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Lübeck Management e.V. | Gute Unternehmen für Lübeck: Vielseitig, aktiv, kreativ!

 
 
 
 
 

Berichte - Informationen - Sitzungen

 
 
Berichte und Sitzungen

Bei unseren öffentlichen Sitzungen sind Sie herzlich willkommen. In der Regel beginnen wir um 18:45 Uhr mit einem Get Together, Zeit zum Netzwerken, Kennenlernen und regem Austausch in entspannter Feierabendatmosphäre. Gegen 19:15 Uhr starten wir in einen Informationsabend mit und zu aktuellen Themen. Soweit nicht anders angegeben, treffen wir uns im Haus der Kaufmannschaft zu Lübeck, Breite Straße 6-8,  Sitzungstermine und weitere Informationen siehe unten.

 
 
 

Haben Sie Fragen?  Bitte senden Sie uns eine E-Mail info@luebeckmanagement.de oder rufen Sie uns uns an.  0451 7073021


Informationen

Allgemeinverfügung der Hansestadt Lübeck. Zum Verbot öffentlicher Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen

Die Hansestadt Lübeck folgt den Vorgaben des Landes Schleswig-Holstein und erlässt eine Allgemeinverfügung, durch die Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen auf dem Gebiet der Hansestadt Lübeck untersagt werden. Die für das Stadtgebiet der Hansestadt Lübeck geltende Regelung, die ab 12. März 2020 bis zunächst einschließlich Freitag, 10. April 2020 gilt, hat zum Ziel, der Ausbreitung des Coronavirus entgegen zu wirken bzw. diese zu verlangsamen.


Da ein großes Risiko der Übertragung des Virus gerade bei Großveranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 1.000 Personen vorliegt, soll mit der nun ergriffenen Maßnahme dafür Sorge getragen werden, die Verbreitung des Coronavirus in Lübeck einzudämmen.


Die in Lübeck im Veranstaltungsbereich tätigen Institutionen haben bereits vorsorglich ihre bevorstehenden Veranstaltungen hinsichtlich der zu erwartenden Besucherzahl überprüft und entsprechende Mitteilungen zu Veranstaltungsabsagen kommuniziert.


Auch wenn der Ausfall beliebter Kultur- oder Sportveranstaltungen das Freizeitangebot Lübecks derzeit einschränken mag, so steht doch die Gesundheit der Bevölkerung an erster Stelle.


Die Allgemeinverfügung im Wortlaut:

Gemäß § 28 Absatz 1 Satz 2 Infektionsschutzgesetz (lfSG) in Verbindung mit § 106 Absatz 2 Landesverwaltungsgesetz (LVwG-SH) wird folgende Allgemeinverfügung erlassen:


  1. Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen auf dem Gebiet der Hansestadt Lübeck werden untersagt.
  2. Diese Allgemeinverfügung gilt sofort nach Bekanntmachung bis einschließlich Freitag, den 10. April 2020. Zu dem Zeitpunkt muss im Rahmen einer neuen Risikobewertung auch über eine Verlängerung der Allgemeinverfügung entschieden werden.


Begründung

Der vorherrschende Übertragungsweg des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) geschieht über Tröpfchen. Diese Tröpfchen werden z.B. durch Husten oder Niesen von Mensch-zu Mensch übertragen. Auch Übertragungen durch mild erkrankte oder asymptomatisch Infizierte können im beruflichen bzw. privaten, aber auch insbesondere bei größeren Veranstaltungen vorkommen.


Die Risiken einer Übertragung sind nicht bei allen Veranstaltungen gleich, sondern können höchst unterschiedlich sein. Ein großes Risiko besteht regelmäßig für Veranstaltungen, wenn die Teilnehmerzahl hoch ist (ab 1.000 Personen). Insbesondere fallen hierunter:


- Tanzveranstaltungen


- Sportveranstaltungen


- Konferenzen


- Messen.


Nicht unter den Veranstaltungsbegriff nach dieser Allgemeinverfügung fallen Schulen, Berufsschulen, Hochschulen sowie die Teilnahme am öffentlichen Personennahverkehr oder der Aufenthalt an einer Arbeitsstätte.


Rechtsgrundlage ist§ 28 Absatz 1 Satz 2 lfSG. Danach kann die zuständige Behörde Veranstaltungen einer größeren Anzahl von Menschen verbieten.


Die Anordnung tritt am auf die Bekanntgabe folgenden Tag in Kraft (§ 110 Absatz 4 Satz 4 LVwG). Sie ist öffentlich bekannt zu geben, da eine Bekanntgabe an die Beteiligten untunlich ist (§ 110 Absatz 3 Satz 2 LVwG). Die Anordnung ist gemäߧ 28 Absatz 3 i.V.m. § 16 Absatz 8 lfSG sofort vollziehbar.


Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der Hansestadt Lübeck, vertreten durch den Bürgermeister, Bereich Gesundheitsamt, Sophienstraße 2-8, 23560 Lübeck einzulegen oder durch De-Mail in der Sendevariante mit bestätigter sicherer Anmeldung nach § 5 Abs. 5 DE-Mail-Gesetz an info@luebeck.de-mail.de. Gemäß § 28 Absatz 3 in Verbindung mit § 16 Absatz 8 lfSG haben Widerspruch und Anfechtungsklage gegen diese Allgemeinverfügung keine aufschiebende Wirkung. +++


12.03.2020

Lübeck erlässt Allgemeinverfügung zum Coronavirus: Regelungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Regelungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Um die weitere Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein in Abstimmung mit den Kommunalen Landesverbänden und Gesundheitsbehörden die Kreise und kreisfreien Städte gestern angewiesen, landesweit entsprechende gleichlautende Allgemeinverfügungen zu kontaktreduzierenden Maßnahmen in besonders relevanten Einrichtungen zu erlassen.


Die Hansestadt Lübeck hat daraufhin eine Allgemeinverfügung Reiserückkehrer erlassen, die am 11. März 2020 in Kraft tritt.


Darin wird für das Gebiet der Hansestadt Lübeck geregelt, dass Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben, für einen Zeitraum von 14 Tagen seit ihrer Rückkehr bestimmte Einrichtungen wie Kindertageseinrichtungen, Schulen, Krankenhäuser und Altenpflegeheime nicht betreten dürfen.


Die Allgemeinverfügung der Hansestadt Lübeck für Reiserückkehrer aus Risikogebieten und besonders von der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 betroffenen Gebieten zur Beschränkung des Besuchs von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und stationären Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe im Wortlaut:


Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet. Auch in Deutschland gibt es mittlerweile eine Reihe von Fällen, meist in Verbindung mit Reisen in Risikogebiete und aus besonders betroffenen Regionen. Die Erkrankung COVID-19 verläuft in den meisten Fällen als grippaler Infekt und ist von einem Schnupfen oder einer echten Grippe (Influenza) klinisch nicht zu unterscheiden.


Gemäß § 28 Absatz 1 Satz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG)  in Verbindung mit § 106 Abs. 2  Allgemeines Verwaltungsgesetz für das Land Schleswig-Holstein (Landesverwaltungsgesetz – LVwG –) wird folgende Allgemeinverfügung erlassen:


1.    Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet oder des besonders betroffenen Gebiets folgende Einrichtungen nicht betreten:


  • a)    Einrichtungen nach § 33 Nr. 1 bis 4 IfSG (Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen, Schulen und Heime, in denen überwiegende minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe),


  • b)    Einrichtungen nach § 23 Absatz 3 Nr. 1 und Nr. 3 bis 5 IfSG (Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, ausgenommen von dem Betretungsverbot sind behandlungsbedürftige Personen;


  • c)    stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe nach dem Selbstbestimmungsstärkungsgesetz (SbStG), ausgenommen von dem Betretungsverbot sind behandlungsbedürftige Personen, und


  • d)    Berufsschulen und Hochschulen.



Ausreichend ist, dass die entsprechende Festlegung der Gebiete durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt.


Die Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete sind unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html tagesaktuell abrufbar.


Als Aufenthalt nach Satz 1 gilt nicht ein nur kurzzeitiger Kontakt zum Beispiel im Rahmen eines Tankvorgangs, einer üblichen Kaffeepause oder eines Toilettengangs.


2.    Wenn eine nach Ziffer 1 verpflichtete Person minderjährig ist, so hat derjenige für die Einhaltung der diese Person treffende Verpflichtung zu sorgen, dem die Sorge für diese Person zusteht. Die gleiche Verpflichtung trifft Betreuerinnen oder Betreuer einer von der Verpflichtung nach Ziffer 1 betroffenen Person, soweit die Erfüllung dieser Verpflichtungen zu deren Aufgabenkreis gehört. Sie sind unter Berücksichtigung der Voraussetzungen in Ziffer 1 verpflichtet, keine Betreuungsangebote von Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heimen in Anspruch zu nehmen.


3.    Erhalten die Träger oder die mit den Leitungsaufgaben in den jeweiligen Einrichtungen beauftragten Personen der in Ziffer 1 benannten Einrichtungen Kenntnis davon, dass die Voraussetzung nach Ziffer 1 vorliegt, dürfen die betreffenden Personen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet oder des besonders betroffenen Gebiets nicht betreut oder beschäftigt werden.


4.    Die Anordnung tritt am auf die Bekanntmachung folgenden Tag in Kraft. Widerspruch und Anfechtungsklage gegen diese Allgemeinverfügung keine aufschiebende Wirkung.


5.    Auf die Bußgeldvorschrift des § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG wird hingewiesen.


Begründung


Zu Ziffer 1: Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten oder von der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 besonders betroffenen Gebieten wird für den durch die Inkubationszeit definierten Zeitraum von 14 Tagen nach Ankunft aus einem der fraglichen Gebiete ein Verbot zum Betreten der in den Buchstabgen a) bis d) definierten Einrichtungen verboten. Die Maßnahme dient dazu, die Ausbreitung des neuen Erregers einzudämmen sowie den Schutz vulnerabler Personengruppen sicherzustellen. Darüber hinaus tragen die Maßnahmen für die erfassten medizinischen Einrichtungen auch zur Aufrechterhaltung der Versorgungskapazitäten bei.


