04.02.2026
Sei dabei. Gestalte mit! ACHTUNG: Geänderten Veranstaltungsort beachten!
In dieser zweiten Kreaitv-Runde soll es um Erfahrungen der zurückliegenden Wochen und konkrete Vorschläge für Aktionen und weitere Maßnahmen gehen. Konstruktive Kritik & Verbesserungsvorschläge sind weiterhin erwünscht.
Gedankenblockierer oder dauermiesepetrige Grundsatzdebatten über Art und/oder Zeitpunkt dieser Brückensperrung rauben wertvollen Sauerstoff und verhindern kreatives Denken; diese bitte zuhause lassen.
Klingt gut? Na, dann los: Mitreden. Mitgestalten.
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Seit 5. Dezember 2025 ist die Mühlentorbrücke für den Fahrzeug-, Rad- und Fußverkehr voll gesperrt. Der ÖPNV wird, bis auf die Linie 7, weiträumig umgeleitet. Ob sich an der Liniennetzführung noch etwas ändert, bleibt abzuwarten. Dazu mehr am 18. Februar 2026. Als feste Konstante und für den Rad- und Fußverkehr wichtigste Verbindung zur südlichen Vorstadt bleibt die Behelfsbrücke. Fest steht auch: Während der kommenden vier Jahre (+/-) ändern sich die Rahmenbedingungen in der Mühlenstraße und in den angrenzenden Quartieren. Das kann man wehleidig beklagen, schweigend ertragen, verzweifelt aufgeben oder... - tja, was ginge da noch?
Das Weihnachtsgeschäft 2025 mochte ein Gradmesser gewesen sein; wirklich verlässliche Zahlen und Fakten ließen sich anlässlich unseres ersten Kreativ-Stammtisches im Februar 2026, gut zehn Wochen nach Sperrung der Mühlentorbrücke, noch nicht herleiten lassen, um Auswirkungen - gleich welcher Art - realistisch einschätzen und bewerten zu können. In den ersten Wochen nach Einrichtung der Brückensperrung begleiteten zahlreiche und teilweise recht abenteuerliche Vorschläge die Berichterstattungen in den Medien und füllten die Kommentarspalten in den sozialen Medien. Interessanter für uns ist jedoch das Gespräch mit Ihnen/euch, denn wir wollen wissen:
Spätestens jetzt wird deutlich, wie sehr auch die Mühlenstraße vom Transformationsprozess Innenstadt betroffen ist. Transformationsprozess ist keine Phrase, sondern längst prägender Bestandteil unternehmerischen Handelns. Die ZUKUNFT fest im Blick. Risiken als Chancen erkennen. Lasst uns deshalb gemeinsam überlegen [brain:storm:en], ob die Brückensperrung nicht nur als Problem wahrgenommen, sondern auch als Herausforderung erkannt und als eine echte Chance für die Mühlenstraße - einschließlich Sandstraße, Klingenberg, Aegidienstraße, Königstraße - genutzt werden kann.
Wer hat Lust, mitzugestalten? Bevor wir die nächsten Schritte gehen und nach Verbündeten Ausschau halten, freuen wir uns auf einen weiterführenden, konstruktiven Austausch. Willst du Wegbegleiter:in oder sogar Mitgestalter:in sein? Dann melde dich jetzt an!
Am Mittwoch, den 18. Februar 2026 trafen sich ca. 25 interessierte Gäste bei "Bier & Buletten" im Alten Zolln. Zusammen kamen Gewerbetreibende aus der Mühlenstraße, Sandstraße und weiteren angrenzenden Bereichen, Immobilieneigentümer:innen, Vertreter:innen der Technischen Hochschule Lübeck, der Klimaleitstelle der Hansestadt Lübeck und Lübecker Bürger:innen.
Im weiteren Verlauf des Abends fokussierte sich die diskutierende Gemeinschaft dann aber auf die Herausforderungen und/oder die Möglichkeiten und deren Umgang damit. Wie können sich "Betroffene" bestmöglich mit der Situation arrangieren? Denn: Kopf in den Sand ist keine Lösung. Ideen wurden in den Raum geschmissen, teilweise notiert und mutig diskutiert. Am Ende des Abends war allen klar:
Grundvoraussetzung gemeinsamen Handelns ist der Wille, etwas zu tun. Alle Anwesenden kamen überein, die Situation zunächst weiter zu beobachten und Erfahrungen zu sammeln.
Anlässlich eines zweiten Kreativ-Treffens sollen gemeinsam konkrete Ideen erarbeitet und deren Umsetzungsmöglichkeiten, erforderlichenfalls auch mit den zuständigen Fachbereichen der Hansestadt Lübeck, erörtert werden.
Zu unseren Gästen am 18. Februar 2026 zählten auch Jan Gödecke von der Klimaleitstelle der Hansestadt Lübeck sowie Paul Justus Bluhm, Student an der Technischen Hochschule Lübeck, der gemeinsam mit seinen Kollegen aus dem Studiengang "Umweltingenieurwesen und -management (UIM)" - Bruno Hamann und Till Ider - ein praktisches Projekt zur Umsetzung von Umweltmanagementtechniken erarbeitet hatte.
Um den praktischen Bezug und einen möglichst realen Charakter zu generieren, kooperiert die Technische Hochschule mit lokalen Unternehmen mit einem realen Interesse an Umweltmanagementherausforderungen. Die Kooperation in diesem Projekt besteht zwischen der Technischen Hochschule Lübeck und der Klimaleitstelle Lübeck, mit dem Schwerpunkt von Umweltmaßnahmen und deren Umsetzung im Lübecker Stadtgebiet.
Der Projektbericht sowie die Präsentation stehen hier zum Download zur Verfügung. Ergänzend dazu folgt eine Visualisierung über mögliche Gestaltungsräume in der Mühlenstraße.