

 
 

Neue Richtlinie zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Sachspenden

Das BMF-Schreiben zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Sachspenden vom 18. März 2021 (III C 2 - S 7109/19/10002 :001), schöpft den möglichen Gestaltungsspielraum, den das Unionsrecht durch die Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie setzt, umfassend aus, um Unternehmer:innen eine rechtssichere umsatzsteuerliche Abwicklung von Sachspenden zu ermöglichen.


Es beseitigt vollumfänglich Unsicherheiten bei der Ermittlung der Umsatzsteuer auf eine Sachspende, die bislang von den Unternehmern immer wieder als Grund für den Verzicht auf eine Spende genannt wurden. 


Unabhängig davon hat jedoch die Corona-Pandemie hinsichtlich der umsatzsteuerlichen Spendenthematik zu einer einzigartigen Sondersituation geführt. 


Durch die Ausnahmesituation der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Maßnahme des Lockdowns ist der Einzelhandel in besonderer Weise betroffen. Zwar erlaubte es der Online-Handel auch den Einzelhändlern, ihre Waren trotz des Lockdowns weiterhin zu verkaufen. 

Der typische Verkauf, der durch persönliche Beratung des Kunden und die Darbietung der Ware im Ladengeschäft gekennzeichnet ist, war jedoch nicht möglich. Dadurch hat sich vor allem Saisonware in einmalig großen Mengen in den Lagern der Einzelhändler angestaut, die jetzt nur noch schwerlich abzusetzen ist.


Unter Berücksichtigung dieser einzigartigen Belastung des Einzelhandels wird flankierend zu dem BMF-Schreiben zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Sachspenden vom 18. März 2021 (III C 2 - S 7109/19/10002 :001), und begleitend zu den bereits getroffenen coronabedingten steuerlichen Hilfsmaßnahmen sowie den Überbrückungshilfen eine befristete Billigkeitsregelung für Sachspenden gewährt. Danach wird bei Waren, die von Einzelhändlern, die durch die Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffen sind, an steuerbegünstigte Organisationen gespendet werden bzw. gespendet worden sind, auf die Besteuerung einer unentgeltlichen Wertabgabe verzichtet. 


Diese Regelung gilt nur für Spenden, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2021 erfolgt sind.

 
 
 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung

Wenn Sie selbst keine Sachspende anzubieten haben, erzählen Sie Ihren Geschäftsnachbarn von diesem Aufruf und vor allem der Möglichkeit, noch bis Ende dieses Jahres von der Billigkeitsregelung zur Umsatzbesteuerung Gebrauch machen zu können. Und wenn Sie möchten, berichten Sie uns gern von Ihrer Spende. Schöne Geschichten erfreuen die Herzen. 

Lübeck Management e.V.

 
 

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