Zu Buchstabe a) Nach den bisherigen Erkenntnissen erkranken Kinder nicht schwer an COVID-19. Sie können aber ebenso wie Erwachsene, ohne Symptome zu zeigen, Überträger des Coronavirus SARS-CoV-2 sein. Kinder und Jugendliche sind zugleich besonders schutzbedürftig. Dabei ist die Übertragungsgefahr bei Kindern besonders hoch, weil kindliches Spiel in den frühkindlichen Einrichtungen regelmäßig einen spontanen engen körperlichen Kontakt der Kinder untereinander mit sich bringt. Das Einhalten disziplinierter Hygieneetiketten ist zudem abhängig vom Alter und der Möglichkeit zur Übernahme von (Eigen-)Verantwortung und bedarf daher bei Kindern noch einer entwicklungsangemessenen Unterstützung durch Erwachsene. Diese Unterstützung kann in den Einrichtungen mit einer Vielzahl an betreuten Kindern seitens der Aufsichtspersonen nicht immer ununterbrochen sichergestellt werden. Vielmehr sehen die Räume in den Einrichtungen in aller Regel Rückzugsmöglichkeiten vor. Daher kann schon räumlich eine lückenlose Überwachung nicht immer gewährleistet werden. Damit steigt die Gefahr, dass sich Infektionen innerhalb der Einrichtung verbreiten und diese nach Hause in die Familien getragen werden. Aus diesen Gründen ist nach Abwägung aller Umstände eine allgemeingültige Anordnung erforderlich, um die Verbreitung der Infektion in Gemeinschaftseinrichtungen, in denen überwiegend minderjährige betreut werden, zu unterbinden. Diese Anordnung betrifft die Kindertagespflege auch dann, wenn nur ein Kind betreut wird. Denn auch dann ist eine Übertragung auf weitere Kinder nicht ausgeschlossen.


Zu Buchstabe b) In den stationären medizinischen Einrichtungen werden vielfach Personen betreut, die durch eine Infektion mit dem neuen Erreger in besonders schwerer Weise gesundheitlich gefährdet wären. Zum Schutz dieser besonders vulnerablen Personengruppen stellt die Beschränkung des Zugangs für Reiserückkehrern aus Risikogebieten oder besonders betroffenen Gebieten eine geeignete und erforderliche Schutzmaßnahme dar. Neben der Vermeidung von Einträgen des Erregers wird auch die medizinische Versorgung unterstützt. Die Erkrankung des betreuenden und medizinischen Personals wird verringert.


Zu Buchstabe c) Hier gelten entsprechend die Überlegungen wie zu Buchstabe b).


Zu Buchstabe d) Viele Studierende sowie Beschäftigte in Hochschulen weisen eine überdurchschnittliche Reisetätigkeit auf. Dies umfasst insbesondere auch Aufenthalte in Risiko- oder besonders betroffenen Gebieten.


Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet das RKI verschiedene Indikatoren (u.a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der Fallzahlen). In den durch das RKI festgestellten Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten besteht eine allgemein wesentlich erhöhte Infektionsgefahr, sodass Personen, die sich dort aufhielten, als ansteckungsverdächtig anzusehen sind. Es ist auf die aktuelle Einstufung abzustellen. Es kommt nicht darauf an, dass diese Einschätzung bereits zum Zeitpunkt des Aufenthalts im Sinne der Ziffer 1 in dem Gebiet vom RKI festgestellt wurde.


Der Ansteckungsverdacht besteht, wenn die Person dort mindestens einen 15-minütigen Kontakt zu einer anderen Person im Abstand von weniger als 75 cm hatte. Dieses Kriterium grenzt deshalb den Aufenthalt von der bloßen Durchreise ab.


Kein Aufenthalt im Sinne der Ziffer 1 dieser Verfügung wird in der Regel bei einem bloßen Toilettengang, einem Tankvorgang oder einer üblichen Kaffeepause gegeben sein.


Zu Ziffer 2: Entsprechend Ziffer 1 dürfen die Personensorgeberechtigten die betreffenden Kinder nicht in die Einrichtungen bringen und das Recht auf Betreuung gegenüber dem Träger oder der Tagespflegeperson geltend machen. Der Rechtsanspruch auf Betreuung nach § 24 SGB VIII ist insoweit eingeschränkt. 


Zu Ziffer 3: Es ist ausdrücklich keine Aufgabe der Träger bzw. des eingesetzten Personals bzw. der Tagespflegeperson, gezielt durch Nachfragen zu erforschen, ob Kinder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Nur dann, wenn eine positive Kenntnis darüber besteht, dürfen diese Schülerinnen und Schüler sowie Kinder nicht mehr betreut werden.


Zu Ziffer 4: Die Anordnung tritt am auf die Bekanntgabe folgenden Tag in Kraft (§ 110 Abs. 4 S. 4 LVwG) . Sie ist öffentlich bekannt zu gegeben, da eine Bekanntgabe an die Beteiligten untunlich ist ( § 110 Abs. 3 S. 2 LVwG) .  Sie ist nicht befristet. Bei entsprechender erneuter Risikoeinschätzung wird die Allgemeinverfügung aufgehoben.


Die Anordnung ist gemäß § 28 Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 8 IfSG sofort vollziehbar.


Zu Ziffer 5: Die Bußgeldbewehrung der Maßnahme bis zu 25.000 Euro folgt aus § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG.


Die Anordnung stellt eine Maßnahme nach § 28 Abs. 1 Satz 1 IfSG dar.


Rechtsbehelfsbelehrung

Gemäß § 28 Absatz 3 in Verbindung mit § 16 Absatz 8 IfSG haben Widerspruch und Anfechtungsklage gegen diese Allgemeinverfügung keine aufschiebende Wirkung.


Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der Hansestadt Lübeck, vertreten durch den Bürgermeister, Bereich Gesundheitsamt, Sophienstraße 2-8, 23560 Lübeck einzulegen oder durch De-Mail in der Sendevariante mit bestätigter sicherer Anmeldung nach § 5 Abs. 5  DE-Mail-Gesetz  an info@luebeck.de-mail.de erhoben werden. +++


200285L    2020-03-11

 
 

Projekt Beckergrube: „Lübeck geht los“ am 10. Mai 2020

„Lübeck geht los“ am 10. Mai 2020

Obere Beckergrube und Breite Straße werden ein Jahr für den Durchgangsverkehr gesperrt

Weniger Verkehr und mehr Aufenthaltsqualität von der Breiten Straße bis zur oberen Beckergrube – unter dem Motto „Lübeck geht los“ startet das Verkehrsprojekt mit einem kleinen Eröffnungsfest am 10. Mai 2020. Der Zeitplan ist sehr ambitioniert, aber der neu gewonnene Raum soll den gesamten Sommer lang genutzt werden.


Die Planung für die verkehrliche Neuordnung ist abgeschlossen. Die vorbereitenden erforderlichen Straßenbaumaßnahmen können beginnen. Die Stadt erarbeitet zudem mit Hochdruck ein begleitendes freiraumplanerisches Konzept. Für die Umsetzung der Ideen von Anwohnern und Gewerbetreibenden sollen die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden. „Mit dem Verkehrsprojekt setzen wir das erste große Pilotprojekt des Rahmenplan Innenstadt um. Viele Lübeckerinnen und Lübecker haben sich in die Planung eingebracht. Nur sechs Monate nach Beschlussfassung durch die Bürgerschaft startet damit das erste Projekt zur Verkehrswende in Lübeck. Lübeck geht los!“ führt Bürgermeister Jan Lindenau aus und appelliert: „Lassen Sie uns gemeinsam Erfahrungen sammeln, wie die Aufenthaltsqualität in der Altstadt erhöht werden kann und ob eine andere Verkehrslenkung positive oder negative Effekte auslöst. Lübeck bleibt auch weiterhin für alle erreichbar, egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Bus oder dem Auto. Das Unesco-Welterbe hat es verdient von Menschen bewundert und von weniger Durchgangsverkehr beeinträchtigt zu werden.“


Warum ein Verkehrsprojekt? Ziel ist es, die Aufenthalts- und Lebensqualität in der Lübecker Altstadt zu erhöhen. Dazu sollen die Nutzungsmöglichkeiten deutlich verbessert werden. Das ist das Ergebnis des einjährigen Planungs- und Beteiligungsprozesses zum Rahmenplan Innenstadt mit Mobilitätskonzept. Der öffentliche Raum auf der Altstadtinsel erhält ein größeres Gewicht. Die Umsetzbarkeit dieser Neuordnung soll an einem konkreten Beispiel geprüft werden: Die obere Beckergrube und die Breite Straße werden ab Mai 2020 etwa ein Jahr lang für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Fahrbahn wird verengt, der ÖPNV wird gestärkt, indem die Haltestellen barrierefrei ausgestaltet werden. Damit wird Platz geschaffen, der genutzt werden soll!


Gleichzeitig dient der Versuch dazu, Informationen zum Verkehrsaufkommen und zum Verkehrsfluss zu erhalten, die Grundlage für eine begleitende Evaluierung bilden. Damit bietet das Projekt die Chance, zu prüfen, welche Maßnahmen geeignet sind, den Verkehr in der Altstadt zu lenken und den Durchgangsverkehr zu unterbinden. Dies ist im Rahmen der Verkehrswende und insbesondere im Hinblick auf die Aufstellung des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) ab Sommer 2020 erforderlich. „Wir haben uns für die Entwicklung unserer Stadt eine ganze Menge vorgenommen. Wir erstellen zukunftsorientierte Konzepte und Pläne. Mit Lübeck über:Morgen gehen wir in den Dialog und beteiligen die Bürger:innen an dieser Entwicklung. Das Projekt Beckergrube dient nun dazu, gezielt baulich-gestalterische und technische Maßnahmen umzusetzen, sie auszuprobieren und zu testen. Die Erkenntnisse, die wir dabei gewinnen, werden uns helfen und in weitere zukunftsweisende Projekte einfließen“, so Bausenatorin Joanna Hagen.



Die Rückeroberung des öffentlichen Raums

Weniger Verkehr heißt mehr Raum für die Menschen. Das eröffnet Chancen nicht nur für die Anlieger. Den gewonnenen öffentlichen Raum sollen alle Lübecker:innen und Besucher:innen der Stadt nutzen. Gemeinsam mit den Anrainern und tatkräftigen Mitstreitern werden unterschiedliche Modelle erprobt, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Verschiedene Aktionen sollen zeigen, wie man von dem neuen Raum profitieren kann. Einige der ansässigen Gastronomen planen bereits kräftig mit. Es gibt außerdem Initiativen, die mehr Grün auf die Altstadtinsel bringen und Urban Gardening etablieren möchten. Neue konsumfreie Sitzgelegenheiten sorgen für Entschleunigung und mehr Lebensqualität. Weitere Ideen dazu sind eine Leseinsel, eine Tanzfläche, Floh- und Antikmärkte sowie eine Outdoorbühne für das Theater. 


Alle Ideen werden bei der Stadt gebündelt und geprüft. Dafür wurden extra eine Projekt- und eine Arbeitsgruppe etabliert. Für die Gestaltung und Bespielung des provisorischen Umbaus wird ein freiraumplanerisches Konzept entwickelt, um verschiedene Nutzungen ausprobieren zu können. So wird offensichtlich, was in diesem Straßenraum möglich ist. Die Maßnahmen können aber natürlich nachgesteuert werden. So kann für die spätere Umsetzung ausprobiert werden, was tatsächlich funktioniert. Die neuen Räume sollen für Fußgänger:innen belebt und bespielt werden, damit der Mehrwert erlebbar wird. Die Fußgänger:innen können den Raum positiv besetzen. Hier wird auch das Bürgerengagement herausgefordert. 



Details zur verkehrlichen Neuordnung

Die obere Beckergrube zwischen Fünfhausen/ Kupferschmiedestraße bis zur Breiten Straße und die Breite Straße bis zum Koberg werden verkehrsrechtlich in einen „verkehrsberuhigten Geschäftsbereich“ mit reduzierter Geschwindigkeit (20 km/h) geändert. Die Fahrt durch die Versuchsstrecke ist lediglich den Bussen, Taxen, Mietwagen, Lieferverkehr, Radverkehr bzw. E-Kfz und -Scootern sowie Schwerbehinderten und Bewohnern mit Parkausweis erlaubt. 19 Kurzzeitparkplätze werden zunächst aufgegeben.


Auf diese Regelung wird bereits vor der Burgtorbrücke hingewiesen, so dass nicht Durchfahrtsberechtigte schon über die Fährstraße abfahren können. Ansonsten kann um den Koberg fahrend die Altstadt wieder über die Burgtorbrücke verlassen werden. Die Zufahrtsberechtigten in der Fischer- und Engelsgrube werden bis auf die engen Abschnitte vor der Einmündung in die Breite Straße für den Zweirichtungsverkehr freigegeben, so dass in Richtung Untertrave gefahren werden darf. Wie bisher kann in die Breite Straße rechts abgebogen werden. Die Fußgängersignalanlagen werden für den Versuch abgeschaltet. Der Kfz-Verkehr, der aus der Königstraße kommt, darf am Koberg nur noch geradeaus Richtung Burgtor fahren.


Vorbereitende Baumaßnahmen:

Ab Mitte März wird es erst einmal für fünf bis sechs Wochen etwas „ungemütlich“. Für die provisorische Neuordnung der Verkehrsflächen sind bauliche Maßnahmen erforderlich. Alle Verkehrsteilnehmer bekommen eine deutlich erkennbare Flächenzuordnung. Der neu gewonnene Raum soll für die Fußgänger erlebbar gemacht werden. Vor dem Theater wird eine breitere Vorfläche entstehen, die zum Verweilen einladen soll. Dafür werden die heute nicht barrierefreien Haltestellen des Stadtverkehrs nach Westen verlegt. Die vorhandene Busbucht auf der Südseite wird verfüllt und umgenutzt. Es werden Seitenstreifen für Mehrfachnutzungen, z.B. Parken für Gehbehinderte, mobile Radständer, Taxenstand, Liefern im Zeitfenster und Sondernutzungen hergestellt. In den Seitenstreifen wird das Liefern wie in den angrenzenden Fußgängerzonen zeitlich begrenzt.


Aktuelle Informationen zum Verkehrsversuch

Für die Anwohner und Gewerbetreibenden findet am Montag, 9. März 2020, um 18.30 Uhr ein Info-Abend im Theaterrestaurant Dülfer in der Beckergrube 16 statt, um den Dialog aufzunehmen und die Planung im Austausch zu konkretisieren. Interessierte sind herzlich willkommen!


Alle Informationen sowie Neuigkeiten zum Verkehrsprojekt Beckergrube sind online abrufbar unter www.luebeck.de/gehtlos - Ideen zur Nutzung der neu gewonnenen Flächen können gern per E-Mail an  beckergrube@luebeck.de gesendet werden. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!+++


 
 

FreeWifi LueConnect: Stadtwerke Lübeck starten freies Wlan in der Innenstadt

FreeWifi LueConnect: Stadtwerke Lübeck starten freies Wlan in der Innenstadt

Vom Markt über Schrangen, Breite Straße bis zum Koberg verfügbar

Eine echte Weihnachtsüberraschung präsentierten die Stadtwerke Lübeck und Bürgermeister Jan Lindenau für die Hansestadt Lübeck allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den vielen Gästen der Hansestadt: Unter dem Namen „FreeWifi LueConnect“ ist seit dem 6. Dezember 2019 Lübecks freies Wlan auf dem Weihnachtsmarkt gestartet.


Verfügbar ist „LueConnect“ zunächst in der Innenstadt und erstreckt sich vom Markt über die Breite Straße bis hin zum Koberg. Zudem wird der Schrangen von „LueConnect“ abgedeckt.


Das Wlan-Netz ist ab sofort dauerhaft installiert und kann auch nach dem Weihnachtsmarkt kostenfrei von Besuchern der Altstadt genutzt werden. 


Die Nutzung erfolgt mit jedem mobilen Endgerät ganz einfach über einen Klick auf der Anmeldeseite, die beim Verbinden mit „LueConnect“ erscheint. Eine Registrierung mit Nutzernamen bzw. Passwort ist nicht erforderlich.


Über das öffentliche Wlan der Stadtwerke können alle üblichen Dienste wie Web, E-Mail, etc. genutzt werden. Es bestehen keine Begrenzungen hinsichtlich des Datenvolumens. Wird der Bereich verlassen, in dem „LueConnect“ verfügbar ist, erfolgt innerhalb von 4 Stunden automatisch die erneute Anmeldung im Netzwerk, wenn man wieder den Netzbereich in der Innenstadt betritt. Die einzelnen Anmeldepunkte (Accesspoints) von „LueConnect“ sind über Glasfaser angeschlossen. Damit sind hohe Datenübertragungsraten möglich – abhängig von der Zahl der gleichzeitigen Nutzer und der Entfernung zum jeweiligen Anmeldepunkt. 


„Ich freue mich sehr, dass die Stadtwerke Lübeck mit diesem Service sowohl die Digitalisierung als auch die Attraktivität der Innenstadt vorantreiben. Jetzt haben wir einen digitalen Weihnachtsmarkt und ab Januar ein großes ´Online-Kaufhaus Altstadt´. Für uns als Hansestadt ist es ein wichtiges Anliegen, die Qualität Lübecks als lebens- und liebenswerte Stadt für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die vielen hunderttausenden Besucher kontinuierlich weiterzuentwickeln“, sagte Bürgermeister Jan Lindenau anlässlich des Starts von „LueConnect“ gemeinsam mit Dr. Jens Meier, Geschäftsführer der Stadtwerke Lübeck GmbH. Das öffentliche Wlan sei hierbei ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft, betonte Lindenau und wies darauf hin, dass derselbe Service auch in einzelnen Bürgerservicebüros bereits über durch die Stadtwerke realisiert werde. 2020 würden weitere Bürgerservicebüros folgen.


Diesen Gedanken griff auch Dr. Jens Meier auf: „Wir verstehen uns als wichtigsten Infrastruktur-Partner im Wirtschaftraum Lübeck, wenn es um Fragen der Digitalisierung und all jener Technologien geht, die im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung unseres Gemeinwesens zur Smart City stehen“, sagte Jens Meier. Diesen Weg wollen die Stadtwerke als Partner der Hansestadt Lübeck und des EnergieClusters Digitales Lübeck weitergehen. Entsprechend sei in den kommenden Jahren der Aufbau weiterer Anmeldepunkte vorgesehen. Zudem werde es in Ergänzung zum freien Wlan maßgeschneiderte Datenanwendungen für Privat- und Gewerbekunden auf der Grundlage dieser Technologie geben, stellte Meier in Aussicht.


Begleitet wurde der Start von FreeWifi LueConnect von einer Promotion-Aktion auf dem Weihnachtsmarkt. Passend zur Weihnachtszeit zeigten mit Wlan buchstäblich beflügelte Engel den Besucherinnen und Besuchern den Weg ins öffentliche Wlan Lübecks.


Weitere Informationen: FreeWifi LueConnect

 
 

Wie kann Lübeck leiser werden?

Wie kann Lübeck leiser werden?

Fortschreibung des Lärmaktionsplans nennt Maßnahmen für die Hansestadt

Der Lärmaktionsplan ist ein kommunales, fachübergreifendes Planungsinstrument zur Erfassung und Regelung von Lärmauswirkungen und Lärmproblemen in der Umgebung von Hauptverkehrswegen. Gleichzeitig sollen ruhige Gebiete geschützt und erhalten werden.


Auf Grundlage der EU-Umgebungslärmrichtlinie muss der Lärmaktionsplan alle fünf Jahre überprüft und bei Änderungen überarbeitet werden. Das heißt für Lübeck eine Fortschreibung und Aktualisierung des Lärmaktionsplans aus dem Jahr 2014. Ein entsprechender Überarbeitungsentwurf ist jetzt fertig gestellt und soll in der Lübecker Bürgerschaft beraten und beschlossen werden.


Im Lärmaktionsplan werden Belastungssituationen in strategischen Lärmkarten dargestellt. Bürgerinnen und Bürger sollen sich durch Lärmaktionspläne fortlaufend darüber informieren können, wo es Lärmschwerpunkte gibt, wie viele Menschen davon betroffen sind und wie sich die Situation im Laufe der Jahre verändert.


Vergleicht man die Betroffenenzahlen der Lärmkartierung an Hauptverkehrsstraßen aus dem Jahr 2012 mit den Zahlen aus dem Jahr 2017, dann lässt sich zum Beispiel feststellen, dass die Anzahl der hoch bis sehr hoch belasteten Personen abgenommen hat: Der über 24 Stunden berechnete Pegel über 65 dB(A) ist von 8.570 auf 7.990 Personen, und der in den Nachtstunden berechnete Pegel von über 55 dB(A) ist von 8.810 auf 8.530 Personen gesunken. Die Verbesserung der Lärmsituation lässt sich unter anderem mit der Fertigstellung der K13 und der B207neu sowie den ergänzenden Lärmschutzmaßnahmen an der A1 begründen.


Allen Einwohnern soll die Möglichkeit gegeben werden, sich aktiv an der Lärmaktionsplanung zu beteiligen. Bereits im Januar 2018 hat der Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz zur Bürgerbeteiligung eine Fragebogenaktion zur Lärmbelastung durchgeführt. Es wurden rund 560 Fragebögen eingereicht. In der Broschüre „Lübeck – Stadt der lauten Wege?“ wurden die Auswertungsergebnisse zusammengefasst.


Alle konkreten Maßnahmenvorschläge aus den Fragebögen sind im aktuellen Lärmaktionsplan aufgeführt und wurden geprüft und abgewogen. Eine weitere öffentliche Beteiligung fand vom 9. September bis 6. Oktober 2019 statt. In diesem Zeitraum wurde der Entwurf des Lärmaktionsplans zur Stellungnahme öffentlich ausgelegt.


Im Lärmaktionsplan ist u.a. ein Maßnahmenkatalog mit Maßnahmen für die nächsten fünf Jahre aufgeführt, die ein lärmminderndes Potenzial haben. Beispielhaft seien daraus diverse Straßendeckensanierungsmaßnahmen, die Umsetzung des Rahmenplans Innenstadt mit dem daraus abgeleiteten Mobilitätskonzept, der Ausbau der Moislinger Allee (Lachswehrallee bis Lindenplatz) sowie die Neuaufstellung des Verkehrsentwicklungsplans mit dem Schwerpunkt „stadtverträgliche Verkehrsabwicklung“ genannt.


Darüber hinaus beinhaltet der Lärmaktionsplan Vorschläge und Empfehlungen für weitere mögliche Maßnahmen und langfristige Strategien zum Schutz vor Umgebungslärm. Die Anschaffung eines Verkehrsrechnersystems, die Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes oder der Prüfung weiterer Standorte für die Einrichtung von Bahnhaltepunkten sind Beispiele.


Die vorgestellten Strategien und Empfehlungen erfordern im Laufe der nächsten Fortschreibungsstufe eine weitergehende Prüfung auf Machbarkeit.


Weitergehende Informationen sind online abrufbar unter https://www.luebeck.de/de/stadtentwicklung/laermschutz/


Der aktuelle Entwurf des Lärmaktionsplans, der ab 18. November 2019 in den politischen Gremien beraten wird, steht hier zum Download zur Verfügung


191316L    2019-11-11

 
 
 
 
 
 

Lübeck bietet mehr Transparenz durch interaktiven Haushalt. Stadt veröffentlicht Haushaltsplan und Jahresabschluss in neuem Online-Format

Lübeck bietet mehr Transparenz durch interaktiven Haushalt

Hansestdt Lübeck

Stadt veröffentlicht Haushaltsplan und Jahresabschluss in neuem Online-Format

Mit der Veröffentlichung der Haushaltsplanung 2020 präsentiert Bürgermeister Jan Lindenau ein neues digitales Werkzeug der Stadtverwaltung. Mit dem interaktiven Haushalt unter www.luebeck.de/haushalt schafft die Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger eine visuell ansprechende und verständliche Möglichkeit, sich über die aktuelle Finanzlage der Hansestadt Lübeck zu informieren


Der interaktive Haushalt ist ein weiteres wichtiges digitales Angebot auf dem Weg zu einer transparenten, bürgerfreundlichen Verwaltung. Alle Interessierten haben die Möglichkeit sich ein Bild von der Finanzlage und den geplanten Investitionsmaßnahmen der Hansestadt Lübeck zu machen“, so Bürgermeister Jan Lindenau.


Haushaltsplandaten sowie Jahresabschlusszahlen können online unter www.luebeck.de/haushalt mit wenigen Klicks eingesehen werden. Mit diesem Schritt stellt Bürgermeister Jan Lindenau eine bisher nicht dagewesene Transparenz über die Erträge und Aufwendungen des städtischen Haushaltes dar. Im Vordergrund steht dabei das Ziel, die komplexe Systematik des Haushaltsplans sowie des Jahresabschlusses durch grafische Darstellungen näher zu bringen und zu veranschaulichen. Diagramme und Tabellen können von dem Betrachter auf Knopfruck aufgerufen werden. Von den Fachbereichen und Bereichen bis hin zu den Produkten können die Ist- und Plandaten des städtischen Haushaltes detailliert eingesehen werden. Je nach Informationswunsch setzen Interessierte dann ihre eigenen Filter, um die gewünschten Informationen zu erhalten. So lässt sich beispielsweise bei den Erträgen ermitteln, welcher Anteil auf die Steuern entfällt und bei diesen wiederum der Anteil der Grundsteuer, der Gewerbesteuer und anderer Steuerarten. Für die kurze schnelle Sichtweise gibt es den Haushaltsplan sowie den Jahresabschluss auch im Überblick.


Das Angebot wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Axians IKVS GmbH erarbeitet. Bisher konnte der Haushaltsplan sowie der Jahresabschluss nur als PDF-Dokument auf der Website der Hansestadt Lübeck aufgerufen werden. Die Bürgerinnen und Bürger standen vor einer gewaltigen Zahlen- und Datensammlung, die sich auf den ersten Blick nicht unbedingt erschließen lässt. Der interaktive Haushalt soll dies nun ändern.


190986L    2019-09-02

 
 
 
 
 
 

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Arbeiter-Samariter-Bund: Ausbildung für betriebliche Ersthelfer. Auffrischung alle zwei Jahre nötig.

Ausbildung für betriebliche Ersthelfer. Auffrischung alle zwei Jahre nötig.

ASB

Der ASB Regionalverband Lübeck informiert:


Kursarten:


Erste-Hilfe-Grundausbildung mit 9 Unterrichtseinheiten

Auffrischung alle zwei Jahre nötig


Erste-Hilfe-Fortbildung mit 9 Unterrichtseinheiten


Kosten: Die Kosten für diese Schulungen werden in der Regel durch die angehörige Berufsgenossenschaft getragen. 

Die Unfallkasse Nord (UKN) und die BGW verlangen im Vorwege einen Antrag auf eine Kostenübernahmeerklärung, d.h. der Betrieb setzt sich mit der BG/UKN in Verbindung und beantragt diese Eigenständig. Sobald diese schriftlich vorliegt, kann eine Erste-Hilfe-Ausbildung/Fortbildung stattfinden.


Kursgröße: mindestens 6 Teilnehmer und maximal 20 Teilnehmer pro Kurs.


Termine: Sehr kurzfristige Termine sind in der Regel, bei Kostenübernahmen von BG/UKN, nicht möglich, da eine Verpflichtung seitens der BG/UKN zur Anmeldung mit einer Frist von 10 Tagen vorgegeben ist.  


Selbstverständlich können auch kostenpflichtige Kurse gebucht werden. 

Die Kosten pro Teilnehmer richten sich nach der Teilnehmerzahl, die Kosten einer Einzelperson betragen 35,00 €. 


Termine können mit der ASB-Ausbildungsleitung, Angelique Jäger, vereinbart werden:


E-Mail: a.jaeger@asb-sh.de

Telefon: 0451-51119


Arbeiter-Samariter-Bund

Landesverband Schleswig-Holstein e.V.

Regionalverband Lübeck

Hoeschstr. 1

23560 Lübeck

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Sitzungstermine

"Die neue Welt des Bezahlens". Veranstaltung am 15. April 2020 im HanseLab

Datum:    Mittwoch, 15. April 2020

Ort:          HanseLab, Marlistraße 101, 23566 Lübeck

Uhrzeit:   18:45 Uhr -  Ankommen & Welcome Drink


19:00 Uhr:  Moin! Schön, dass Sie da sind!   


Impuls: HanseLab – Was bist Du?


Impuls: „Wir machen den Weg frei für das Bezahlen von morgen“. Ole Jacobsen / VR Payment GmbH


Impuls: „Absichern von Cyber-Risiken und Vertrauensschäden“. André Deichmann / R+V Versicherung


Impuls: „Organisierte Sicherheit“. Frank Barthel / FB datentechnik GmbH


20:30 Netzwerken & Informieren  


Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit Ihnen.


www.hanse-lab.com  


Hinweis:

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 40 Personen beschränkt! Bitte melden Sie sich. Online-Registrierung HIER


Anmeldeflyer zum Download


Öffentliche Sitzung am Dienstag, den 18. Februar 2020 um 18:45 Uhr

Zum Jahresauftakt: Für Mitglieder und interessierte Gäste.

Wann?  Dienstag, den 18. Februar 2020. Come Together ab 18:45 Uhr, Beginn 19:15 Uhr.


Wo?      Haus der Kaufmannschaft zu Lübeck, Großes Gemach

online anmelden

Einladung und Tagesordnung

 
 

 
 
 

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